"Urlaubspläne"?

    • findo schrieb:

      aber nach Schweden könnte ich immer wieder reisen.
      Ja, also wie haben in den 10 Tagen auch bei weitem noch nicht alles gesehen. Die Gegend rund um Malmö beispielsweise haben wir komplett ausgelassen, weil wir sonst an den letzten Tagen mehr Stunden im Auto sitzen hätten müssen.

      findo schrieb:

      Die Wachablösung sieht so klein und niedlich aus
      liegt vielleicht daran, dass es die kleine Wachablöse um 14 Uhr war und nicht die zu Mittag.

      findo schrieb:

      Seid ihr mit der Fähre von Travemünde nach Trelleborg oder wie gefahren?
      Wir sind von Wien aus nach Göteborg geflogen. Waren dort dann zwei Nächte und haben uns dann ein Mietauto ausgeborgt für die restlichen 7 Tage. Haben eine Runde durch Südschweden gemacht und sind Montag Mittag wieder von Göteborg zurück nach Wien. Insgesamt ist uns der Urlaub viel günstiger gekommen als wir zunächst angenommen haben. Wir waren ja zu 4. unterwegs und haben jetzt mal so alles grob zusammengerechnet und sind auf 1000 Euro pro Person für 10 Tage gekommen. Zum einen liegt das wohl daran, dass seit 21. August in Schweden die Nebensaison begonnen hat, da die Ferien zu Ende waren und zum anderen fällt das halt schon auf wenn man zu 4. eine Hütte nimmt und nicht nur zu zweit.
      :study: Bruno Preisendörfer - Als Deutschland noch nicht Deutschland war
      :study: Jacek Hugo-Bader: Ins eisige Herz Sibiriens: Eine Reise von Moskau nach Wladiwostok
      :study: Norman Davies - Verschwundene Reiche / Vanished Kingdoms (MLR)
    • Kreta - Wo die Götter Urlaub machen

      Hallo ihr Lieben,

      ich bin zurück. Ihr habt mich wieder. Was habe ich euch getan, dass ihr hier so ein Schlechtwetter macht? Als ich heute aus dem Flieger gestiegen bin, wollte ich jedenfalls wieder rein. hätte auch geklappt, wenn nicht hinter mir die Massen ebenfalls hätten aussteigen wollen. Nun ja, bin halt wieder hier. Dafür gibt's jetzt auch den standesgemäßen Urlaubsbericht.

      Letzte Woche Dienstags ging es los. Zumindest für meine Mutter. Die hatte ich nämlich eingeladen, mit mir nach Kreta zu fliegen und wenn Sohnemann ruft... Jedenfalls, sie am Nachmittag vom Fernbus abgeholt und schnell Essen beim Chinesen um die Ecke besorgt. Mein Kühlschrank war ja leer, doch irgendetwas muss man ja anbieten. Und allzu viel dürfte es natürlich auch nicht sein, wir wollten ja am nächsten Tag wegfliegen. Und da Reste aufbewahren, ist mir ein Graus. Am nächsten Tag ging es dann auch schon los. Wer mit mir reist, das musste schon mein Bruder erfahren, steht früh auf. Auch, wenn der flieger erst nachmittags in die Luft geht. Sicher ist sicher und die Berliner Verkehrsverhältnisse ...na ja, ich traue den Öffentlichen halt nicht,... jedenfalls waren wir drei Stunden vor Abflug am Flughafen. Den abend zuvor hatte ich uns noch online eingecheckt. Wohlweißlich, denn Muttern ist so etwas nicht unbedingt geübt und wir wollten auch keine Komplikationen bekommen. Kamen auch keine. tatsächlich war der Flug angenehm ruhig, auch wenn ich bei den Kontrollen zuvor immer das Gefühl habe, auseinander genommen zu werden. Dieses Mal wieder. Kamera in sämtliche Einzelteile zerlegt, Gürtel und, und, und... Die Hälfte der zeit am Flughafen geht dafür drauf.

      Nach einem ruhigen Flug jedenfalls, war der Koffer zum Glück auch am Zielort angekommen. Auch das habe ich schon anders erlebt. Transfer gefunden, ging es dann über kretanische Huckelpisten und Serpentinen, mein Magen rumort jetzt noch, rasant den Inselrand entlang. Ich immer mit einem Auge am abgrund, und dem anderen an der Felswand gegenüber. Die Fahrweise der Kretaner Transfere macht jedenfalls Michael Schumacher Konkurrenz, so waren wir auch schnell in unserem Hotel. Dort hatte man uns noch eine kalte Platte bereitgestellt und nacdem diese verzehrt war, ging es dann auch schon ins Bett. Man macht ja an sich bei so einer Anreise nicht viel, ermüdet dennoch aber relativ schnell.

