Emily Bronte - Sturmhöhe/ Wuthering Heights

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    • @wombatsbooks

      Danke für Deinen Tipp - habe mir gerade ein Buch mit Frühwerken von Austen und Charlotte Bronte bestellt und hoffe, daß es einen guten Einstieg bietet.

      Gruß
      Ute
      Some people juggle geese.
    • @ Ute:

      Immer gern :).

      Habe mir das Buch eben gerade 'mal bei Amazon angesehen und was in der Rezension dort über die Brontes steht, hört sich ja für einen potentiellen Leser nicht gerade einladend an...aber Rezensionen müssen ja nicht immer mit der persönlichen Meinung anderer LeserInnen übereinstimmen :thumright: ! Vielleicht erst den Teil über die Brontes lesen und dann Austen?! :scratch:

      Wünsche Dir ganz viel Spaß mit "The Juvenilia of Jane Austen and Charlotte Bronte",

      LG, Wombatsbooks
      So many books, so little time
    • @wombatsbooks

      Die Amazon.uk hat zum Glück eine viel ansprechendere Kritik für beide Teile. Außerdem - wer verläßt sich schon auf Rezensionen ... :mrgreen:

      Übrigens: Kennst Du Lucasta Millers The Bronte Myth?

      Gruß
      Ute
      Some people juggle geese.
    • @ Ute:

      Amazon.uk wird ja wohl vermutlich auch häufiger von Muttersprachlern benutzt :wink: .

      Die deutsche Seite wohl eher nicht. MIt anderen Worten: Muttersprachler oder/und wirklich Anglophile wissen die Frühwerke wohl eher zu schätzen als der Durchschnitts-Nichtmutersprachler...

      Hm, das hört sich jetzt aber abwertend an :scratch: ...mir fällt aber auf die Schnelle keine bessere Formulierung ein :oops:
      So many books, so little time
    • @wombatsbooks

      Das ist nicht abwertend, sondern entspricht der Wahrheit. Man hat hier einfach ein anderes Verhältnis zu den Büchern, die ja schon in der Schule gelesen werden. Ein Beweis dafür ist zum Beispiel der BBC-Wettbewerb zur Feststellung des besten/beliebtesten Buchs der Briten gewesen: Platz 2 war Pride and Prejudice; Jane Eyre hat Platz 10, Wuthering Heights Platz 12 geschafft. Die Bücher von Austen und den Brontes (u.a.) sind hier weit eher "lebende" Klassiker, wenn man so will; und auch die Sprache wird weniger als "altmodisch" bemängelt, als dies in Deutschland der Fall ist (obwohl ich mich manchmal frage, ob dies nicht ein spezifisch deutscher Kritikpunkt ist; wir scheinen literarische Sprache so oft als "veraltet" und "schwer" zu bezeichnen).

      Apropos: Wir scheinen uns überschnitten zu haben. Daher noch einmal die Frage nach dem Miller-Buch - Kennst Du es zufällig?

      Gruß
      Ute
      Some people juggle geese.
    • @ Ute:

      Nein, das kannte ich noch nicht. Vielen Dabk für den Tipp! Ist schon auf meiner Amazon-Wunschliste!

      Zur in Klassikern verwendeten Sprache: ich muss zugeben, dass es mir bei den deutschen Klassikern auch häufig so geht, dass ich die Sprache aus heutiger Sicht als etwas gestelzt empfinde. Aber so war der Sprachgebrauch zu der jeweiligen Zeit nun einmal. Bei englischsprachigen Klassikern stört es mich seltsamerweise gar nicht (obwohl ich dann eben schon das eine oder andere Mal vielleicht ein Wort nachsehen muss), im Gegenteil: ich finde es meistens faszinierend :) .

      Übrigens gibt es noch eine quasi Fortsetzung zu "Wuthering Heights" von Lin Haire-Sargeant: "The Story of Heathcliff's Journey back to Wuthering Heights". Hat mir damals sehr gut gefallen. Ist aber - soweit ich weiss - nur noch gebraucht zu bekommen :)

      Schönen Abend noch in Norfolk und LG,
      Wombatsbooks
      So many books, so little time
    • obwohl ich mich manchmal frage, ob dies nicht ein spezifisch deutscher Kritikpunkt ist; wir scheinen literarische Sprache so oft als "veraltet" und "schwer" zu bezeichnen
      .

