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Charles Dickens - David Copperfield (Start: 05.02.2018)

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      Nun soll David also einen Beruf ergreifen, von dem ich noch nie etwas gehört habe: Proktor, was aber nicht dasselbe ist wie ein Advokat. Proktoren nehmen sich Advokaten, die studieren müssen, und dann von Proktoren angestellt werden. Sehr kompliziert.
      Davids einzige Sorge ist, ob der Tante diese Ausbildung nicht zu teuer käme. Die beiden haben ein sehr herzliches, liebevolles Verhältnis. Betsey verlangt von David auch nicht mehr, als dass er ihr im Alter ein guter Sohn sei, der ihr ihre Eigentümlichkeiten nachsehe. Daran zweifle ich keinen Augenblick.
      Auf dem Weg zu Spenlow & Jorkins, bei denen David seine Stelle antreten soll, taucht wieder ein geheimnisvoller Fremder auf. Die Tante verlangt nur, dass David sie nicht näher dazu befrage.
      Das Lehrgeld von 1000 Pfund finde ich ganz schön viel, zumal David während der Ausbildung auch keinen Lohn bekommen wird. Und auch das Geschäftsverhältnis zwischen Mr. Spenlow und Mr. Jorkins war damals wohl üblich. Der milde Jorkins musste als "unerbittlich" gelten, damit Spenlow in dessen Namen hart verhandeln bzw. ausstehende Forderungen eintreiben konnte. Sehr raffiniert! Die Beschreibung der Gerichtsbarkeit, sowohl der amtierenden Personen als auch der Örtlichkeiten haben mir ebenfalls gut gefallen.
      Mit einer eigenen kleinen Wohnung bei Mrs. Crupp wird David nun also in die Selbständigkeit entlassen. Die Tante mit ihrer Aversion gegen London, die dort erhältlichen Lebensmittel, den Schmutz und die überall lauernde Feuergefahr, reist mit ihrer Janet nur allzu gerne zurück in die eigene, sichere Häuslichkeit.
      Ein schöner Abschluss unserer 3. Lesewoche, ich freue mich auf die Fortsetzung. :winken:
      Liebe Grüße von Sylli :montag:
      "Bücher lesen heißt wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben über die Sterne." (Jean Paul)
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      maiglöckchen schrieb:

      meine Konzentration geht gegen Null. So habe ich gerade für mich beschlossen jetzt und hier auszusteigen.
      Oje, schade, aber ohne Konzentration geht es nicht, sonst überliest man doch zu viel.
      Alles Gute :winken: ... und behalte den Kolumbus samt Erbe für Mitte April im Auge.

      Jessy1963 schrieb:

      Ja, für mich Schneckchenleser ist so eine Leserunde echt ne Herausforderung
      Aber Du schlägst Dich prima. :thumleft:
      Schnell lesen geht bei mir auch nicht, weil man sonst einfach zu viele Feinheiten und Details überliest.

      Mitten im Alltag ist so eine LR sicher für alle eine gewisse Herausforderung, dazu noch das Schreiben. Das braucht schon seine Zeit, aber gerade das finde ich so schön, dass wir uns diese Zeit gemeinsam gönnen. Direkt eine Art von Luxus ... :queen: :king: auch wenn das Krönchen manchmal verrutscht.
      Ich habe nur Glück, dass meine Mutter bei uns im Haus wohnt, und die Betreuung ohne Anreisezeit (wie bei meinem Vater) leichter zu bewältigen ist. Es geht ihr auch von Tag zu Tag besser, und ich glaube, dass sie bald wieder zu ihrem gewohnten Rhythmus zurückfinden wird.
      Liebe Grüße von Sylli :montag:
      "Bücher lesen heißt wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben über die Sterne." (Jean Paul)
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      Sylli schrieb:

      Wieso kannst Du so gut Englisch? Bist Du bilingual aufgewachsen? Aber ich glaub, dass hab ich schon einmal gefragt, und die Antwort war NEIN. Stimmt das oder irre ich?
      Ja, das hast Du schon mal gefragt :lol: Ich hab ein paar Jahre Englisch studiert, aber das Studium nicht abgeschlossen. Doch die Sprache bleibt halt :wink:

      Jessy1963 schrieb:

      Ja, für mich Schneckchenleser ist so eine Leserunde echt ne Herausforderung :loool:
      nicht nur für Dich :-,
      viele Grüße vom Squirrel