      Am ersten richtigen Urlaubstag ging es die Gegend zu erkunden und Ausflüge zu buchen. Haben wir gemacht und uns danach an den Strand gelegt. Schön, klares Wasser, feinsandig. So möchte man das doch. Was ich von den Mücken in unserem Zimmer abends nicht behaupten kann. In der Hotelanlage wuchsen Granatäpfel, Apfelsinen und Paprika-Chilis, leider war noch nicht alles reif. So mussten wir uns auf das Angfebot des Büffets stürzen. War aber auch schwer in Ordnung. Am Abend dann noch ein Eis, man gönnt sich ja sonst nichts.

      Der nächste Morgen, der erste Ausflug. Es ging nach Chania. Schöne Stadt mit interessanter Markthalle und historischen Gebäuden, die wir alle erkundet haben. Muss auch m al sein, natürlich unter Mitnahem der zu kretanischen Städten gehörenden vezianischn Festung und dem örtlichen archäologischen Museum. So was mag ich ja. Wer genauer hinschaute, konnte am Wegesrand nach Chania zahlreiche Olivenbäume, Zypressen und sogar Pfeffer wachsen sehen. Mein Bruder, Koch, wäre begeistert gewesen. Ich war es ja nicht minder. Nächster Tag Heraklion. Dort mehrere Museen, Kirchen und die Altstadt besichtigt, bevor es den nächsten Tag wieder zum Strand ging. Abends haben wir uns dann noch in der Rethymnoner Altstadt verlaufen, die wir ebenfalls erkundet hatten, samt, ebenso vezianischer Festung. Bei Gelegenheit zeige ich euch auch ein paar Buchläden, die ich dort in der Nähe gefunden habe, wenn die Fotos gesichtet sind. Versprochen.

      Am nächsten Tag haben dann die Füße meiner Mutter gestreikt, so dass ich alleine nach Herakliobn und Knossos gefahren bin. Unter Führung eines Ärchäologen ging es durch die Ausgrabungsstätte und dem Museum, wo sämtliche originale Funde und Fresken zu besichtigen sind. Ich kann jeden Besucher nur empfehlen, eine solche geführte Tour zu machen. Lohnt sich wirklich mehr als wenn man so mit Reiseführer vor der Nase herumläuft. Meine Mutter hatte einen schönen entspannten Tag am Strand.

      Wir beide haben dann aber nochmal Heraklion gemeinsam erkundet und Souveniers eingekauft. Muss sein, auch wenn meine Haut anscheinend keine olivenseife oder bestenfalls nur bestimmte Sorten davon verträgt. Irgendetwas ist ja immer.

      Und heute ging es leider auch schon wieder zurück. Wie gesagt, ihr habt mich wieder.

      Fotos kommen noch.

      findo
    • findo schrieb:

      Was habe ich euch getan, dass ihr hier so ein Schlechtwetter macht? Als ich heute aus dem Flieger gestiegen bin, wollte ich jedenfalls wieder rein. hätte auch geklappt, wenn nicht hinter mir die Massen ebenfalls hätten aussteigen wollen.
      Ich stelle mir das gerade so bildlich vor wie Du gegen den Strom der Leute auf der Gangway ankämpfst um wieder reinzukommen :totlach:
      Das Wetter ist zwar nasskalt aber im Gegensatz zu letztem Freitag als hier der Sturm "Xavier" ganz Berlin und Umland lahmgelegt hat ist das jetzt fast Karibikfeeling :loool:
      Willkommen zurück :)
      " Vom Wahrsagen läßt sich' s wohl leben in der Welt, aber nicht vom Wahrheit sagen. " (Georg Christoph Lichtenberg)
    • Hallo zusammen, ich weiß ja, dass es hier einige GB Fans gibt, daher frage ich einfach mal in die Runde, ob ihr ein paar Last Minute Tips oder geheime Ecken in Edinburgh kennt. Dahin gehts nämlich in knapp 1,5 Wochen für ein paar Tage. :lechz:

      Unser bisheriger Plan sieht so aus:

      Am Dienstag Morgen von der Fähre Newcastle über Hogwarts, Downtown Abbey, Schloss Locksley Alnwick Castle und evtl. Lindisfarne nach Edinburgh.
      Je nach Wetter viel einfach durch die Stadt spazieren, natürlich das Castle, CArlton Hill, Camera Obscura, eine Destillerie (Glenkinchie), Arthurs Seat sind quasi Pflichtprogramm bevor wir am Samstag wieder die Rückreise antreten.

      Für weiterführende Anregungen bin ich natürlich sehr dankbar ... :wink: besonders wenn ihr auch Tips für Kinder (meine 9 jährige Tochter) habt.
      "Die wahrhaft menschliche Qualität besteht nicht aus Intelligenz, sondern aus Phantasie." - Terry Pratchett

      :study:
      Killer - Dave Zeltserman

      :bewertung1von5: 2018: 2 :bewertung1von5:
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