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George R. R. Martin - Die Herren von Winterfell / A Game of Thrones 1

    • Fantasy-Abenteuer

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    • Als der engste Vertraute des Königs (die sogenannte „Rechte Hand“)
      stirbt, wählt dieser seinen alten Freund Eddard Stark als dessen Nachfolger.
      Eddard ist gezwungen, seine Familie und sein Sitz Winterfell zu verlassen, um
      an den Königshof nach Königsmund zu reisen. Dort wird er immer enger verwickelt
      in Intrigen und Streitigkeiten.

      George R. R. Martin beginnt mit diesem Roman eine Geschichte, von der es bisher
      5 Bände (in der deutschen Veröffentlichung 10 Bände) gibt und in der in
      epischer Breite die Geschichte des Kontinentes Westeros erzählt wird. Es ist
      nicht nur die Geschichte der Familie Stark, die zumindest im ersten Doppelband
      eine tragende Rolle hat, auch viele andere Schicksale werden erzählt. Der Autor
      bedient sich dabei des Perspektivenwechsels, so dass jedes Kapitel aus der
      Sicht eines Charakters erzählt wird. Auf diese Weise erfährt man auch, was sich
      in anderen Gegenden ereignet, z. B. in Winterfell und auch auf einem anderen
      Kontinent, auf dem das Reitervolk der Dothraki wohnt, bei dem sich die noch
      lebenden Nachkommen des vorherigen, gestürzten Königs aufhalten. Die Erzählung ist
      so deutlich komplexer und auch spannender.

      Der Autor hat eine faszinierende Welt erschaffenEs ist eine fiktive, eine Karte
      erleichtert die Orientierung. Die Charaktere sind sehr tiefgehend gestaltet und
      es gibt eine große Anzahl davon. Da kann man schon einmal den Überblick
      verlieren. Ich persönlich hatte keine Schwierigkeiten. Vor der Lektüre habe ich
      allerdings die erste Staffel der Serienverfilmung gesehen, die sehr eng am Buch
      produziert wurde. Möglicherweise hat das die Lektüre erleichtert. Aber ich
      liebe auch solche ausführlichen Geschichten. Es ist klar, das der erste Band
      nur an der Oberfläche kratzt und dass Vieles erst noch erzählt werden muss.

      Das Ende des ersten Bandes (das ja nur im Deutschen das Ende ist), ist
      geschickt gewählt, es gibt mehr als einen Cliffhanger und so ist man direkt
      motiviert, zum nächsten Band zu greifen. Fantasy-Elemente sind bisher noch rar
      gesät, wer die Verfilmung kennt, weiß aber, dass da noch mehr zu erwarten ist.
      Einiges wird hier auch schon angedeutet.

      Sehr gut hat mir gefallen, dass es neben der schon erwähnten Karte auch eine
      ausführliche Liste der Geschichte der einzelnen Häuser (samt zugehöriger
      Charaktere) gibt zuzüglich weiterer wichtiger Personen/Gebiete.

      Absolut empfehlenswert für alle, die gern epische Romane mit großer Geschichte,
      vielschichtigen Charakteren und einer spannenden Handlung lesen.


