Bücherwichteln auf BuecherTreff.de

daily-Literaturquiz

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Smoke schrieb:

      Ich bin gespannt, ob du mit den Zitaten weiterkommst @Squirrel.
      ich auch :totlach: ich nehme jetzt den zweiten Anlauf, das Telefon kam dazwischen O:-)

      edit: schwierig, schwierig - @serjena hat uns hier eine harte Nuss hingelegt. :scratch: Ich hatte jetzt schon mehrfach das Gefühl "könnte sein, aber irgendeine Kleinigkeit passt nicht" - aber ich versuche es mal mit diesem Buch
      viele Grüße vom Squirrel

      :study: Reiner Engelmann - Wir haben das KZ überlebt
      :study: Norman Davies - Verschwundene Reiche (Langzeit-MLR)
    • @Squirrel in diesem Moment habe ich das Buch in die Hand genommen um ein neues Zitat zu schrieben, und was sehe ich, du hast gelöst. Gratuliere herzlich, :-({|= .
      Somit können wir uns auf etwas Neues von dir freuen.
      Das Bewußtsein, vor dem Schlafengehen gute Lektüre zu haben, ist eines der angenehmsten Gefühle, die ich kenne.
      peter e. schumacher (1941 - 2013), Aphorismensammler und Publizist
    • serjena schrieb:

      @Squirrel in diesem Moment habe ich das Buch in die Hand genommen um ein neues Zitat zu schrieben, und was sehe ich, du hast gelöst. Gratuliere herzlich, :-({|= .
      Somit können wir uns auf etwas Neues von dir freuen.
      Oh, das ist ja super! Herzlichen Glückwunsch liebe @Squirrel :applause: .
      Da wäre ich ganz sicher nicht draufgekommen :-? .
    • serjena schrieb:

      und was sehe ich, du hast gelöst.
      echt? :lechz: YEEEEAAAAAAAH :bounce: :bounce: :bounce: :bounce: :bounce:

      Smoke schrieb:

      Oh, das ist ja super! Herzlichen Glückwunsch liebe @Squirrel
      danke schön :)

      gut, dann muss ich ja heut abend in die Tiefen meines Regals eintauchen und nach einem neuen Rätsel für Euch suchen :lol:
      viele Grüße vom Squirrel

      :study: Reiner Engelmann - Wir haben das KZ überlebt
      :study: Norman Davies - Verschwundene Reiche (Langzeit-MLR)
    • Svanvithe schrieb:

      hoffe, dass es mit einem neuen Zitat besser wird...
      ich hoffe, es ist nicht zu einfach 8-[

      wer schrieb:

      Auch er hatte Rituale, auf die er verzichten musste. Er hatte zum Beispiel die kleine gebogene Schere verloren, mit der er die Haare in seinen Ohren schnitt - und das war nur der Anfang. Auch wenn er nicht besonders eitel war, hatte er doch einen kleinen Schnurrbart, der, wenn er sich selbst überlassen blieb, eine unangenehme Neigung zeigte, sich rötlich zu verfärben, eine Schattierung, die Mr. Ransome mit gelegentlichen Anwendungen einer Haartönung in Schach hielt. Diese kam aus einer uralten Flasche, die Mrs. Ransome vor Jahren an ihren Haarwurzeln ausprobiert und dann umgehend für sich verworfen hatte, doch die Flasche wurde noch immer hinten im Badzimmerschrank aufbewahrt. Indem er die Badezimmertür abschloß, bevor er die Tönung auf der entsprechenden Stelle auftrug, hatte Mr. Ransome niemals zugegeben, was er tat, und Mrs. Ransome wiederum hatte niemals zugegeben, daß sie es ohnehin wußte. Nur war der Badezimmerschrank jetzt verschwunden, und mit ihm die Flasche, und nach einiger Zeit nahm Mr. Ransomes Schnurrbart langsam jenen verräterischen Orangeton an, den er so abscheulich fand.
      viele Grüße vom Squirrel