      Schön, dass du es erwähnt hast. Das Gefühl habe ich nämlich auch. Darüber hinaus kommt es mir oft vor, als könnten Leser nicht über den Tellerrand unserer Zeit gucken. So werden Verhaltensweisen, z.B. Geschlechterrollen, kritisiert vom Standpunkt unserer Verhaltensweisen ohne Blick auf die Zeit, aus der der Text stammt.
      Schade, dass ich gerade kein Beispiel zur Hand habe, es kam auch schon hier im Forum vor.

      Ich plädiere eher dafür, froh zu sein, dass wir eine Sprache besitzen, die so vielfältig ist und dass es Menschen gibt, die aus dieser Sprache Kunst machen können.

      Aber lasst euch nicht in eurem Bronte-Dialog stören. Ich finde ihn seht interessant. Macht noch weiter. Vielleicht findet ihr noch was für nich-englisch-lesende Mitmenschen.

      Marie
      Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten. (Oscar Wilde)

      Bücher sind auch Lebensmittel. (Martin Walser)
    • Original von Marie

      Darüber hinaus kommt es mir oft vor, als könnten Leser nicht über den Tellerrand unserer Zeit gucken. So werden Verhaltensweisen, z.B. Geschlechterrollen, kritisiert vom Standpunkt unserer Verhaltensweisen ohne Blick auf die Zeit, aus der der Text stammt.


      Da hast Du wieder einmal ein wahres Wort gelassen ausgesprochen. :|

      Unser Literaturverständnis scheint immer eingeschränkter zu werden. Bücher müssen sich uns öffnen, nicht wir uns ihnen. Sprache wird nur noch als Handlungsträger gesehen, und wir vermögen kaum noch, sie als integralen Bestandteil von Literatur zu erkennen (wie hätte es sonst je die Krege-Übersetzung von Herr der Ringe geben können?). Unsere wachsende Ungelenkheit im Umgang mit Sprache zeigt sich natürlich auch im Schwinden der Lyrik - und damit meine ich nicht die selbstverzapften Ergüsse, die nach dem Prinzip operieren, daß es eine Gedichtzeile sein muß, wenn am Ende der Punkt fehlt.

      Was Bücher wie The Bronte Myth für deutsche Leser angeht, so bleibt die Situation wohl eher enttäuschend - wir müssen noch immer einen Markt für lesbare, interessante Sekundärliteratur schaffen. :(

      Gruß
      Ute
      Some people juggle geese.
    • "Sturmhöhe" ist meine momentane Lektüre. Nach "Pride and prejudice" eine ganz andere Geschichte. Anfangs musste ich mich an das Düstere und Viehische der Bewohner von Wuthering Heights gewöhnen. Besonders Joseph ist ein Charakter zum "Gruseln" - sowas unsympathisches!

      An meiner Ausgabe gefällt mir besonders, dass gerade die Bibelzitate durch Fußnoten erklärt werden. Viele Anspielungen würde ich sonst gar nicht verstehen.

      Übrigens gefällt mir der Einstieg in das Buch sehr gut. In den ersten Kapiteln noch verwirrt von den vielen Namen und skeptisch, ob mir das Buch gefallen
      würde, sprach mich Nellys Berichterstattung sofort an. Da wird das weibliche Bedürfnis nach Klatsch hervorragend bedient! :oops:


      Ich bin schon gespannt auf die nächsten (letzten) 110 Seiten. Die arme Cathy ... ich habe die schlimmsten Befürchtungen, wie es mit ihr weitergehen wird. Und was wird mit Linton? Und allen anderen?! Fragen über Fragen! Die sich heute hoffentlich noch klären.
      She wanted to talk, but there seemed to be an embargo on every subject.
      - Jane Austen "Pride and prejudice" - +