      :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:
    • Ich will dann auch mal meinen Senf dazugeben, nachdem die TV Serie des ersten engl. Bandes (bzw. der ersten beiden auf Deutsch) so gut angekommen ist, dass mittlerweile Staffel 3 läuft... Nur ganz kurz, das Meiste ist ja wirklich schon gesagt worden ;-)
      Also, Fantasy und so etwas wie Niveau wird
      ja von vielen Kritikern nicht unbedingt als zusammengehörig angesehen.
      Hier schon. Im ersten Band dieses Epos begegnen einen absolut runde, bis
      ins letzte Detail logische Charaktere, wie sie tatsächlich existieren
      könnten. Jeder hat seine eigene, ganz spezielle Art zu sein: Also, zu
      denken, zu reden und zu handeln. Es gibt die Arroganten, die
      Überlebenskünstler, die, die einfach in die Sch**** hineingestoßen
      werden und die, die auf einmal Mut entwickeln müssen, um zu überleben.
      Somit ist das „warum hat jemand so gehandelt“ stets ohne zusätzliche
      Worte erklärt, da eben die Charaktere so schlüssig sind.
      Auch die Handlung ist außergewöhnlich gut gelungen. Absolut logisch,
      nicht klischeehaft durch Wunder irgendwie verbogen, über die man
      irgendwann die Augen verdrehen müsste. Ach ja, und nebenbei ist sie auch
      noch spannend, nicht durchschaubar. Besonders gut sind hier die
      verschiedenen Intrigen gelungen, die die einzelnen Charaktere aushecken –
      oder auf die sie hereinfallen.
      Wer was für gute Bücher übrig hat, die über den 0815 Kitsch hinausgehen –
      und trotzdem starke Fantasy sind (!!!), also, keine eigentümliche
      Extrawurst, ist hier gut beraten :-D
      Eines meiner Lieblingsbücher.
      Immer noch.
    • Ich habe schon sehr oft von Game of Thrones gehört - allerdings ging es meistens um die Fernsehserie, sehr viele wissen gar nicht, dass es auch Bücher dazu gibt ( :shock: ). Ich fand den Grundgedanken recht interessant, war aber etwas abgeschreckt, da ich einen "Mittelalter"-Roman mit öden Schlachten und den üblichen Intrigen erwartete.
      Als ich nun auf dem Heimweg von Irland waren, mussten wir noch eine Weile warten - deshalb wollte ich auf dem eBook-Reader lesen (der mir und meiner Schwester zusammen gehört). Dabei stieß ich auf Die Herren von Winterfell und dachte: "Warum nicht?"

      Kurz gesagt: ich war bereits nach wenigen Seiten begeistert.
      Bereits der Prolog ist unglaublich spannend. Nicht nur, weil die Geschehnisse mit reiner Logik nicht zu erklären sind, sondern auch, weil Martin unglaublich gut beschreibt. Obwohl man die handelnden Personen noch gar nicht kennt, bangt man bereits um sie und wird in ihre Welt gezogen. Man hofft, dass ihnen nichts geschieht und fürchtet sich mit ihnen - oder man ist bereits schrecklich genervt von anderen Figuren. Auch die Beschreibung der Szenerie ist sehr atmosphärisch, sehr dicht - man kann alles vor sich sehen und hat das Gefühl, selbst durch diese Welt zu wandeln. Zudem kommen noch sehr authentisch wirkende Dialoge.

      Als die eigentliche Geschichte begann, war ich zunächst etwas überfordert durch die Vielzahl von Namen und das komplexe, große Personengeflecht. Schon nach wenigen Kapiteln war ich aber in der Lage, die Namen zu behalten, sodass ich die Geschichte vollauf genießen konnte.
      Dass jedes Kapitel aus der Sicht einer anderen Person geschrieben ist, eröffnet ein unendlich wirkendes Spektrum an Perspektiven und Ereignissen. Jeder dieser Figuren verleiht Martin Charakter, Alle Personen haben Stärken, aber auch teils gravierende Schwächen. Es gibt kein schwarz/weiß, sondern unendlich viele Farbabstufungen dazwischen.
      Nicht jeder ist sympathisch. Eddard Stark und einen Großteil seiner Familie habe ich sehr gerne, seine Tochter Sansa allerdings kann ich überhaupt nicht leiden. Dennoch sind ihre Kapitel durchaus interessant, da sie ihren eigenen Blick auf gewisse Dinge hat. Dies ist eine große Stärke des Buches: Wenn in zwei Kapiteln die Rede von einer Situation ist, erhält man ein umfassenderes Bild und kann selbst entscheiden, welche Perspektive man eher unterstützt.
      Die vermeintlichen Antagonisten
      Spoiler anzeigen
      Cersei und ihr Zwillingsbruder
      wirken momentan zwar noch abgrundtief böse, hier behalte ich aber in Erinnerung, dass ich nur ein halbes Buch gelesen habe und es möglich ist, dass sie später noch Seiten offenbaren, die dieses Bild abschwächen - wenn nicht in der zweiten Hälfte des ersten Bandes, dann in den Folgebüchern.
      Natürlich entwickelt man schnell eine Vorliebe für gewisse Personen und fiebert mit ihnen mehr mit, aber jede Sichtweise ist unglaublich interessant und offenbart neue Facetten der von Martin geschaffenen Welt. Ein wenig problematisch ist, wenn man für Figuren, die Gegner sein werden, Sympathie empfindet - man weiß gar nicht, welchen Ausgang in dem sich anbahnenden Konflikt man sich wünschen soll...