      :study: Charles Dickens - David Copperfield MLR
      :study: Norman Davies - Verschwundene Reiche (Langzeit-MLR)
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      Sylli schrieb:

      Und wie ist das bei Dir @taliesin?
      Ich habe Englisch studiert und mich auch für längere Zeit in England, Schottland und Wales herumgetrieben. Ich liebe die englische Sprache, das wunderschöne
      Land, die Geschichte, die Literatur und...und....und.
      Achte auf die Stille und bewahre sie, denn sie bringt alle Träume des Menschen

      :study: Stefan Zweig - Phantastische Nacht (Erzählungen)
      :study: Charles Dickens - David Copperfield (MLR)
    • Kap. 21 - Kap. 23

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      zu Kap. 21.
      David scheint sich bei Steerforth ganz wohl zu fühlen, außer gegenüber dem Butler. :mrgreen: Ich muss ja anerkennen, dass Steerforth dem jungen David einiges beibringt wie fechten oder reiten. Er nimmt ihn schon irgendwie unter seine Fittiche, aber ich denke, wenn David ihn langweilen sollte, würde er ihn schnell fallen lassen. Vermutlich war Steerforth auch einfach zu perplex, als David beim gemeinsamen Wiedersehen Freudentränen in den Augen hatte.

      Sylli schrieb:

      Launenhaft und verzogen soll sie sein; das würde charakterlich ja vortrefflich zum lieben Steerforth passen.
      Zuerst dachte ich, das wäre nur Lästerei unter Frauen, dass Emily irgendwo neidische Rivalinnen hätte. Aber...

      taliesin schrieb:

      Pegotty verlobt sich mit Ham, macht aber gleichzeitig den Eindruck, als hätte sie starkes Interesse an Steerforth. Ich sehe Gewitterwolken über dieser Verbindung
      aufziehen. Das wird nicht gut ausgehen, aber es wird spannend........
      ...beim Zusammensein mit Ham macht sie doch den Eindruck, als würde sie sich schämen. :-k Ich hatte außerdem den Eindruck, dass es Steerforth noch anstacheln könne, als Ham überglücklich kundtut "Kein vornehmer Herr im ganzen Lande - und keiner auf dem Meere - kann seine liebste mehr lieben, als ich sie..." :-k

      Jessy1963 schrieb:

      Lustig fand ich die Szene wie Mr. Barkins der arg gichtgepagt ist, die Show mit dem Geldkoffer unterm Bett trotz grosser Schmerzen noch durchzieht. Und dann behauptet, eine Guinee unterm Kopfkissen gefunden zu haben.
      Die Figuren die Dickens uns präsentiert sind echt der Brüller Auf solche Ideen muss man erstmal kommen. Da ist jeder Charakter wirklich ein Unikum hoch drei
      :totlach: Der ist wirklich ein Schlitzohr, auch wie er gegenüber David behauptete, da wären nur Kleider drin. :totlach: Ich finde Dickens´ Figuren auch genial und sehr unterhaltsam. :loool:


      zu Kap. 22

      Sylli schrieb:

      In Kapitel 22 erleben wir einen Ausbruch Steerforths, mit dem ich nicht gerechnet hätte. David gegenüber wünscht er sich einen verständnisvollen Vater, und auch, dass er besser geleitet worden wäre. Steerforth ist sich selber zur Qual, heißt es, und er wäre lieber Peggotty oder der Lümmel Ham. Noch einmal spricht er den Wunsch nach einem charakterfesten und einsichtsvollen Vater aus.
      Am Ende von Kap. 21 erkennt Steerforth ja schon, wie herzensrein und gut David ist und weiß auch, dass er selbst es nicht ist. Bei der von dir genannten Szene hatte ich erst die Vermutung, ob er evtl. aus schlechtem Gewissen spricht, weil er schon etwas unmoralisches (mit Emily? :scratch: ) getan hat? Aber vermutlich hat er einfach nur einen Moralischen gehabt, vor allem wenn er sich und seine Beweggründe mit Davids Charakter vergleicht oder dem einfachen und guten Wesen der Pegottys.
      Aufgefallen ist mir aber auch, dass David ihn nicht nur auf einen hohen Sockel stellt, sondern ihn doch schon erwachsener beurteilt. Mir hat z. B. gut gefallen, als David ihn anspricht, wieso Steerforth seine Anlagen und sein Potential nicht in irgendeine Richtung steuert.
      Ob es wirklich stimmt, dass Steerforth das Boot nur als Geschenk für Mr. Pegotty gekauft hat, so wie David vermutet? :scratch: Vor allem da es in "Klein-Emily" umgetauft werden soll... :-,

