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Michael Ende - Die unendliche Geschichte

    • Fantasy

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    Die unendliche Geschichte

    von

    4.6|242)

    Verlag: Thienemann Verlag in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH

    Bindung: E-Book Download

    Seitenzahl: 475


    eISBN: 9783522621120


    Termin: November 2017

    • Michael Ende - Die unendliche Geschichte

      Schlimm genug, dass es zu diesem Buch zwar bereits eine -Leserunde- aber noch keine Rezension gibt, also werde ich mich nun damit versuchen.

      Klappentext:

      "TU WAS DU WILLST
      lautet die Inschrift
      auf dem Symbol der unbeschränkten
      Herrschaftsgewalt in Phantásien.
      Doch was dieser Satz in Wirklichkeit meint,
      erfährt Bastian erst nach langem, mühevollem
      Suchen."


      Zum Autor findet sich -hier- etwas.

      Meine Meinung:
      Trotzdem ich eher ungern Fantasybücher lese, hat mich dieser Klassiker doch wieder etwas besserem belehrt, auch muss ich bemerken, dass es mein erstes Buch von Michael Ende ist. Auch gehöre ich vielleicht zu den eher wenigen, die statt zuerst den Film, das Buch gelesen haben, zumindest sieht es in meinem Umfeld so aus. Darum kann ich Buch mit Film auch nicht vergleichen, dies folgt vielleicht ein anderes Mal, oder irgendjemand hier im Forum möchte mir diese Aufgabe abnhemen.
      Die Geschichte ansich fand ich nett zu lesen, aufgrund der zweifarbigen Schreibweise verirrte man sich nicht zwischen Realitäts- und Phantasiegeschehen. Das einzige was mir teilweise Schwierigkeiten bereitete, waren die Namen der einzelnen Wesen im Überblick zu halten...
      Am besten gefiel mir der Schluss, der zwar teils rührselig, aber auch belehrend war. Man braucht nicht besonders Mut oder Kraft, um im Leben zu bestehen, Hauptsache ist, dass man an sich selbst glaubt und sich erinnert, dass man bereits weitaus schlimmere Sachen bestanden hat.
      Und so brachte das Wasser des Lebens auch mir feuchte Augen.

      "Aber das ist eine andere Geschichte und soll ein andermal erzählt werden."
      "Wie soll auch eine Generation von Männern, die hauptsächlich von Müttern, Kindergärtnerinnen und Lehrerinnen umsorgt und erzogen wurde, Frauen glücklich machen?"
      (Generation Doof)
    • Hallo zusammen,

      also fpür mich war die Unendliche Geschichte auch der Einstieg in die Fantasy. Die Geschichte selbst war ja nett erzählt aber die angerissenen Geschichten die stets mit "Dies ist eine andere Geschichte und soll hier nicht erzählt werden." haben mich zum Teil noch mehr gereizt.
      Natürlich hätte man ja auch seine Phantasie arbeiten lassen aber die war mit Lesen und das Gelesene vorstellen beschäftigt.
      Es hat sich nicht etwa jemand hingesetzt und "Das Buch der nicht erzählten Geschichten" geschrieben?

      Gruß Jochen
    • Also ich habe dieses Buch mal mit 10 Jahren gelesen und dann in der Schule in der 2 Klasse (6. Schulstufe) noch einmal und mir hat sie gut gefallen. Obwohl ich muss Arkam zu stimmen, auch mich hat dieses "Aber dies ist eine andere Geschichte und soll ein ander Mal erzählt werden" oft aufgeregt.
      Ich glaube sogar, es war eins meiner ersten wirkliches Fantasy-Bücher.
      Sisia :cat:
      Würde ich nicht "gezwungen" werden, ich würde die ganze Zeit mit der Nase in einem Buch herumrennen :study:
    • Ich kann mich allem, was ihr gesagt habt nur anschließen, muss aber noch einen Kritik-Punkt anmerken, der vielleicht nur mich betrifft - mich hat zeitweise die Rot-Grün-Abwechslerei ziemlich gestört. Klar, gehört irgendwie dazu, aber es hat doch ein wenig irritiert, für`s Auge anstrengend, fand ich.
      Sonst, wie auch MOMO ein Meisterwerk.

      Liebe Grüße
      Tink
      Tinte ist das Blut der Dichter!
    • Ich fand dieses Buch schon vor Jahren wunderbar, und daran hat sich nichts geändert. Inzwischen hab ich es meinen Kindern auch vorgelesen, und dabei die Geschichte von Neuem genossen.

      Die Aufmachung macht doch einen Teil der Faszination aus, die sich abwechselnden Farben, die schönen Zeichnungen zu den Kapitelüberschriften. Das Buch war insgesamt mehr ein Schatz als reiner Lesestoff.

      Michael Ende hat mit der UNENDLICHEN GESCHICHTE die Krönung seines Werkes geschaffen, das so wunderbare Bücher wie MOMO, Theaterstücke wie DER SATANARCHÄOLÜGENIALKOHÖLLISCHE WUNSCHPUNSCH und JIM KNOPF beinhaltet. So viel Erfindungsreichtum und Menschlichkeit, welche sein Werk ausstrahlt, nötigt dem Leser Bewunderung und Respekt ab.