      :study: Sophie Kinsella: Mini Shopaholic + Lisa Hilton: Queen's Consort
    • Habe das Buch heute zuende gelesen, allerdings auf Englisch. Ich muss sagen, ich verstehe den ganzen Wirbel um dieses Buch nicht -- ich fand die Charaktere nicht sonderlich gut entwickelt, habe meistens die Taten der Figuren nicht nachvollziehen können, habe die ganze Liebesgeschichte um Heathcliff und Catherine nicht wirklich verstanden (was war so intensiv daran, dass Heathcliff sich ein Leben lang damit rumgequält hat??), und außerdem ging mir alles irgendwie zu schnell. Man hat an keiner Stelle, bis auf das Ende mit Cathy und Hareton (der mir noch der Liebste und auch der "Normalste" in der ganzen Story war), wirkliche Gefühle feststellen können und ich habe den ganzen Zusammenhang vermisst, der Schreibstil war irgendwie sehr verwirrend und merkwürdig. Der Anfang und das Ende waren das Einzige, was mir gefallen hat, der Mittelteil, besonders das ganze Drama um Linton Heathcliff, war mir völlig unverständlich. Ich bin froh, dass ich das Buch gelesen habe, aber ich verstehe wirklich nicht, wie man das als "Weltliteratur" bezeichnen kann. Da sieht man mal wieder die unterschiedlichen Geschmäcker. :wink: Aber ich muss dem bereits Gesagten zustimmen, ich bin wohl auch so eine von denen, die "Jane Eyre" toll finden und mit "Wuthering Heights" überhaupt nichts anfangen können. :)
    • Original von JuleBule
      ...
      Aber ich muss dem bereits Gesagten zustimmen, ich bin wohl auch so eine von denen, die "Jane Eyre" toll finden und mit "Wuthering Heights" überhaupt nichts anfangen können. :)


      O.o ich hoffe doch nicht, denn ich habe Sturmhöhe mit Begeisterung gelesen, habe Jane Eyre aufm SUB liegen, und hab sogar überlegt, das gleich hinterweg zu lesen.
      Der Anfang von Sturmhöhe hat mir nicht sonderlich gefallen, es verwirrt erstmal, dass so viele Personen genannt werden, die man alle gar nicht zuordnen kann. Als Nelly aber anfängt alles zu erklären wird das Buch durchaus einfacher zu verstehen.
      Heathcliff bekommt von mir Sympathien aufgrund seiner Kraft, seiner Liebe, seiner Entschlossenheit.
      Hareton war der Einzige, der mich wirklich überrascht hat, die Wandlung vom kleinen unausstehlichen Ungeheuer zum gebildeten, willigen und liebenden jungen Mann, war für mich zwar ziemlich unglaublich, aber dennoch erfreulich.

      ***** Sterne von mir
      "Wie soll auch eine Generation von Männern, die hauptsächlich von Müttern, Kindergärtnerinnen und Lehrerinnen umsorgt und erzogen wurde, Frauen glücklich machen?"
      (Generation Doof)
    • Ich kann sehr gut verstehen,daß dieses Buch im 19.Jahhundert für Aufregeung gesorgt hat,es ist schon sehr aussergewöhnlich für diese Zeit.
      Der Roman ist voller düsterer Romantik und gefährlicher Leidenschaft.
      Man blickt in die Abgründe der menschlichen Psyche,gesellschaftliche Konventionen dieser Zeit werden ad absurdum geführt.
      Das war sehr mutig und vor allem auch sehr wichtig,denn
      Emily Brontë hat mich diesem Werk sicher einen Meilenstein der Literatur erschaffen.
      Da ich zuvor Jane Austen gelesen habe,kann ich nur sagen,der Unterschied könnte kein grösserer sein.
      Die Erzählperspektiven sind sehr effektvoll eingesetzt und machen das Buch dadurch sehr kurzweilig.Bronte bewahrt,mit ihrem Schreibstil, zu den Protagonisten immer eine gewisse Distanz,die man auch benötigt,um das Geschehen richtig begreifen zu können.
      Die Charaktere sind sicher keine Helden,oder Sympathieträger,diese werden auch zum Storyline gar nicht benötigt,wären fast schon störend.
      Ich fand sie sehr tiefgründig und umfassend beschrieben,niemals eindimensional.
      Es wird sehr spannend beschrieben,wie Heathcliff durch seinen Lebensweg in der Kindheit zum Tyrannen, der übelsten Sorte, wird.
      Catherine Earnshaw ist die einzige Person,die einen Zugang zu seinen Gefühlen hat, und sie nutzt es sicher nicht immer zu seinem Besten.
      Sie ist selbst ein völlig widersprüchliches Wesen. Dieses Gemisch ist hochexplosiv und so kann es nur fatal mit den beiden enden...

