Bücherwichteln auf BuecherTreff.de

Buchverfilmungen...

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Buchverfilmungen...

      hallo...

      habe beim durchstöbern der foren gesehen, daß jemand sich ein buch gekauft hat nachdem der film gesehen wurde.

      ich wollte mal wissen was ihr so für erfahrungen damit gemacht habt.

      ich war bisher immer enttäuscht. leider vergleiche ich das buch beim lesen immer zuviel mit dm film und ärger mich über evtl. änderungen. :(

      hab z.b. "der scharlachrote buchstabe" noch im regal stehen weil ich auch nach dem 5. versuch nicht über die einleitung hinwegkam. obwohl ich den film sehr schön fand.

      den "herrn der ringe" habe ich schnell noch vor dem kinofilm gelesen, damit mir das da nicht auch noch passiert :lol:

      es heißt ja in der regel immer: die filme sind nicht so gut wie die bücher.

      was denkt ihr denn so darüber?

      gruß katja :D
    • Naja es gibt bei Büchern zum Film ja zwei Sorten.

      Die die nach dem Film geschrieben wurden. Die geben meistens nur mehr oder weniger geschickt den Inhalt wieder und sind meistens ziemlich schlecht. Ein Beispiel dafür wäre das Buch zu "Kate und Leopold".

      Bei den Literaturverfilmungen, also wenn das Buch vorher da war, glaube ich muß man sich vom Buch lösen bevor man den Film ansieht, weil der Film nur selten die Erwartungen erfüllen kann.
      Da ist es vielleicht wirklich besser das Buch erst danach zu lesen. Bei "Fräulein Smillas Gespür für Schnee" hat der der Film, der ja um einiges anders war trotzdem sehr geholfen der Handlung des Buches zu folgen.
      Bei "Stolz und Vorurteil" von Jane Austen habe ich das Buch auch erst nach dem Film gelesen und war trotzdem begeistert.

      Also mit Filmen bei denen ich das Buch vorher gelesen habe habe ich schon öfter Probleme gehabt. Wenn ich das Buch danach gelesen habe eigentlich nicht...
    • Eine sehr gute Literaturverfilmung ist, meiner Meinung nach, "Die Reise nach Indien" von E.M. Forster; in diesem Fall habe ich zuerst den Film gesehen und gleich danach das Buch gelesen - und zu meiner Überraschung war ziemlich viel von der Geschichte und alles recht genau übernommen worden.

      Bei den gerade aktuellen Commissario Brunetti Verfilmungen der Donna Leon Romane ist es einerseits zu lange her, dass ich die Bücher gelesen habe (bei "Venezianisches Finale" wusste ich z. B. garnicht mehr, wer denn der Mörder war, konnte also wieder mitraten), oder ich kenne sie noch nicht, von daher fand ich die Verfilmung ganz nett.

      Als nicht so gelungen habe ich den Fernsehdreiteiler zu M.M.Kaye's "Palast der Winde" in Erinnerung - ist natürlich auch schwierig, einen derart umfangreichen und komplexen Roman zu verfilmen, da ist es fast schon klar, dass etwas gekürzt oder geändert werden muss.
    • ich habe mir noch nie ein buch gekauft, nachdem ich den film gesehen habe. obwohl ich bei herr der ringe schon ins überlegen kam. normalerweise kenn ich die bücher schon vor den filmen, wie z.b. bei den verfilmungen von henning mankell. aber für mich kann ein film normalerweise nie so gut sein wie das buch.
    • Hallo,

      ich mag es überhaupt nicht Film und Buch, ich bin für entweder oder. Wobei mir das Buch lieber ist.

      Habe schon Bücher gelesen und Filme gesehen und war immer vom Film enttäuscht, obwohl manche ganz gut waren, aber diese vielen Änderungen, oft schon bei den Namen, dann werden Szenen weggelassen, dafür wieder neue aufgenommen, das ärgert mich immer maßlos.

      Herzliche Grüße
      Helga :)
      Liebe Grüße
      Helga :winken:

      :study: ???

      Lesen ist ernten, was andere gesät haben (unbekannt)
    • Hallo,

      für mich sind ist die beste Literaturverfilmungen immer noch die von Agatha Christies Büchern. Miss Marple und Hercule Poirot (Peter Ustinov) waren immer ein spannender und humorvoller Genuss. Und ich sah zuerst immer die Filme an, da ich früher immer wieder mit meiner Mutter zum gemütlichen Kaffee die Krimis regelrecht reinzog. :-)

      mfg Historikus
    • hallo...

