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Margaret Mitchell - Vom Winde verweht/Gone with the Wind

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    • @wombatsbooks:
      Danke für den Tipp. :thumleft:
      Wäre im Sommer beinahe in Atlanta durchgefahren - wir haben uns dann aber doch für eine andere Route entschieden (Niagara Fälle, ein Stück Kanada, Minnesota, etc.). So wurde nichts daraus. Aber wenn ich mal dort sein sollte, ist das Museum natürlich ein Muss! :wink:
      Hätte ich nur meine Neugierde befriedigen und die Finger von "Scarlett" lassen können, so wie du! :-#
      Naja, man muss auch schlechte Bücher gelesen haben, um sie von guten unterscheiden zu können!
    • "Vom Winde verweht" von Margaret Mitchell

      Für alle Fans von "Vom Winde verweht" hier die soeben im Internet gefundene Nachricht:
      Rhett Buttlers Geschichte wird weitererzählt. Die Erben Margaret Mitchells haben Donald McCaig berufen, diesen Roman zu verfassen, der im November im Hoffmann und Campe Verlag zeitgleich mit der amerikanischen Originalausgabe erscheint.
      Nachdem ja schon "Scarlett" dort erschien, verspricht sich der Verlag natürlich sehr viel von dieser Fortschreibung, die übrigens die Jahre von 1843 bis 1874 umfassen soll.
      Der Weg ist schwer, auch wenn er mit Büchern gepflastert wäre. (HK)
    • Oh mann, das sind wirklich schlechte Nachrichten! :idea:
      Ich mochte schon die Fortsetzung Scarlet nicht und diese wird mir sicherlich auch nicht gefallen! Wieso kann man gue Bücher nicht einfach gute Bücher sein lassen? Woher kommt nur dieser Drang ständig eine Fortsetzung herausbringen zu müssen?! :-({|= ](*,)
    • Oh mann, das sind wirklich schlechte Nachrichten!


      Ich finde nicht, dass das eine so schlechte Nachricht ist. Offenbar besteht beim Lesepublikum ein gewisses Bedürfnis nach einer "Fortsetzung", bzw. danach, das Nicht-Happy End des Buches nicht so stehen zu lassen.

      "Gone with the wind" ist eins meiner Lieblingsbücher, an das "Scarlett" bei weitem nicht heranreicht (auch wegen der unglaubwürdigen Darstellung der Hauptfigur). Ich wäre schon sehr daran interessiert, zu lesen, wie es weitergegangen sein könnte.
      Schade, dass Margaret Mitvhell so früh ums Leben kam...
      "Books are ships which pass through the vast sea of time."
      (Francis Bacon)
      :study:
      Paradise on earth: 51.509173, -0.135998

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von €nigma ()

    • €nigma:
      Genau das ist es ja! Wenn ich ein Buch wirklich liebe, dann verzichte ich lieber auf ein HappyEnd (obei ich mir hier auch ein richtiges gewunschen hätte), anstatt zuzulassen, dass IRGENDWER das vorangegnangen "entweiht", weil er glaubt, für eine Fortsetzung geeignet zu sein - was meiner Meinung nach NIE der Fall ist! =;
      Häufig ist es sogar leider so, dass nicht einmal die Autoren der ursprünglichen Geschichte eine gute Fortsetzung hinbekommen, wenn keine geplant war!
      Deshalb bin ich dafür ein Buch so stehen zu lassen, denn was passiert, wenn man es nicht tut, haben wir bei Scarlet schon gesehen! :pukel:
      Es kommt sowieso keiner an die liebevollen Beschreibungen und den einfühlsamen, einzigartigen Stil von Margaret Mitchell an!
    • Häufig ist es sogar leider so, dass nicht einmal die Autoren der ursprünglichen Geschichte eine gute Fortsetzung hinbekommen, wenn keine geplant war!


      War denn keine Fortsetzung geplant? Immerhin war die Situation am Ende ja nicht irreversibel, es hätte noch zu einer Wiederannäherung zwischen den Protagonisten kommen können. #-o
      Wenn Du gute historische Romane ohne glücklichen Ausgang magst, empfehle ich Dir "Das Perlenmedaillon" von Sabine Weigand.
      "Books are ships which pass through the vast sea of time."
      (Francis Bacon)
      :study:
      Paradise on earth: 51.509173, -0.135998
    • @€nigma:
      Danke für den Tipp, aber "führe mich nicht in Versuchung" heißt es doch immer! Schwupp, schon ist wieder ein Buch auf meinem SUB gelandet! :mrgreen:
      Ich hab nichts gegen Happy-Ends, solange sie halbwegs realistisch sind und zum Rest des Buches passen.
      Hier war das etwas unbefriedigende Ende viel besser. Außerdem habe ich schon von mehreren Seiten aus gehört, dass Margaret Mitchell die Geschichte absichtlich so offen gelassen hat, um jedem Leser "sein" Ende zu gönnen (sie überlässt es praktisch unserer Fantasie). :idea:
    • Vom Winde Verweht ist eines meiner absoluten Lieblingsbücher und ich könnte heulen bei dem Gedanken, dass sich Margaret Mitchell hat tot fahren lassen, ohne weitere Bücher zu schreiben. (kenne weder die Frau noch die Familie, da brauche ich kein Mitleid über ihr Ableben zu heucheln, also bitte jetzt nicht wegen meiner Ausdrucksweise künstlich aufregen)