      Eines der Bücher, die man im deutschen Sprachraum gelesen haben muss!
      Es ist schwer, es zugleich der Wahrheit und den Leuten recht zu machen.
      Thomas Mann

      :study: Robin Young, Die Blutschrift
      :study: Christine Feehan, Dunkle Macht des Herzens
    • Das Buch gelesen habe ich noch nicht - ist ja fast eine Schande :uups: - aber die Filme habe ich gesehen.
      Als Kind gingen meine Eltern extra mit mir in die Bavaria-FilmStudios. Ich war ein begeisterter Fan von Fuchur dem Drachen, aber auch den Steinbeißer hatte ich in mein Herz geschlossen. :flower:
    • Och, ich steh sowohl auf Bücher als auch auf Filme und kann das sehr gut nebeneinander.
      Natürlich sind meine Erwartungen an Filme nie so hoch wie die an Bücher, dennoch gibt es durchaus Filme, deren Bücher ich gar nicht lesen möchte (ist einfach nicht nötig).
    • Ich habe dieses Buch als 10 - 12 jähriger sicherlich 5 mal gelesen.
      Und es hat mit keinem Mal an Faszination verloren.
      Und als ich es kürzlich beim Umräumen meiner Bücher wieder in die Hand genommen habe, war ich richtig in Versuchung geführt, den Alltag hinter mir zu lassen um nach Phantasien zu entschweben.


      Gruß
      Richard
      "Erst die Möglichkeit einen Traum zu verwirklichen, macht unser Leben lebenswert."

      Paul Coelho

      :study:John Irving - Owen Meany
    • Ich mag auch Filme, aber ich hab bis jetzt noch keinen Film gesehen, dessen Vorlage nicht wenigstens um ein klein bisschen besser war.

      Vor allem bei der Unendlichen Geschichte, da haben sie so viel weggelassen. Aber ih kenne auch so viele Leute, die keine Bücher haben, dafür hunderte Filme im Regal. Das könnte ich nie. Ein Haus mit nur einer Lade Bücher.... Buh, Horror.

      Liebe Grüße
      Tink
      Tinte ist das Blut der Dichter!
    • Bei mir ist es eher ein Gleichgewicht. Dennoch gibt es Filme, die ich gesehen habe (The Last Samurai zum Beispiel) und deren Bücher ich nicht unbedingt lesen will. Bei den Büchern, von denen ich beides gesehen/gelesen habe, gefällt mir - ganz klar - das Buch besser.
    • Ja, es gibt zu fast jedem Buch ein Film. Es war nur eines der zahlreichen Beispiele für Filme, bei denen mich das Buch eigenltich gar nicht interessiert.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von FallenAngel ()

    • Hallo alle an-Phantasien-Glauber :D,
      ich lese im Moment gerade "Die unendliche Geschichte" und frage mich, warum ich sooo lange damit gewartet habe :scratch: . Ich habe als Kind den Film oft gesehen, hatte aber keinerlei Ambitionen das Buch zu lesen. Jetzt hatte ich vor allem am Anfang "Probleme", weil beim Lesen parallel der Film vor meinem inneren Auge ablief und das fand ich ziemlich nervig. Inzwischen scheine ich bei einem Teil zu sein, der entweder nciht verfilmt wurde oder der sich nicht eingeprägt hat. Mir geht es wie Bastian: ich bin sofort in Phantasien gefangen, fiebere und leide richtig mit.
      Ich habe vorher von Ralf Isau "Die geheimnisvolle Bibliothek des Thaddäus Tillmann Trutz" gelesen, welche ein prima Einstieg zur Unendlichen Geschichte ist.

      LG,
      Casoubon
      she is always and never the same
    • Hallo Fallen Angel,

      schau mal hier.

      Das Buch stammt aus einer Reihe, die sich "Legenden aus Phantasién" nennt, in der deutsche Autoren bestrebt waren, im Stil von Michael Ende zu schreiben. Ich kenne nur das von Ralf Isau (die anderen sollen nicht ganz so gut sein) und finde es ausserordentlich gut gelungen. Es ist im Prinzip die Geschichte des Karl Konrad Koreander, also dem Buchhändler, dem Bastian am Anfang das Buch gestohlen hat. Es wird erzählt, wie er zu seinem Geschäft gekommen ist und welche Abenteuer er in Phantasién erlebt hat. Ralf Isau schafft es (in meinen Augen) einen nahtlosen Übergang zu schaffen, so dass man (in diesem Falle ich) das Gefühl hat, man liest eine Fortsetzung, was ich bei zwei verschiedenen Autoren sehr bewunderswert finde. Ralf Isau ist es genaustens gelungen, die Stimmung in Phantasién einzufangen.

      Ich hoffe, ich konnte dir ein bißchen weiterhelfen.

      LG,
      Casoubon.
      she is always and never the same
    • @Casoubon:
      Ja, danke, du hast mir sogar sehr geholfen! :thumright:
      Ralf Isau kenne ich von diesem "Dämmerungs"-Zyklus - meine Freudnin liest den. Habe gehört, dass er Talent haben soll, dass es aber sogar in die Richtung geht, Schreibstile anderer zu übernehmen wusste ich nicht! :shock:
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