      :study: Reiner Engelmann - Wir haben das KZ überlebt
      :study: Norman Davies - Verschwundene Reiche (Langzeit-MLR)
    • Das kommt mir total bekannt vor @Squirrel, ich glaube, das vor garnicht allzu langer Zeit gelesen zu haben :scratch: .
      Nur weiß ich natürlich nicht mehr, wo genau und gerade hab ich nicht die Zeit, der Sache auf den Grund zu gehen.
      Wenn bis nächste Woche noch keiner gelöst hat, knie ich mich rein und durchforste mein Gedächtnis - und dein Bücherregal :geek: .
    • Svanvithe schrieb:

      Bei dem Namen Ransome klingelt es bei mir, aber nur, weil in einem meiner zuletzt gelesenen Bücher ein Ehepaar gleichen Namens ebenfalls eine Rolle spielte. Passt aber von der Zeit her nicht, und außerdem ist es erst eine Woche auf dem Büchermarkt und @Squirrel hat es nicht gelesen :wink: ...
      Bei mir liegt es weniger an dem Namen als an der Sache mit dem Schnurrbartfärben.
      Es könnte auch ein Buch sein, dass ich nicht fertig gelesen habe, was die Sache nicht unbedingt erleichtert. Hach, mein Gedächtnis *seufz*.
      Oder sollte ich dankbar sein, dass ich mich überhaupt vage erinnere - in meinem Alter :totlach: .
    • So, mal schauen, was Smokes Gedächtnis nach dem nächsten Zitat macht :wink:

      wer schrieb:

      Sie wollte den Brief gerade auf einen Plexiglaswürfel legen, den sie für einen Tisch hielt, als sie hinter sich einen erschöpften Seufzer hörte. Als sie sich umdrehte, stellte sie fest, daß die Tür sich schloß. Doch zur gleichen Zeit, wie die hinter ihr liegende Tür sich schloß, öffnete sich mit einem sanften Hauch die vor ihr, und durch sie hindurch blickte sie auf einen weiteren Türrahmen, in dem oben eine Stange angebracht war, und an dieser Stange hing ein junger Mann.

      Er zog sich scheinbar ohne große Anstrengung an der Stange hoch und nannte laut eine Zahl. Er trug eine graue Trainingshose und Kopfhörer, sonst nichts. Er war bei 11 angekommen. Mrs. Ransome wartete, immer noch den Brief hochhaltend und nicht ganz sicher, wo sie hinschauen sollte. Es war lange her, seit sie jemandem, der so jung und so nackt war, so nahe gewesen war. Seine Hose war tief über die Hüften gerutscht, so daß sie die dünne blonde Haarlinie sah, die sich über seinen flachen Bauch zu seinem Nabel zog. Er wurde jetzt müde, und die beiden letzten Klimmzüge, 19 und 20, kosteten ihn große Mühe, und nachdem er "20" beinahe laut herausgeschrien hatte, stand er keuchend da, eine Hand immer noch auf der Stange, die Kopfhörer um den Hals gelegt. Er hatte einen feinen Schimmer von Haaren unter den Armen, und einen gerade erst beginnenden auf der Brust, und wie Martin hatte er ein Haarbüschel im Nacken, doch seines war länger und zu einem Knoten geschlungen.
      viele Grüße vom Squirrel

      :study: Reiner Engelmann - Wir haben das KZ überlebt
      :study: Norman Davies - Verschwundene Reiche (Langzeit-MLR)
    • Mir kommt es immer noch extrem bekannt vor, auch nach dem zweiten Zitat.
      Zum Haareraufen! So vertraut, als hätte ich es erst vor ganz kurzer Zeit gelesen, aber das Studium meiner Lesenotizen hat mich auch nicht weitergebracht *seufz*.
      Wahrscheinlich kann ich nachher nicht einschlafen, weil es mir ununterbrochen durch den Kopf spukt :| .
    • es ist Sonntag = Suchtag, vielleicht hilft ja dieses Zitat weiter? :wink:

      wer schrieb:

      Die Moderatorinnen und ihre Zuschauer sprachen eine Sprache, die Mrs. Ransome wenigstens anfangs schwer verständlich fand, sie redeten von "Elternschaft" und "persönlicher Interaktion", davon, "ihr Sexualleben aufeinander abzustimmen" und "sich nicht unterkriegen zu lassen". Es war eine Sprache des Bekennens und eines überschwänglichen Zusammengehörigkeitsgefühls. "Ich verstehe, was du sagt", sagten sie und klatschten einander gegenseitig in die Hände, "ich weiß, was du meinst." Da war Felicia, die sich langen und liebevollen Geschlechtsverkehr wünschte, und Dwight, ihr Mann, der lediglich gierige Hände hatte und keinerlei Begabung als Liebhaber. Die beiden, darüber war man sich allgemein einig, mußten miteinander reden. Und sie entschieden, es hier zu tun, vor dieser johlenden, sensationslüsternen Menge; und als der Abspann lief, fielen sie hungrig übereinander her, Mund an Mund, während die Zuschauer Zustimmung brüllten und die Moderatorin ihnen mit einem traurigeren und weiseren Lächeln zusah. "Danke, Leute", sagte sie, und das Paar küßte sich weiter.

      Mrs. Ransome konnte sich nie daran gewöhnen, wie schamlos die Teilnehmer waren, wie ungehemmt, und daß keiner von diesen Menschen je richtiggehend schüchtern war. Sogar wenn es sich um eine Sendung über Schüchternheit handelte, nahm niemand daran teil, der in irgendeinem Sinne, wie Mrs. Ransome ihn verstand, schüchtern zu nennen gewesen wäre; es gab kein Zaudern und mehr als genügend Teilnehmer, die niemals erröteten und willens waren, aufzustehen und mit ihrer lähmenden Befangenheit und den absurden Situationen zu prahlen, in die eine überwältigende Schüchternheit und Zurückhaltung sie gebracht hatten. Das zu diskutierende Thema mochte noch so privat oder intim sein, keiner dieser eifrigen, lauten Menschen verfügte über so etwas wie Schamgefühl. Im Gegenteil, sie versuchten einander zu überbieten, indem sie mit Geständnissen von Verhaltensweisen aufwarteten, die in ihrer Grobheit und Unanständigkeit immer einfallsreicher wurden; ein unerhörtes Eingeständnis übertrumpfte das Nächste, und die Zuschauer begrüßten jede neue Enthüllung mit wilden Freudenschreien und Gebrüll, schleuderten den Teilnehmern Ratschläge entgegen und feuerten sie an, ständig neue Laster zum besten zu geben.
      viele Grüße vom Squirrel

      :study: Reiner Engelmann - Wir haben das KZ überlebt
      :study: Norman Davies - Verschwundene Reiche (Langzeit-MLR)
    • Das dritte Zitat sagt mir im Gegensatz zu den ersten beiden nichts mehr :-? .
      Stammen die ersten beiden Zitate eher vom Anfang des Buches @Squirrel? Ich hatte schon beim ersten Zitat das Gefühl, es könnte ein Buch sein, dass ich nicht zu Ende gelesen habe :scratch: .
      Wenn du jetzt sagst, nö, eher vom Ende, bin ich erst Mal am Ende :mrgreen: .
    • Smoke schrieb:

      Wenn du jetzt sagst, nö, eher vom Ende, bin ich erst Mal am Ende :mrgreen: .
      :P Zitat 1 und 3 liegen eng beieinander, das 2. hingegen kommt fast vom Ende der Geschichte. Tja jetzt musst Du mal in Dich gehen :loool:
      viele Grüße vom Squirrel

      :study: Reiner Engelmann - Wir haben das KZ überlebt
      :study: Norman Davies - Verschwundene Reiche (Langzeit-MLR)
    Anzeige
    BuecherTreff.de in den Medien