Glaubt ihr eigentlich an Gott?!

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    • Hallo

      Logik ist wohl doch subjektiv...
      Allerdings widersprichst du dir selbst. Wieso sollte der Urknall aus dem Nichts entstehen können, wenn Gott nicht einfach so existieren kann?

      Liebe Grüße,
      die Brillenschlange
      "Märchen schreibt die Zeit..." - Madame Pottine ("Die Schöne und das Biest")

      Buchstaben sind eine tolle Sache, man kombiniert ein paar und schon hat man ein Wort, aus Worten kann man Sätze bilden und aus Sätzen ganze Geschichten...
    • Ich bin wohl das, was man rein begrifflich einen "Agnostiker" nennt. Die Frage, ob Gott existiert oder nicht, kann ich nicht beantworten. Will ich aber auch gar nicht, denn für mich und mein Leben spielt es einfach keine Rolle. Ich finde es schön, wenn Menschen glauben können und wollen (in einem gewissen Rahmen), aber für mich hat Gott keinen Mehrwert, um das mal ganz platt auszudrücken. Was genau soll mir das denn nützen? Mein Leben liegt in meiner Verantwortung, nicht in der Gottes. Und ich weigere mich anzunehmen, dass Dinge passieren, weil "Gott sie eben so vorgesehen" hat. Oder zu warten, dass er mich aus einer Situation rettet - nein, danke, das mache ich schon selbst. Und wenn Gott eben kein Eingreifender ist, sondern nur ein Beobachter, was soll er mir dann erst recht nützen?

      Ich glaube dafür an andere Dinge, an Freundschaft zum Beispiel oder an Liebe. An Freiheit, an den eigenen Willen, an Verantwortung, an Menschlichkeit usw. Gott gehört nicht dazu. (Wobei ich immer im Religionsunterricht war und diesen auch immer spannend fand. Es ist wichtig, finde ich, über Religionen Bescheid zu wissen, aber die Ausübung muss dann Privatsache sein.)
      :study: Aristotle and Date discover the secrets of the universe / Benjamin Alire Sáenz

      Shame isn’t a quiet grey cloud, shame is a drowning man who claws his way on top of you, scratching and tearing your skin, pushing you under the surface.
      - Kirsty Eagar in "Raw Blue" -
    • Brillenschlange schrieb:

      Allein die Voraussetzungen für die geschlechtliche Fortpflanzung müssten ja dann "zufällig" gleichzeitig bei einem männlichen und einem weiblichen Wesen zeitgleich und passend entstanden sein...

      Brillenschlange schrieb:

      Hallo

      Logik ist wohl doch subjektiv...
      Allerdings widersprichst du dir selbst. Wieso sollte der Urknall aus dem Nichts entstehen können, wenn Gott nicht einfach so existieren kann?

      Liebe Grüße,
      die Brillenschlange
      Logik ist subjektiv????
      Der Urknall kann insofern aus dem "Nichts" entstehen, weil es eben keine Theorie ist, die auf unbedingte Ursachen baut, was der Gottesglauben sehr wohl tut, bzw. versucht, mit diesem Argument Gott beweisen zu können. Die Urknalltheorie geht von ganz anderen Prämissen aus.
    • Hallo

      Der Urknall ist auch eine Theorie.
      Jeder glaubt an irgendetwas. Du eben an den Urknall und einen Gott, den es zwar nicht gibt, der aber böse ist. Ich glaube an einen Gott, der eine liebevolle Beziehung mit mir haben will und hat. Wir beide kennen verschiedene Theorien, haben aber unterschiedlich entschieden was wir glauben und was uns logisch erscheint.

      Liebe Grüße,
      die Brillenschlange
      "Märchen schreibt die Zeit..." - Madame Pottine ("Die Schöne und das Biest")

      Buchstaben sind eine tolle Sache, man kombiniert ein paar und schon hat man ein Wort, aus Worten kann man Sätze bilden und aus Sätzen ganze Geschichten...
    • Naraya schrieb:

      Ich bin wohl das, was man rein begrifflich einen "Agnostiker" nennt. Die Frage, ob Gott existiert oder nicht, kann ich nicht beantworten. Will ich aber auch gar nicht, denn für mich und mein Leben spielt es einfach keine Rolle. Ich finde es schön, wenn Menschen glauben können und wollen (in einem gewissen Rahmen), aber für mich hat Gott keinen Mehrwert, um das mal ganz platt auszudrücken. Was genau soll mir das denn nützen? Mein Leben liegt in meiner Verantwortung, nicht in der Gottes. Und ich weigere mich anzunehmen, dass Dinge passieren, weil "Gott sie eben so vorgesehen" hat. Oder zu warten, dass er mich aus einer Situation rettet - nein, danke, das mache ich schon selbst. Und wenn Gott eben kein Eingreifender ist, sondern nur ein Beobachter, was soll er mir dann erst recht nützen?

      Ich glaube dafür an andere Dinge, an Freundschaft zum Beispiel oder an Liebe. An Freiheit, an den eigenen Willen, an Verantwortung, an Menschlichkeit usw. Gott gehört nicht dazu. (Wobei ich immer im Religionsunterricht war und diesen auch immer spannend fand. Es ist wichtig, finde ich, über Religionen Bescheid zu wissen, aber die Ausübung muss dann Privatsache sein.)
      Perfekt ausgedrückt, das unterschreibe ich komplett. :thumleft:
      :study: Stephen & Owen King - Sleeping Beauties
      :study: 2018 gelesen: 3 :study: SUB: 309
    • Hallo


      Naraya schrieb:

      Ich glaube dafür an andere Dinge, an Freundschaft zum Beispiel oder an Liebe. An Freiheit, an den eigenen Willen, an Verantwortung, an Menschlichkeit usw.
      Daran glaube ich übrigens auch - zusätzlich sozusagen :wink:


      Liebe Grüße,
      die Brillenschlange
      "Märchen schreibt die Zeit..." - Madame Pottine ("Die Schöne und das Biest")

      Buchstaben sind eine tolle Sache, man kombiniert ein paar und schon hat man ein Wort, aus Worten kann man Sätze bilden und aus Sätzen ganze Geschichten...
    • Ich glaube nicht, dass unser Universum aus dem Nichts heraus erschaffen wurde. Ich vermute, es gibt unendlich viele Universen so wie unseres und alle sind umgeben von einer Art Membran. Einen Blasenkosmos nennt man das wohl und man muss sich das vorstellen wie ein großes Schaumbad - jedes Bläschen ein eigenes Universum. Und wenn dessen Zeit gekommen ist, geht es mitsamt seiner Materie auf in dieser alles umgebenden Membran und wo die dick genug ist, kann ein neues Bläschen entstehen. Und dies passiert seit aller Ewigkeit bis hin in alle Ewigkeit. Wo das alles herkommt, diese Frage stellt sich mir gar nicht, das war schon immer so und wird für immer so sein - ich habe da überhaupt kein Problem mit der Unendlichkeit. Der Glaube macht es möglich :-)

      Wenn unser Universum mit allem darin (bewusstem Leben und so weiter) von ganz alleine entstehen konnte, dann macht mich dieser Gedanke froh, weil das dann immer wieder geschehen kann. Ein Gott, der alles erschaffen hat, der macht dem ganzen womöglich auch wieder ein Ende, wenn er denn will. Und zwar komplett, allumfassend und endgültig. Eine schreckliche Vorstellung.

      Einen Nachteil hat dieses Ganz-von-alleine-Gedankenmodell schon: Kein Garten Eden, mit Milch und Honig - lebt euer Leben besser hier und jetzt. Viele Grüße!
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