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Margaret Mitchell - Vom Winde verweht/Gone with the Wind

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    • Ich habe das Buch in den letzten Wochen gelesen und gestern Abend beendet. Mir hat es ausgesprochen gut gefallen und ich werde es sicher nicht zum ersten und letzten Mal gelesen haben. Traurig und wunderschön. Ich denke, ich werde auch noch "Scarlett" lesen. Auch wenn es von einer anderen Autorin geschrieben wurde.

      Lg, Lorelai
    • An diesem Buch scheiden sich die Geister - ich gehöre auch zur Fraktion, die weder Roman noch Film gut fand. Scarlett O'Hara ist genauso unsympathisch und skrupellos wie Rhett Butler. Ich kann mir nicht vorstellen, wie man sich mit ihr identifizieren kann. Auch dass sie diesen faden Ashley anhimmelt, verstehe ich nicht. Sehr plastisch beschrieben ist die Zeit und das Südstaatenflair, darum will ich den Roman nicht ganz miesmachen. Hatte aber an anderen zeitgenössischen Sujets ("Fackeln im Sturm" - nur die Serie) mehr Spaß, weil mir wenigstens ein Charakter sympathisch sein muss, um dranzubleiben (Ich mochte George Hazard :loool: ).
      Manche behaupten, dass im Roman die Schwarzen diskriminierend beschrieben werden. Kann ich nicht mehr beurteilen, da bei mir wenig hängengeblieben ist während dem Lesen. Aber im Film zumindest werden sie als einfältig und hündisch ergeben dargestellt. Das hat mir nicht so gefallen, auch wenn ich denke, dass die Sklaven prinzipiell nicht schlecht behandelt wurden in den weißen Familien und auch ein gewisses Mitspracherecht hatten.
      ~ “Sometimes you’re trying your best and you still can’t find a solution, but I try not to waste my life living in a dark place“ ~
      Mads Mikkelsen


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      I solve crimes and blog about it
    • Das Buch ist toll und der Film auch. Ein hoch auf Scarlett O'Hara. Ich liebe das Buch. Und ich muss Yael recht geben, an dem Buch scheiden sich die Geister. Entweder man hasst es oder liebt es. Schade, ich finde das Buch grossartig. Und ich habe es schon mehr als einmal gelesen. Toll :applause:. Wer auf Kitsch steht sollte sich das Buch zulegen. ;)

      Liebe Grüsse

      Lina
      Ihr aber seht und sagt: Warum? Aber ich träume und sage: Warum nicht? - George Bernahrd Shaw
    • Ist zwar leider schon eine ganze Weile her, dass die Diskussion geführt wurde, muß jetzt trotzdem meine Meinung dazu schreiben!
      Ich habe etwas über die Hälfte bis jetzt gelesen,und finde es fantastisch! Und oh ja, ich finde die egoistische, exentrische Scarlett furchtbar- toll! Endlich mal ein Roman, der keinen edelmütigen Charackter darstellt, sondern einen mit Fehlern- und da das Buch ja aus Scarlett´s Sicht geschrieben wurde- ich kann viele ihrer Entscheidungen nachvollziehen- finde sie moralisch nicht immer ok, wohl aber kann ich sie verstehen!(Was sagt das über mich aus? *grins*).

      Das Beste am Buch ist jedoch Rhett- Gott ist der Mann toll! Auch wenn ich das genaue Gegenteil davon zu Hause habe- und sehr glücklich damit bin- Rhett ist göttlich und genau so wie ein Mann sein sollte ( und was sagt das jetzt über mich aus!?).

      Also ich finde das Buch sehr sehr lesenswert, ich versuche schon, langsamer zu lesen, damit der Genuß nicht so schnell zu Ende ist!
      Ich habe vorher "Scarlett" gelesen, fand es auch super- jetzt sehe ich jedoch, dass es bei Weitem nicht an " Vom Winde verweht" ran reicht. Dann doch lieber Scarlett als eigensüchtige Kratzbürste!

      "Rhett" hab ich auch noch auf meinem SUB, und freue mich schon darauf!

      lg sandra
    • woelkchen 1 schrieb:

      Und oh ja, ich finde die egoistische, exentrische Scarlett furchtbar- toll! Endlich mal ein Roman, der keinen edelmütigen Charackter darstellt, sondern einen mit Fehlern-


      Endlich mal jemand, der Scarlett nicht einfach nur verteufelt! :thumleft:

      "Rhett" fand ich persönlich eher enttäuschend.
      "Books are ships which pass through the vast sea of time."
      (Francis Bacon)
      :study:
      Paradise on earth: 51.509173, -0.135998
    • €nigma schrieb:

      Endlich mal jemand, der Scarlett nicht einfach nur verteufelt! :thumleft:
      Nun ja, wäre Scarlett nicht so wie sie ist, wär das Buch langweilig. Und gäbe es auch keine Scarlett´s in der Welt, dann wär die verdammt langweilig! Ich vermute auch mal, in den meisten Frauen steckt ein wenig Scarlett! In mir auf alle Fälle, obwohl wohl auch ein wenig von Melanie mit dabei ist :-$ .