      Im Gegensatz zu einigen Reihen, in denen im ersten Band nur die Figuren vorgestellt werden und noch nicht sehr viel passiert, geschieht in Die Herren von Winterfell schon sehr viel. Mordanschläge, Intrigen, Liebe, Verrat, Freundschaft, Treue... alles ist dabei, das ganze Spektrum ist abgedeckt. Man bekommt keine Schonung: Schon nach wenigen Kapiteln geschehen den Figuren, die man bereits lieb gewonnen hat (!), schreckliche Dinge.
      Spoiler anzeigen
      Als Bran aus dem Fenster stürzte, dachte ich wirklich, er würde sterben... vor allem, da ich von Martins "Skrupellosigkeit" gehört hatte.
      Man durchlebt ein Wechselbad der Gefühle und obwohl das Buch recht dick ist, hätte ich ewig weiter lesen können.

      Was ich noch anmerken möchte: Ich bin sehr, sehr froh, dass das eBook dem Text der älteren Übersetzung folgt. Ich habe schon mitbekommen, dass viele Namen eingedeutscht wurden ("Jon Schnee" statt "Jon Snow" :roll: ) und so etwas... finde ich nervig.

      Das Ende... ist sehr, sehr offen und kommt etwas abrupt. Viele Fragen bleiben ungeklärt und meiner Meinung nach ist das Ende auch nicht rund, aber dies liegt natürlich wieder daran, dass der eigentliche erste Band im Deutschen zweigeteilt wurde. Deshalb kann ich hierfür keinen Punkt abziehen.
      Eines ist klar - Ein Lied von Eis und Feuer hat Suchtfaktor. Daher bin ich froh, dass ich Band 2 bereits griffbereit habe und nur noch auf die anderen aus der Leserunde warten muss... :loool:
      Volle :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :love:
      Carpe Diem.
      :study: Adrian J. Walker - Am Ende aller Zeiten
      2017 gelesen: 228 Bücher mit 91.280 Seiten (2016: 262 Bücher mit 102.636)
    • Habe mir das Buch gestern gekauft, wurde auch Zeit. Nachdem ich die Serie bereits gesehen habe, will ich die Reihe nun auch endlich mal lesen. Die Beiträge hier sind ja sehr vielversprechend.
    • Meine Meinung:

      So nun habe ich das Werk der Begierde vieler Leser nun auch angefangen und mit dem ersten Teil wurde ich auch keinesfalls enttäuscht. Das erste Buch ist natürlich aufbauend geschrieben und ich habe auch so meine liebe Müh und Not bei den vielen Charakteren, doch nach und nach findet man Zugang zu den Charakteren und verschiedenen Handlungssträngen. Es ist halt genauso wie man sich das im Mittelalter vorstellt, Macht und Rämkespiele bestimmen das Geschehen und es gibt da Protagonisten die man mag und Antagonisten die man nicht mag, aber es ist viel mehr als das, denn vermeintliche Protagonisten agieren nämlich dann auf einmal so wie man es weniger mag und die Antagonisten reagieren besonnen. Man kann sagen das die Charaktere Stärken und Schwächen haben und in fast jedem einzelnem Kapitel passiert auch immer was, so das man auch wissen möchte wie dieser oder jener Handlungsstrang fortgeführt wird. Für mich war das erste Buch auf alle Fälle ein Highlight in diesem Jahr :love:

      Fazit: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:
      :study: Der Knochenjäger (Jeffery Deaver) 271 / 573 Seiten

      SUB: 547
    • Schon vor einigen Wochen habe ich den ersten Band fertig gelesen und gebe nun eine kurze Meinung preis. Erstens: Ich habe wohl noch nie vorher einen derart realistischen Fantasy-Roman gelesen. Es ist einfach genial, wie das Fantasy-Genre hier praktisch neu erfunden wird und sich wegbewegt von utopischen Welten, bei denen weise Elfen gegen fiese miese Orkse kämpfen und natürlich glorreich siegen. Durch die zahlreichen Intrigen und Familienfehden fühle ich mich stark an Ken Follet erinnert. Durch die ständigen Ortssprünge empfand ich es zeitweise nur als etwas schwierig, dem Geschehen zu folgen. Auch der Cut zum Ende des ersten Bandes ist etwas zu abrupt.
      "Ein Meisterwerk kann man auch schreiben, ohne tausend Seiten zu schwärzen"
    • Gaymax schrieb:

      Skrätz schrieb:

      bei denen weise Elfen gegen fiese miese Orkse kämpfen


      Bei mir sind keine Orkse vorgekommen und Elfen habe ich auch nicht gehabt, vielleicht lese ich aber auch ein anderes Buch :-k
      Du hast da eine kleine entscheidende Passage in Skrätz' Beitrag überlesen :wink:

      Skrätz schrieb:

      und sich wegbewegt von utopischen Welten, bei denen weise Elfen gegen fiese miese Orkse kämpfen
      Gelesen in 2017: 54 - Gehört in 2017: 24 - SUB: 340

      "Wie das Schwert den Wetzstein braucht ein Verstand Bücher, um seine Schärfe zu behalten." (Tyrion Lennister)
    • So, jetzt habe ich diesen langen Thread durchforstet. Bin ich froh, dass ich nicht der einzige bin, der anfangs mit der Vielzahl an Charakteren seine Probleme hatte. Ich dachte schon, ich hätte ein Aufmerksamkeits- oder Erinnerungsproblem. :lol: Nach 100 Seiten weiß man dann sowieso welche die Hauptfiguren sind und dass es gar nicht so wichtig ist, jeden Stallburschen zuordnen zu können. Als ich das verinnerlicht hatte, wurde "Die Herren von Winterfell" großartig. Absolut großartig, ich kann es kaum in Worte fassen. :shock: Wenn mir mal jemand gesagt hätte, dass mir ein Buch so sehr gefallen wird, in dem es um eine fiktive Welt geht, und das hauptsächlich von Intrigen zwischen Herrscherrhäusen handelt, hätte ich wohl nur den Kopf geschüttelt. Aber George Martin hat es geschafft, mich mit seiner komplexen Welt und vor allem seinen absolut genialen Charakteren zu begeistern. Tyrion ist mein Held, ich liebe diesen kleinen, gerissenen Kerl und bin schon gespannt wie es mit ihm weitergeht. :applause: Für seinen Bruder Jaime hab ich nur Verachtung übrig, aber am Allerschlimmsten ist wohl Viserys :evil: :evil: :evil: . Aber auch Jon Schnee (der einzige eingedeutschte Name, der mich wirklich stört), Eddard Stark oder Kleinfinger waren absolut spitze!