      Mir hat dieses Buch wirklich sehr gut gefallen,ich habe jede Seite genossen.Für mich ein Meisterwerk!

      ***** deluxe!
      LG
      Schoenchen O:-)
      :study:
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    • Ich fand v.a. auch die düstere Atmosphäre, die dieses Buch vermittelt, sehr beeindruckend. "Wuthering Heights" stelle ich mir als abgelegenes Anwesen unter hohen Bäumen vor, wo immer dunkle Wolken über den Himmel ziehen und sich stündlich ein Sturm ankündigt. Und genauso sind auch die Charaktere der handelnden Personen.

      Alle sind auf ihre Art Einzelgänger, rücksichtslose Personen, aber voller Leidenschaft. Die Rache- und Hassgefühle konnte ich eigentlich nicht richtig nachvollziehen, bin ich doch ein sehr toleranter und harmonieliebender Mensch. :wink:

      Ich fand auch die Erzählperspektive mit all dieser Distanz zu den Protagonisten sehr bemerkenswert. Es werden weder Sympathien noch Antipathien vermittelt, es steht dem Leser frei.
      Für mich konnte ich weder Mitleid noch Verständnis für Heatchliff aufbringen. So wie er die Menschen in seiner Umgebung behandelte, lässt sich durch nichts - und schon gar nicht durch eine enttäuschte Liebe - rechtfertigen.
      Seine Einsicht kommt, aber leider reichlich spät, und der Leser ist um jene - altbewährte - Erfahrung reicher: Dass die Liebe siegt!

      Ich bin ja nicht der große Liebesgeschichten-Fan, dennoch hat mich dieses Buch sehr fasziniert, obwohl es eigentlich auch nichts anderes als eine Liebesgeschichte ist. Für mich hebt es sich sehr wohltuend von z.B. Jane Austen ab, mit der ich leider ja nicht so viel anfangen konnte.
      Herzliche Grüße
      Rosalita

      :study:
      Wenn das Schlachten vorbei ist - T.C. Boyle


      *Life is what happens to you while you are busy making other plans* (Henry Miller)
    • Eine Anmerkung vorweg: Sturmhöhe ist eines meiner All-Time-Favourite-Bücher. Jane Eyre genauso. Von der guten Anne habe ich leider noch nichts gelesen.
      Ich finde aber nicht, dass man die Bücher vergleichen kann, nur weil es eben Schwestern waren, die die Bücher geschrieben haben.



      Sturmhöhe (sorry, kann das Buch auf keinen Fall Wuthering Heights nennen, weil ich dann direkt das furchtbare Gejaule von Kate Bush im Ohr habe) ist eins der Bücher dass weniger von der Geschichte, sondern vielmehr von den Charaktären und der Atmosphäre lebt.

      Am besten hat mir die Beziehung zwischen Cathy und Heathcliff gefallen.

      Cathy, obschon die sozial angepasstere, und Heathcliff sind sich im Inneren absolut ähnlich. Beides Autisten, die nur sich selbst lieben können. Und sich gegenseitig.
      Beide beurteilen ihre Umwelt und ihre Mitmenschen nach dem Nutzen, die sie daraus ziehen können.
      Ihre Liebe zueinanders ist das einzig 'echte' in ihrem Leben und dadurch auch in dem Buch.

      Alles andere zählt nicht. Das ist die Anziehungskraft, die diese Charaktäre haben. Sie sind kompromisslos und auf ihre Art schonungslos ehrlich.
      Alle anderen Figuren im Buch, all die Gutmenschen, verblassen dagegen.