      Schade, wollte demnächst "Rhett" lesen. Bin doch sooo verliebt in ihn :uups: . Naja, der Vollständigkeit halber werd ich es wohl auch lesen.
      lg sandra
    • woelkchen 1 schrieb:

      Schade, wollte demnächst "Rhett" lesen. Bin doch sooo verliebt in ihn :uups: . Naja, der Vollständigkeit halber werd ich es wohl auch lesen.


      Du könntest einen anderen Geschmack haben als ich und das Buch ganz toll finden, obwohl laut amazon wohl viele Leser meine Meinung teilen.
      Hol das Buch doch einfach aus der Bücherei, dann hast Du bei Nichtgefallen nichts zu verlieren.
      "Books are ships which pass through the vast sea of time."
      (Francis Bacon)
      :study:
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    • An "Vom Winde verweht" bin ich zu DDR-Zeiten durch den Tausch einer Schallplatte von "Greese" herangekommen. Gerade weil es bei uns verboten war (wegen Kriegsverherrlichung), habe ich es verschlungen. Von dem Folgebuch "Scarlett" war ich dann eher enttäuscht. Das war nicht mehr die Scarlett, die ich kannte und auch mochte.
      Lesende Grüße
    • Biografiefan schrieb:

      Gerade weil es bei uns verboten war (wegen Kriegsverherrlichung),


      "Gone with the wind" finde ich überhaupt nicht kriegsverherrlichend. Die jungen Männer jubeln zunächst natürlich über den Sezessionskrieg, weil sie sich in der Rolle des strahlenden Helden sehen möchten und sich einbilden, die Yankees in kürzester Zeit plattzumachen, aber die Autorin beschreibt das Grauen des Krieges (und die naive Arroganz der Südstaatler) doch sehr eindringlich, so dass ich dieses Buch eher als kriegskritisch verstehe.
      Es ist ja auch bei Weitem nicht so kitschig wie der Film und deshalb in meinen Augen nicht nur ein Liebesroman.
      "Books are ships which pass through the vast sea of time."
      (Francis Bacon)
      :study:
      Paradise on earth: 51.509173, -0.135998
    • €nigma schrieb:

      Biografiefan schrieb:

      Gerade weil es bei uns verboten war (wegen Kriegsverherrlichung),


      "Gone with the wind" finde ich überhaupt nicht kriegsverherrlichend. Die jungen Männer jubeln zunächst natürlich über den Sezessionskrieg, weil sie sich in der Rolle des strahlenden Helden sehen möchten und sich einbilden, die Yankees in kürzester Zeit plattzumachen, aber die Autorin beschreibt das Grauen des Krieges (und die naive Arroganz der Südstaatler) doch sehr eindringlich, so dass ich dieses Buch eher als kriegskritisch verstehe.
      Es ist ja auch bei Weitem nicht so kitschig wie der Film und deshalb in meinen Augen nicht nur ein Liebesroman.


      Ich sehe das auch so. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass es wegen Kriegsverherrlichung bei uns verboten war.
      Lesende Grüße
    • Biografiefan schrieb:

      Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass es wegen Kriegsverherrlichung bei uns verboten war.
      Naja, die Gipsköppe in der DDR hatten eben einen ganz gewaltigen Sockenschuss... :mrgreen:
      "Books are ships which pass through the vast sea of time."
      (Francis Bacon)
      :study:
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    • €nigma schrieb:

      "Gone with the wind" finde ich überhaupt nicht kriegsverherrlichend. Die jungen Männer jubeln zunächst natürlich über den Sezessionskrieg, weil sie sich in der Rolle des strahlenden Helden sehen möchten und sich einbilden, die Yankees in kürzester Zeit plattzumachen, aber die Autorin beschreibt das Grauen des Krieges (und die naive Arroganz der Südstaatler) doch sehr eindringlich, so dass ich dieses Buch eher als kriegskritisch verstehe.
      Dem kann ich mich nur uneingeschränkt anschließen.
      Ich würde sogar behaupten, dass die Autorin in dem Buch u.a. beschreibt, was der fürchterliche Krieg mit "ihren" geliebten Südstaaten und den eigentlich wundervollen Menschen auf beiden Seiten des Schlachtfelds anrichtet! :idea:
    • woelkchen 1 schrieb:

      €nigma schrieb:

      Endlich mal jemand, der Scarlett nicht einfach nur verteufelt! :thumleft:
      Nun ja, wäre Scarlett nicht so wie sie ist, wär das Buch langweilig. Und gäbe es auch keine Scarlett´s in der Welt, dann wär die verdammt langweilig! Ich vermute auch mal, in den meisten Frauen steckt ein wenig Scarlett! In mir auf alle Fälle, obwohl wohl auch ein wenig von Melanie mit dabei ist :-$ .
      Das sehe ich auch so. Und ich bin zwar erst auf Seite 370, aber ich mochte Scarlett von anfang an :thumleft:
      Nur kann ich nicht verstehen, was sie an Ashley findet. Ich persöhnlich finde Rhett ja viel ansprechender :-,
      Und zu dem Buch allgemein:
      Mir gefällt das Buch gut und ich habe immer wieder das verlangen, das Buch weiterzulesen, jedoch sind mir manchmal die Beschreibungen zu lang und Scarlett´s "Es wird nur von Krieg gesprochen" ist mir auch sympathisch :lol:. Ich finde, es wird wirklich viel über den Krieg geschrieben, jedoch kommt mir das zu Gute, da mein Semester Thema in Englisch genau diese Zeit und den Krieg beinhaltet.

      Wenn ich daran denke, dass ich nicht mal annähernd die hälfte des Buches geschafft habe, wird mir ganz mulmig, weil ich wirklich:
      les und les... und les.. und les... und da kommen gerade mal 10 Seiten bei raus....
      Das schreckt mich schon ein bisschen ab, das ich so schleppend vorankomme.
      Das Buch íst schön, jedoch eine Herausforderung.

      Aber ich bin gespannt wie es weitergeht :P
      :bewertung1von5: 2015: 37 | SuB: 151
      :bewertung1von5: 2016: 9 | SuB: 96


      :study: Frank Cottrell Boyce - Millionen


      "Du kannst alles schaffen, wovon du träumst. Es sei denn, es ist zu schwierig." :loool:
    • Ich gehöre mit zur "Ich liebe dieses Buch" Fraktion und muss mich den Scarlett-Fans anschließen: was wäre das Buch mit einer Weichspül-Heldin?!? Die haben wir ja leider leider ind dem Nachfolgeband "Scarlett" gesehen, all ihre charakterlichen Finessen waren weg! Nunja, was soll man erwarten - es war nun mal nicht Margaret Mitchell, die es geschrieben hat.
      Wahrscheinlich werde ich mir auch "Rhett" nicht antun - es ist einfach so: "Morgen auf Tara" ist und bleibt das einzig würdige Ende von vom Winde verweht. :applause:


      Klitzekleine Kleinigkeit: Der Film ist gut umgesetzt worden, die Schauspieler passen perfekt, aber das Buch ist um Längen besser, da es doch noch viel mehr Entwicklungen gegeben hat.
    • syldine schrieb:

      Ich gehöre mit zur "Ich liebe dieses Buch" Fraktion und muss mich den Scarlett-Fans anschließen: was wäre das Buch mit einer Weichspül-Heldin?!? Die haben wir ja leider leider ind dem Nachfolgeband "Scarlett" gesehen, all ihre charakterlichen Finessen waren weg! Nunja, was soll man erwarten - es war nun mal nicht Margaret Mitchell, die es geschrieben hat.
      Wahrscheinlich werde ich mir auch "Rhett" nicht antun - es ist einfach so: "Morgen auf Tara" ist und bleibt das einzig würdige Ende von vom Winde verweht. :applause:


      Klitzekleine Kleinigkeit: Der Film ist gut umgesetzt worden, die Schauspieler passen perfekt, aber das Buch ist um Längen besser, da es doch noch viel mehr Entwicklungen gegeben hat.

      "Morgen auf Tara" kenne ich gar nicht. :-k
      Aber ich muss mich dir anschließen: "Scarlett" war schrecklich. Nicht nur, dass Scarlett verweichlicht und Rhett zum Muttersöhnchen gemacht wurde. Nein, das Buch hat mich auch noch furchtbar gelangweilt. Es ist einfach nichts passiert, und Unterhaltsames kam schon mal gar nicht vor - Scarletts charakteristische Züge und Rhetts spöttische Seite sind einfach so - puff! - mirnichtsdirnichts verschwunden. Kam mir jedenfalls so vor. :scratch:

      Und zum Film: Ich fand ihn einfach großartig. Die Schauspieler waren großartig, die Umsetzung war großartig, schon das Drehbuch war großartig. Ich habe noch nie einen Film gesehen, der so buchgetreu war, und natürlich war ich hellauf begeistert, vor allem weil "Twilight" der letzte Film war, den ich gesehen habe (ich schaue nicht so oft Filme), und der mich maßlos enttäuscht hatte. Je genialer ein Buch ist, desto liegt für mich auch die Messlatte für den Film, und während "Twilight" trotz der idealen Besetzung (vor allem Kristen Stewart und Nikki Reed waren perfekt) in meinen Augen nicht bestanden hat, hat der Film hochhaus bestanden. :love:
      "Werter Herr, die Tatsache, dass ein Buch in einer öffentlichen Bibliothek zugänglich ist, tröstet mich keineswegs. Wäre es nicht der Gesetze wegen, ich würde sie stehlen. Wäre es nicht meiner Börse wegen, ich würde sie kaufen."
      --Harold Laski
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