      Fazit: Der überragende Beginn einer Fantasysaga. Ich kann es kaum erwarten, weiterzulesen.
      :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:
      :study: Greg F. Gifune - Teufelsatem
      :study: 2017 gelesen: 51 :study: SUB: 301
    • Zur Übersetzung

      Ich habe die ersten beiden Bände auf Deutsch gelesen und bin dann auf die englischen Ebooks umgestiegen. Daher habe ich wohl eine gewisse Basis, um etwas Fundiertes zur Übersetzung zu sagen.

      Zunächst habe ich in den Übersetzungen weiter nichts vermisst. Ich fand es zwar recht verdächtig, dass "Lenister" mit "e" geschrieben wurde, ansonsten waren aber auch die übertragenen Namen erst einmal kein Problem für mich. Größere stilistische Mängel fielen mir nicht auf und ich fragte mich, was das Gewese um die schlechte Übersetzung wohl sollte.
      Als ich dann mit dem englischen Band 2 began, konnte ich mir diese Frage aber sehr schnell selbst beantworten. Die Originalausgabe hat einen gänzlich anderen Stil. Die Bücher sind in einem betont archaischen Englisch geschrieben, was einfach hervorragend zum Fantasygenre passt. Diese Besonderheit entfällt in der deutschen Übersetzung vollkommen. Die Übersetzung verliert dadurch auch für diejenigen, die sich mit eingedeutschten Namen anfreunden können, gegenüber dem Original eindeutig an literarischem Wert.

      Trotzdem würde ich die Originalausgaben nur denjenigen empfehlen, die solide Englischkenntnisse haben. Die archaische Sprache bedarf nämlich einiger zusätzlicher Eingewöhnung. Den beispiellos vielen Handlungssträngen zu folgen, ist ja ohnehin schon eine gewisse Herausforderung.
    • Martin Hühn schrieb:

      Die Bücher sind in einem betont archaischen Englisch geschrieben, was einfach hervorragend zum Fantasygenre passt. Diese Besonderheit entfällt in der deutschen Übersetzung vollkommen. Die Übersetzung verliert dadurch auch für diejenigen, die sich mit eingedeutschten Namen anfreunden können, gegenüber dem Original eindeutig an literarischem Wert.
      Hallo Martin. Ich hätte es nicht besser beschreiben können, da ich selbst diese Erfahrung gemacht habe.
      Ich habe die Bücher zuerst auf Deutsch gelesen. Das waren damals (2006) die ersten 7 Bände und ich habe sie verschlungen. Ich hatte hier auch noch das Glück, dass ich die "alte" Übersetzung (Amazon ISBN: 9783442247295) noch hatte. In der waren nämlich die Namen noch nicht eingedeutscht, was mir sehr gut gefallen hat.

      Die alte und die neue Übersetzung ist von Jörg Ingwersen. Mich würde einmal interessieren, ob sie die beiden nur in den eingedeutschten Namen unterscheiden oder auch in anderen Punkten.

      Als ich dann im Herbst 2006 anfing Anglistik zu studieren, habe ich alle vier Originalausgaben nochmal auf Englisch gelesen.

      Martin Hühn schrieb:

      Trotzdem würde ich die Originalausgaben nur denjenigen empfehlen, die solide Englischkenntnisse haben. Die archaische Sprache bedarf nämlich einiger zusätzlicher Eingewöhnung.
      Es braucht eventuell etwas Eingewöhnung. Ich muss allerdings sagen, dass man mit einigermaßen brauchbaren Kenntnissen der englischen Sprache schon sehr weit kommt, weil sich viele Ausdrücke oft wiederholen und das Niveau nicht allz schwer ist.
      Spätestens ab dem zweiten Band liest sich alles sehr flüssig und man muss nur noch gelegentlich Wörter Nachschlagen. Ich habe dagegen schon Autoren gelesen, die weitaus schwieriger zu verstehen waren, zum Beispiel die Bücher der Nightangel Trilogy von Brent Weeks (Schatten Trilogie).
      "No such word as can't. No such word as babagoozle neither!"
      (The Kid in Ch. Higsons The Enemy)