      @ Angel_of_sin
      also ich muß sagen "herr der ringe" habe ich (da ich die bücher schon hatte) schnell vor den filmen gelesen.
      ich dachte nach den filmen würde ich die bücher zurück ins regal stellen.
      aber ich fand den film echt gelungen.
      das ist einer der seltenen der mir, nachdem ich das buch gelesen habe, gefallen hat.
      klar hat man die schnitte so schneller entdeckt, aber da wurde nicht zuviel gekürzt.
      und die filme sind mit ihren 3 std ja schon lang genug. :wink:

      gruß katja
    • @Katja: bei mir wars mit HdR genau anders. Ich habe kurz vor dem zweiten Film den zweiten Band gelesen und war im Kino einfach nur enttäuscht. Da wurde so viel geändert und so viele neue Szenen reingeschnitten um das Ganze noch eindrucksvoller zu machen. Mir wurde das dann spätestens zuviel als die Elben bei Helms Klamm anmarschiert kamen...
      Der erste Teil dagegen war echt gut und relativ nah an der Vorlage...

      Vor dem dritten Teil verkneif ich mir das Lesen jetzt.
    • @ Pandora:
      Herr der Ringe hab ich bis jetzt noch nicht gelesen. Bevor ich den 3.Teil im Kino anschaue, werd ich die Bücher vermutlich auch nicht mehr lesen.
      Von meiner Freundin hab ich schon gehört, dass sie vom 2.Teil als Film auch sehr enttäuscht war. Also warte ich lieber gleich ab und lese die Bücher erst im nächsten Jahr...
      Liebe Lesegrüße
      Eure Süße
      :study: :)

      Erinnerungen, die unser Herz berühren, gehen niemals verloren.
    • Ich werde es mir glaub ich abgewöhnen einen Film anzusehen, von dem ich das Buch bereits gelesen habe. Meine größten Enttäuschungen waren hier:

      Blumen der Nacht - V.C. Andrews
      Das Jesus-Video - Andreas Eschbach

      In beiden Fällen lag die Verfilmung dermaßen neben dem Buch, das es mir hoffentlich eine Lehre war.

      Wohingegen ich mich dem Reiz erst Film, dann Buch, nicht entziehen kann. Wobei dann der Film schon gut gewesen sein muss. Denn hätte ich von den beiden Büchern die ich erwähnte seinerzeit erst den Film gesehen, hätte ich das dazugehörige Buch vermutlich niemals in die Hand genommen...
      Gruß Caroline
      ***Literatur ist... Das was wir gerne lesen ;)***
    • Hallo,

      Herr der Ringe habe ich die Filme gesehen und fand sie einfach toll, unheimlich fasznierend und gut gemacht. Aber ich werde mich hüten, jemals die Bücher in die Hand zu nehmen. Ich glaube das kann nicht funktionieren.

      Liebe Grüße
      Helga :)
      Liebe Grüße
      Helga :winken:

      :study: ???

      Lesen ist ernten, was andere gesät haben (unbekannt)
    • Bei "Das Jesus Video" war ich auch richtig enttäuscht - das war ja mal voll den Sinn vergeben...ich meine, ging es im Buch nicht fast um was ganz anderes *kopfschüttel*

      Bei "Herr der Ringe" kann man sich glaube ich stundenlang streiten. Ich hab das Buch lange bevor überhaupt ein Film geplant war gelesen und wurde damals schon zum Fan. Und ich fand den Film, oder besser gesagt beide, total klasse. Es ist einfach unmöglich das Buch so zu verfilmen wie es geschrieben wurde und man kommt einfach nicht drumherum was zu ändern und vorallem viel rauszukürzen.
      Tolkien hat meiner Meinung nach viele Sachen reingeschrieben, die nicht unbedingt wichtig für den Verlauf der eigentlichen Geschichte sind.
    • Original von Caroline

      Ich werde es mir glaub ich abgewöhnen einen Film anzusehen, von dem ich das Buch bereits gelesen habe. Meine größten Enttäuschungen waren hier:

      Blumen der Nacht - V.C. Andrews
      Das Jesus-Video - Andreas Eschbach

      ...


      Der Film "Blumen der Nacht" war eine Enttäuschung??
      Ich würde diesen Film gerne mal sehen, leider ist der nirgends aufzutreiben. :cry:

      Gibt es noch weitere Verfilmungen von V.C. Andrews??
      Zur Zeit lese ich mit Begeisterung "Das Erbe von Foxworh Hall" und andere Sagas von V.C. Andrews liegen schon bereit.