      Die "Fortsetzung" Scarlett mit Vom Winde Verweht zu vergleichen, ist so, als würde man ein rostiges Dreirad mit einem Porsche vergleichen.

      Margaret Mitchell schafft es mich in die Zeit und den Ort des Bürgerkriegs in Amerika zurückzuversetzen. Ich sehe auch die Charaktäre, obschon ich eine moderne Frau bin, durch die Vorurteile und Wertvorstellungen dieser Zeit.

      Zum Beispiel: Scarlett würde viel eher ins 21 Jahrhundert passen. Sie nimmt ihr Schicksal selbst in die Hand. Packt auch mal an, wenn es sein muss. Sie ist eigentlich ein Patriarch. Für die 'Ihren' opfert sie ihre Träume und kämpft wie ein Tier.
      Von der Südstaatengesellschaft wird dieses Verhalten jedoch nicht honoriert, sondern im Gegenteil, sie macht sich dadurch zum Aussenseiter.

      Oder Rhett. Er ist ganz vernarrt in Scarlett, weil diese sich wie ein verzogenes, kleines Kind aufführt. Er behandelt sie wie ein Kind und wundert sich dann, dass sie sich wie ein Kind aufführt.

      Dramatisch ist das Ende.
      Im Film kommt das nicht so rüber, aber es ist klar, dass es keine Fortsetzung gibt. Scarlett hat endlich, endlich erkannt, dass Rhett der einzige Mensch ist, ausser Melanie -und die ist gerade gestorben- der sie wirlich kennt und nicht trotzdem, sondern genau dafür liebt, wie sie ist.

      Rhett erkennt, dass Scarlett ihn auch liebt und ihr das gerade bewusst geworden ist.
      Trotzdem ist es zu spät. Die Liebe in ihm ist gestorben. Er kann nicht mehr und er will nicht mehr. Es gab tausend Momente, wo sie hätten zueinanderfinden können, aber jetzt, wo Scarlett auf einmal alles klar ist, ist es zu spät.
      :cyclopsani: :cyclopsani: :cyclopsani:
      Ödipus in zehn Sekunden:
      Ödipus wacht auf und sagt: Welches Schwein hat mit meiner Mutter geschlafen?
      Ach, das war ja ich.
      :cyclopsani: :cyclopsani: :cyclopsani:
      (Woody Allen)
    • Eines meiner Lieblingsbücher. Auch wenn ich sehr erschrocken bin, als ich es das erste Mal gelesen habe, denn ich kannte nur den Film und war entsetzt, dass sie mit ihrem ersten Mann schon ein Kind hatte [-X
      Ansonsten hat es eine herrliche Atmosphäre, die Beschreibungen von Kleidern, Städten, der Gesellschaft und den ganzen Bräuchen ist sehr interessant.
      Auch wenn ich Scarlett teilweise am liebsten eine Ohrfeige geben könnte, wenn sie sich besonders dumm oder hochnäsig anstellt und sich so alles mögliche verbaut.
      Den Schluss finde ich auch beim 5. Lesen sehr traurig, trotzdem möchte ich "Scarlett" nicht lesen, da es doch einer Blasphemie gleichkommt.
      Und ich die Filme schon scheußlich fand.

      "Ach, nicht der Rede wert", antwortete der Kartentisch und paddelte durch die Dünung davon.

      Clive Barker: "Abarat"


    • Guten Abend,

      "Vom Winde verweht" war eines der ersten Bücher aus den Regalen meiner Eltern und noch in Frakturschrift geschrieben; es waren ursprünglich übrigens tatsächlich zwei Bände.

      Ich war damals etwa so alt wie Scarlett und staunte nicht schlecht, wie so ein "Teenagerleben" gut 100 Jahre vor mir aussah.