      Mein Bücherblog... Bücher wie Sterne

      Ich :study: gerade
      Leseliste 2017
    • Martin Hühn schrieb:

      Trotzdem würde ich die Originalausgaben nur denjenigen empfehlen, die solide Englischkenntnisse haben. Die archaische Sprache bedarf nämlich einiger zusätzlicher Eingewöhnung. Den beispiellos vielen Handlungssträngen zu folgen, ist ja ohnehin schon eine gewisse Herausforderung.


      El Novelero schrieb:

      Es braucht eventuell etwas Eingewöhnung. Ich muss allerdings sagen, dass man mit einigermaßen brauchbaren Kenntnissen der englischen Sprache schon sehr weit kommt, weil sich viele Ausdrücke oft wiederholen und das Niveau nicht allz schwer ist.


      Ich muss das einfach noch mal schreiben, weil ich das genau so bestätigen kann, selbst auf die Gefahr hin mich viel zu oft zu wiederholen. Ich hatte garantiert keine soliden Englischkenntnisse gehabt als ich mich an diese Serie in Original gewagt habe. Und ich weiß noch, dass ich anfänglich sehr viel nachschlagen durfte. Aber von Kapitel zu Kapitel, von Band zu Band (ich habe jetzt mit dem vierten Band der Reihe in Original gestartet) wurde es immer besser. Ich muss einfach nicht alles verstehen, sprich jedes Wort um zu wissen was in dem Kapitel passiert. Hin und wieder schlage ich noch ein Wort nach. Es kommt auch auf die Kapitel selbst an. Wird viel gekämpft, braucht es wirklich nicht jedes Wort für mich. Wird mehr gesprochen bzw. erzählt schaue ich öfter nach, um sicher zu gehen soweit alles zu verstehen. Und ganz ehrlich, mir macht das einen Heidenspaß diese Serie in Original zu lesen. :D
      Es ist wirklich so wie El Novelero es schreibt, viele Ausdrücke wiederholen sich und das erleichtert das Ganze natürlich enorm. Gerade wenn man noch nicht so fit ist im englischen. Über einen gewissen Grundstock sollte man allerdings schon verfügen, da stimme ich mit überein, denn das erleichtert das Ganze sehr. Ich kann nur empfehlen, es einfach mal versuchen. Dann merkt man sicher schnell, ob es für einen passt oder nicht. Schon um zu wissen wie es weitergeht, bin zumindest ich, am Buch buchstäblich kleben geblieben :uups:


      El Novelero schrieb:

      Ich habe dagegen schon Autoren gelesen, die weitaus schwieriger zu verstehen waren, zum Beispiel die Bücher der Nightangel Trilogy von Brent Weeks (Schatten Trilogie).

      Ich bin mit "The Uncommon Reader" von Alan Bennett an meine sprachlichen Grenzen gekommen. Ich habe für das kleine Büchlein fast so lange gebraucht, wie für ca. einen halben Band von "Game of Thrones" :lol:

      Ich muss doch mal fragen, wie macht ihr es eigentlich mit Wörtern die ihr nachschlagen müsst. Schreibt ihr die auf und lernt die? Ich überlege nämlich, ob ich das tun soll :-k
      Bücher müssen mit soviel Überlegung und Behutsamkeit gelesen werden, als sie geschrieben wurden.
      Henry D. Thoreau




      :montag: Ich lese gerade

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Farast ()

    • Farast schrieb:

      Ich muss doch mal fragen, wie macht ihr es eigentlich mit Wörtern die ihr nachschlagen müsst. Schreibt ihr die auf und lernt die? Ich überlege nämlich, ob ich das tun soll :-k