      Bücher geben immer mehr her als Filme, ganz klar auch meine Meinung, es ist einfach weniger enttäuschend, wenn man vom Film nicht zu viel erwartet.

      Zum Beispiel habe ich auch die Harry-Potter-Bücher gelesen und dann die Filme gesehen. Man kann nicht den ganzen Stoff aus einem Buch in einen Film stopfen, dann müßte man einen Dreiteiler draus machen. Die Kulisse war gut gewählt und es war sehr unterhaltsam, was will man mehr!?

      Es wäre ein Horror, wenn es kein Bücher gäbe, auf jeden Fall, das läßt sich duch nichts ersetzten!!

      Vielleicht sollte ich mich hier anmelden? :)


      Margit
    • ich war bisher öfter von den verfilmungen enttäuscht, wenn ich das buch vorher gelesen hatte. einige wenige filme fand ich durchaus nicht schlecht.
      aber was ich emfpehlen kann ist "der feind in meinem bett". das buch ist klasse, aber als ich den film (julia roberts in der hauptrolle) gesehen hatte, war ich davon richtig begeistert, fast noch mehr als vom buch.
    • Hallo Helga,

      vielen Dank für diesen Link, habe da gleich mal geklickt und was soll ich sagen.....

      ....die Seite hat es wirklich in sich.

      Ich habe selbst einen Teil dieser Bücher, aber erstaunlich, daß es von einem Buch so viele verschiedene gibt. Der Inhalt ist ja immer gleich, egal ob gebundene Ausgabe oder Taschenbuch. Pro Verlag ein anderes Bild auf dem Deckel? Egal, Hauptsache Welterfolg!! :wink:


      cu Margit
    • Re: Bücher nach dem Film ?!

      Den Film "Die neun Pforten" habe ich zuerst als Film gesehen und war mehr als begeistert, danach habe ich das Buch "Der Club Dumas" von Arturo Perez-Reverte, das als Vorlage für den Film diente, gelesen und war ebenfalls fasziniert.

      Das ist aber auch meine einzigstes positives Erlebnis, indem ich erst den Film und dann das Buch hatte, normalweise gibt es NUR eins von beiden.

      Lilli

      PS:
      Kurzbeschreibung laut amazon:
      Liebe zum Buch ist zwar etwas Positives, aber Bücherleidenschaft birgt auch Gefahren. Davon kann der "Bücherjäger" Lucas Corso ein Lied singen. Durch Zufall gerät er an zwei bibliophile Kostbarkeiten: einen wertvollen Band okkulten Inhalts, dessen Drucker vor Jahrhunderten auf dem Scheiterhaufen endete, und das Kapitel eines Originalmanuskripts von Alexandre Dumas. Auf der Suche nach Beweisen für die Echtheit der Stücke gerät Lucas in einen Strudel von Intrigen und verbrecherischen Machenschaften.
    • Ich kann mir wohl einen Film anschauen von dem ich das Buch vorher gelesen habe, aber ein Buch nach dem Filmschauen zu lesen ist nichts für mich. Die Spannung ist irgendwie raus und ich habe Gesichter die ich den Personen zuordnen kann. Das wäre für mich ziemlich problematisch. Dazu sind meine Erwartungen an ein Buch zu hoch. Ich kann nicht einmal sagen woran es liegt, der Zeitfaktor :?: , Buch: mehrere Tage und Film: 2 Stunden.
      argh... das muss doch zu finden sein...
    • Also im Zweifelsfalle lese ich immer lieber das Buch, da ich von den Verfilmungen bisher meist enttäuscht war. Hier mal eine kleine Liste aus meiner Erinnerung wie ich die Filme fand:

      schlechte Verfilmung von guten Büchern:
      Die Muschelsucher (grauenhaft)
      Das Jesus Video (dito)
      die Brunetti Filme (obwohl die gingen zur Not noch durch)
      Das Glücksprinzip (wunderschönes Buch, entsetzlich kitschig-banale Verfilmung)
      The Beach

      gute Verfilmungen:
      Im Name der Rose
      Agatha Christie
      Harry Potter (obwohl man da auch einiges zu meckern hatte)
      Herr der Ringe


      So, mehr fallen mir nicht ein!


      LG, schnakchen
    Anzeige
    BuecherTreff.de in den Medien