      Auch sonst konnte ich mich mit Scarlett absolut nicht identifizieren. Sie verkörperte all das, von dem man MIR beigebracht hatte, wie man NICHT sein sollte. Und doch faszinierte mich das Buch, ohne sagen zu können, weshalb, ausser, dass ich in Rhett Butler hoffnungslos verschossen war. :uups: Mit zunehmendem Alter wies man mir immer wieder und immer öfter bestimmte Charaktereigenschaften Scarletts zu. Dies geschah immer mit einem Augenzwinkern und war meist als Kompliment verpackt, mich empörte und verwirrte es.

      Ich las das Buch wieder und wieder, bestimmt zehnmal in mehr oder weniger großen Abständen und ich glaube, erst im reichlich fortgeschrittenen Erwachsenenalter habe ich letztlich verstanden, was damit gemeint war.

      Die Fortsetzung habe ich auch gelesen und war sehr enttäuscht, obwohl es abzusehen war, dass "Scarlett" an den Ursprungsroman nicht herankam, das ist bei Fortsetzungen meistens so. "Rhett" soll übrigens keine wirkliche Fortsetzung sein, sondern mehr die Erzählung der Geschichte aus der Sicht von Rhett und auch dessen Hintergrund soll näher durchleuchtet werden. Könnte evtl. ganz interessant werden.

      Den Film habe ich ebenfalls x-mal gesehen, vor allem zusammen mit meiner Tochter. Mir ging es dabei wie nahezu mit allen Romanverfilmungen - kennt man das Buch, kann man den Film vergessen.

      LG

      kühle Blonde
    • @ kühle Blonde: Mit Fortsetzung meinte ich eigentlich die Scarlett-Reihe, da weigere ich mich, die zu lesen :silent:
      Rhett habe ich bei mir rumliegen und ich bin gespannt, wie der Autor Rhett Butler interpretiert hat, da man im Original nicht allzu viel von ihm erfährt.

      "Ach, nicht der Rede wert", antwortete der Kartentisch und paddelte durch die Dünung davon.

      Clive Barker: "Abarat"


    • Das Buch ist weitaus besser als der Film.
      Wenn Du mit "Scarlett-Filme" die Verfilmung des Folgeromans von Alexandra Ripley meinst, so wird Dir das für "Vom Winde verweht" sicherlich keine Grundlage sein.
      "Books are ships which pass through the vast sea of time."
      (Francis Bacon)
      :study:
      Paradise on earth: 51.509173, -0.135998
    • €nigma schrieb:

      Das Buch ist weitaus besser als der Film.
      Wenn Du mit "Scarlett-Filme" die Verfilmung des Folgeromans von Alexandra Ripley meinst, so wird Dir das für "Vom Winde verweht" sicherlich keine Grundlage sein.


      Ich hab jetzt gerade erst die ersten 100 Seiten gelesen, also noch fast gar nichts, aber bis jetzt gefällt mir "Vom Winde verweht" ganz gut :thumleft:
    • Hach ja, mein absolutes Lieblingsbuch als Teenager! :love: :drunken: Ich bekam es zur Konfirmation geschenkt und habe es in einem Rutsch innerhalb von 2 Tagen verschlungen... und danach gleich nochmal gelesen. :D Zu der Zeit war ich in meiner "Deep South"-Phase und habe sämtliche Sachbücher und Bildbände zum Thema amerikanische Südstaaten und amerikanischer Bürgerkrieg "gefressen", wollte unbedingt im Herrenhaus der Oak Alley Plantation wohnen, in einem dieser Messingbetten schlafen und Reifröcke tragen. :mrgreen: Da kam mir dieses Buch wie gerufen. Ich finde es auch um Längen besser, als den Film, aber der Film ist natürlich auch ein Klassiker - über ihn habe ich mir dann auch gleich ein Buch gekauft. :wink:
    • JuleBule schrieb:

      Hach ja, mein absolutes Lieblingsbuch als Teenager! :love: :drunken: Ich bekam es zur Konfirmation geschenkt und habe es in einem Rutsch innerhalb von 2 Tagen verschlungen... und danach gleich nochmal gelesen. :D Zu der Zeit war ich in meiner "Deep South"-Phase und habe sämtliche Sachbücher und Bildbände zum Thema amerikanische Südstaaten und amerikanischer Bürgerkrieg "gefressen", wollte unbedingt im Herrenhaus der Oak Alley Plantation wohnen, in einem dieser Messingbetten schlafen und Reifröcke tragen. :mrgreen: Da kam mir dieses Buch wie gerufen. Ich finde es auch um Längen besser, als den Film, aber der Film ist natürlich auch ein Klassiker - über ihn habe ich mir dann auch gleich ein Buch gekauft. :wink:
      :mrgreen: Beschwer du ich noch einmal über meine Manie was die Bis(s)-Bücher oder andere Themen betrifft!
      Aber ich fand und finde diese Herrenhäuser auch große Klasse! :love:
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