      Sturmhöhe ist keins der Bücher, dass mich ein paar Tage nur gut unterhalten hat, sondern ein Buch, dass mich beeindruckt hat. Mich aufgewühlt. Mich nachhaltig beeinflusst.
      Ich kann nur jedem raten, sich auf diesen Klassiker der englischen Literatur einzulassen.
      :cyclopsani: :cyclopsani: :cyclopsani:
      Ödipus in zehn Sekunden:
      Ödipus wacht auf und sagt: Welches Schwein hat mit meiner Mutter geschlafen?
      Ach, das war ja ich.
      :cyclopsani: :cyclopsani: :cyclopsani:
      (Woody Allen)
    • Original von held-im-konjunktiv
      Sturmhöhe (sorry, kann das Buch auf keinen Fall Wuthering Heights nennen, weil ich dann direkt das furchtbare Gejaule von Kate Bush im Ohr habe)

      :rambo: :eye:
      Ich finde Kate Bush ist ein stimmlicher O:-) !!! Ich glaube ich habe selten erlebt, dass ein Lied so wunderbar das Gefühl eines Buches getroffen hat...
      Naja, so ist das wohl mit dem Geschmack... :wink:

      Edit: Aus Geschack wurde Geschmack
      LG
      Schoenchen O:-)
      :study:
      Meine Bücher, Meine Gedanken, MEIN BLOG

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Schoenchen ()

    • :lol: :lol: :lol:


      Original von Schoenchen
      Ich finde Kate Bush ist ein stimmlicher O:-) !!! Ich glaube ich habe selten erlebt, dass ein Lied so wunderbar das Gefühl eines Buches getroffen hat...


      :lol: :lol: :lol:


      Naja, wenn alle denselben Geschmack haben, wärs auch langweilig. Hauptsache, dass Buch hat uns beiden gefallen.
      :cyclopsani: :cyclopsani: :cyclopsani:
      Ödipus in zehn Sekunden:
      Ödipus wacht auf und sagt: Welches Schwein hat mit meiner Mutter geschlafen?
      Ach, das war ja ich.
      :cyclopsani: :cyclopsani: :cyclopsani:
      (Woody Allen)
    • Original von held-im-konjunktiv

      Ich finde aber nicht, dass man die Bücher vergleichen kann, nur weil es eben Schwestern waren, die die Bücher geschrieben haben.


      Sehe ich auch so.
      Meiner Meinung nach ist Emily ziemlich düster vom Gemüt her, und das liest man bei Sturmhöhe auf jedem Fall heraus. Charlotte kann sehr gut beschreiben, und nimmt sich auch diesen Raum für ihre Ausführungen, ist aber etwas zögerlich, also sie greift nicht so direkt an. Bei Anne habe ich mich schon gewundert wie direkt sie die Gesellschaft angreift, da hatte ich das Gefühl, sie nimmt kein Blatt vor den Mund.
      Liebe Grüße Euer Krümel

      Gedankenwelten
    • Original von held-im-konjunktiv
      Hauptsache, dass Buch hat uns beiden gefallen.

      :thumleft:
      Auch auf jeden Fall ein Buch das ich sehr gerne mehrmals lesen würde und werde...

      Übrigens finde ich auch nicht, dass man die Schwestern direkt vergleichen kann und sollte. Sie sind sehr individuell. Das macht sie finde ich auch so interessant.
      LG
      Schoenchen O:-)
      :study:
      Meine Bücher, Meine Gedanken, MEIN BLOG
    • Hallo,

      ich habe fast jedes Buch von den Bronte-Schwestern gelesen, und manche-wie "Sturmhöhe" auch zweimal. Ich kann wirklich nicht sagen, welches mir besser gefallen, "Jane Eyre" und "Sturmhöhe" sind doch beide sehr unterschiedlich. Allerdings ist das letztere sehr düster, aber auch sehr faszinierend, und das Ende fand ich sehr erstaunlich...
      Bei den Verfilmungen kann ich nicht mitreden, kenne nur die sehr gelungene BBC-Verfilmung von Jane Eyre, aber komischerweise will ich auch auf gar keinen Film von Sturmhöhe sehen, die Figuren sind sowieso ganz ander dargestellt, als ich sie mir vorstelle.
      Hermia
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