      Das würde auf jeden Fall das Englisch Lernen beschleunigen. Aber mir ist es lieber, ein Wort nötigenfalls noch einmal nachzuschlagen, (insbesondere, da im Kindle ein Wörterbuch eingebaut ist). Vieles bleibt sowieso hängen. Ansonsten gilt: Unterhaltungsliteratur lese ich zum Spaß. Mein Englisch dabei zu verbessern ist nur ein angenehmer Nebeneffekt. Würde ich die Sprache weniger gut verstehen und wollte trotzdem unbedingt das Original lesen, würde ich vielleicht vorher einmal über den Text schauen, mir eine Vokabelliste machen, und die gründlich lernen, bevor ich mit dem Lesen anfinge. Dann könnte ich das Buch nachher unbeschwerter genießen, weil ich viel weniger nachschlagen müsste.
    • Kapo schrieb:

      Als ich das verinnerlicht hatte, wurde "Die Herren von Winterfell" großartig. Absolut großartig, ich kann es kaum in Worte fassen. :shock:


      Ich bin immer wieder auf diese Reihe gestoßen, habe den Kauf jedoch immer wieder vor mir hergeschoben, weil es ja doch eine sehr umfangreiche Reihe ist und ich nicht sicher war, ob mir diese Art von Fantasy liegt. Aber da ich ja deinen Geschmack kenne Kapo, werde ich wohl doch mal den ersten Band holen! Irgendwann 8-[
      :bewertung1von5: 2015: 37 | SuB: 151
      :bewertung1von5: 2016: 9 | SuB: 96


      :study: Frank Cottrell Boyce - Millionen


      "Du kannst alles schaffen, wovon du träumst. Es sei denn, es ist zu schwierig." :loool:
    • Hey,
      also jetzt bin ich total verunsichert. Man hört so viel Gutes über diese Bücher, aber ich bin normaler Weise überhaupt nicht für historische Romane und Ähnliches zu haben, liebe aber Fantasy.
      Nun hab ich hier oft gelesen, dass die Fantasy eher im Hintergrund steht und es sehr mittelalterlich angehaucht ist.
      Sollte man es als absoluter Fantasy-Fan nun trotzdem wagen?
    • aussie'11 schrieb:

      Hey,
      also jetzt bin ich total verunsichert. Man hört so viel Gutes über diese Bücher, aber ich bin normaler Weise überhaupt nicht für historische Romane und Ähnliches zu haben, liebe aber Fantasy.
      Nun hab ich hier oft gelesen, dass die Fantasy eher im Hintergrund steht und es sehr mittelalterlich angehaucht ist.
      Sollte man es als absoluter Fantasy-Fan nun trotzdem wagen?


      Absolut, denn es handelt sich hier eindeutig um Fantasy. Man kann es jedoch nicht gerade als "High Fantasy" bezeichnen. Zwerge (wie man sie aus HdR kennt), Elfen und Zauberer, die mit Magie um sich werfen, wird man eher weniger finden. Dafür gibt es einige andere Fantasyelemente, die für genug Spannung sorgen.
      Bei Amazon kannst Du in das erste Buch reinlesen. Der Prolog sollte Dir einen guten Eindruck verleihen und dir bestätigen, dass es wirklich Fantasy ist. :)
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    • aussie'11 schrieb:

      Nun hab ich hier oft gelesen, dass die Fantasy eher im Hintergrund steht und es sehr mittelalterlich angehaucht ist.
      Sollte man es als absoluter Fantasy-Fan nun trotzdem wagen?


      Auch ich sage: Unbedingt. :thumleft:
      Ich bin ebenfalls Fantasyfan und kann z.B. mit historischen Romanen überhaupt nichts anfangen. Und gerade dieser Mittelalterruf hat mich viel zu lange vom Lesen abgehalten. Mittlerweile hab ich die ersten 6 Bände regelrecht verschlungen.
      :study: Greg F. Gifune - Teufelsatem
      :study: 2017 gelesen: 51 :study: SUB: 301
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