      Sylli schrieb:

      Miss Mowcher, die Steerforth bereits kennt. Mit ihren Töpfen und Tiegeln ist sie im ganzen Land unterwegs und findet überall ihre Kundschaft. Ich habe sie mir als kleinwüchsige, verwachsene Zwergin vorgestellt, die aber äußerst "fidel" und listig ihren eigenen harmlosen "Geschäften" nachgeht.
      So richtig kann ich die kleine, quirlige Miss Mowcher noch nicht einschätzen. :-k Dickens schreibt ihr ja schon so einige positive Eigenschaften auf den Leib ("schelmische graue Augen,...,einen Finger verschmitzt an das Stupsnäschen legen...") und sie durchschaut sehr clever, wie der Gesellschafts-Hase läuft (indem die Fingernägel des Fürsten mehr Empfehlung als ihre Fähigkeiten sind :twisted: ). Aber ich glaube, dass sie ihre eigenen Schäfchen gern im Trockenen hat und kein zuverlässiger Freund ist. Aber vielleicht täusche ich mich ja auch. :wink:


      zu Kap. 23

      Gaymax schrieb:

      David möchte nun Proktor werden, ich glaube, dass ist irgendwie noch so eine Assistenten-Arbeit für Juristen oder so
      Ich habe das so verstanden, dass ein Proktor Notariatsangelegenheiten (Testaments- und Ehesachen) macht und gleichzeitig für alle möglichen rechtlichen Seeangelegenheiten zuständig ist. :scratch: Aber so richtig fündig bin ich beim googeln auch nicht geworden, vielleicht findet @Squirrel etwas in ihren Fußnoten dazu.

      Sylli schrieb:

      Davids einzige Sorge ist, ob der Tante diese Ausbildung nicht zu teuer käme.
      Die Szene war total schön. :love: Zum einen, weil David sich selbst so gut einschätzt, dass er ohne die von seiner Tante finanzierte Ausbildung dennoch einen Beruf finden würde, in dem er mit Fleiß und Ausdauer etwas werden könnte. Und zum anderen, weil er genau weiß und dankbar anerkennt, wie wertvoll diese Geste von seiner Tante ist. Toll, dass die beiden sich so zugetan sind.

      Sylli schrieb:

      Auf dem Weg zu Spenlow & Jorkins, bei denen David seine Stelle antreten soll, taucht wieder ein geheimnisvoller Fremder auf. Die Tante verlangt nur, dass David sie nicht näher dazu befrage.
      Die Szene fand ich ziemlich beängstigend, zumal Betsey eigentlich alles immer ganz gut im Griff hat. Ich bin gespannt, was hinter dem ominösen Kerl steckt. :scratch:

      Sylli schrieb:

      Und auch das Geschäftsverhältnis zwischen Mr. Spenlow und Mr. Jorkins war damals wohl üblich. Der milde Jorkins musste als "unerbittlich" gelten, damit Spenlow in dessen Namen hart verhandeln bzw. ausstehende Forderungen eintreiben konnte. Sehr raffiniert! Die Beschreibung der Gerichtsbarkeit, sowohl der amtierenden Personen als auch der Örtlichkeiten haben mir ebenfalls gut gefallen.
      :totlach: Die Idee fand ich auch total super, dass der sanfte Mr. Jorkins als unbarmherziger und harter Geschäftspartner herhalten muss, so kann man Ansprüche auch erfolgreich abwehren, ohne der Böse zu sein. :twisted: Etwas überrascht war ich, dass es David gefallen hat, dass es im Gericht so verschlafen und träge zuging - muss das nicht eigenlich demotivieren für einen jungen und energischen Mann sein? So lahm ist David doch eigentlich gar nicht. :-k

      Sylli schrieb:

      Die Tante mit ihrer Aversion gegen London, die dort erhältlichen Lebensmittel, den Schmutz und die überall lauernde Feuergefahr, reist mit ihrer Janet nur allzu gerne zurück in die eigene, sichere Häuslichkeit.
      :totlach: Betsey ist einfach herrlich mit ihren ganzen Macken und Schrullen. :mrgreen: Ich musste so lachen, als David nach Mr. Dick fragt und sie antwortet "Auch mir tut es leid" - ich dachte zuerst, dem Guten wäre etwas passiert :shock: , bis sich herausstellt, dass es Tante Betsey leid tut, dass sie ihm nicht so recht zutraut, mit den Eseln zu Hause fertig zu werden. :totlach: :totlach: Gut gefallen hat mir aber Betseys Verhandlungsgeschick und Geschäftssinn bei der Anmietung von Davids neuer Wohnung (mit dem Monat Probewohnen), das hätte vermutlich nicht jede Dame so geschickt verhandelt. :thumleft:


      maiglöckchen schrieb:

      Jetzt hat mich auch noch ein wirklich fieser Husten erwischt, meine Konzentration geht gegen Null. So habe ich gerade für mich beschlossen jetzt und hier auszusteigen. Ich wünsche euch noch viel Spaß in euere Leserunde
      Schade, aber Gesundheit geht vor und MLR sollen ja Spaß machen. Ich wünsche dir gute Besserung. :friends:

      Jessy1963 schrieb:

      Ja, für mich Schneckchenleser ist so eine Leserunde echt ne Herausforderung
      :friends: Die Dickens-MLR ist schon echt fordernd, was vermutlich auch an den längeren Kapiteln liegt. Aber bis jetzt bekommen wir das ja eigentlich ganz gut hin, oder? :lol:
      Liebe Grüße,
      Tine

      :study: Charles Dickens - David Copperfield (MLR)
      :study: Elizabeth Fremantle - Spiel der Königin
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      Sylli schrieb:

      Falls Du Lust & Zeit hättest, und sie mit uns lesen möchtest, würde ich mich sehr freuen.
      Danke für die Einladung! Bei "Buddenbrooks" und auch beim "Zauberberg" (auch wenn der jetzt nicht zur Diskussion steht) habe ich eine
      gewisse Übersättigung. Ich bin bisschen hin- und hergerissen, weil mir diese Leserunde hier (ist ja meine erste) viel Spaß macht, aber ich würde lieber etwas Neues
      lesen.

      Sylli schrieb:

      Der milde Jorkins musste als "unerbittlich" gelten, damit Spenlow in dessen Namen hart verhandeln bzw. ausstehende Forderungen eintreiben konnte. Sehr raffiniert!
      Meinst Du, das war wirklich so? Ich halte das eher für eine Pose? Er ist zu feige, klar und deutlich Position zu beziehen und versteckt sich hinter seinem Kollegen.

      Gaymax schrieb:

      Zumindest wird ganz leicht mit leicht homoerotischen Gedanken / Träumen und Worten die Beziehung zu Steerforth dargestellt
      Das würde mich jetzt interessieren. Was ist Dir da aufgefallen? Die Bezeichnung "Blümchen" gibt ja erst im Englischen Sinn, die Lautspielerei David --> Daisy kann m,an
      im Deutschen schlecht wiedergeben.
      :study: Charles Dickens, David Copperfield (MLR)
      :musik: Hanya Yanagihara, Ein wenig Leben
      :study: Mariana Leky, Was man von hier aus sehen kann

      Beitrag von drawe ()

      Dieser Beitrag wurde von Squirrel aus folgendem Grund gelöscht: doppelt ().
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      Schon wieder ein Doppelpost, liebe @Squirrel, walte Deines Amtes, bitte.
      Ich verspreche mehr Sorgfalt.

      Mit Kapitel 21 bin ich (innerlich) noch nicht fertig. Emily wird eher negativ charakterisiert: eigenwillig, hochmütig,
      bewusst isoliert, verzogen, aber hübsch und tüchtig. Mir hat das Verlobungstableau sehr gut gefallen: wie in
      einem Bühnenbild stellt der Erzähler da seine Figuren auf - und dann platzen David und Steerforth in die
      Szene und zerstören das Tableau.
      Sehr symbolträchtig!

      Kapitel 22 ist wieder so komplex...
      Steerforth macht seinem Namen Ehre und treibt sich viel auf dem Wasser herum, er kauft sich ein Boot und lässt Littimer kommen,
      er beklagt seine mangelnde Erziehung - was hat er vor?
      Liegt eigentlich auf der Hand!
      :study: Charles Dickens, David Copperfield (MLR)
      :musik: Hanya Yanagihara, Ein wenig Leben
      :study: Mariana Leky, Was man von hier aus sehen kann
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      drawe schrieb:

      Schon wieder ein Doppelpost, liebe @Squirrel, walte Deines Amtes, bitte.
      Ich verspreche mehr Sorgfalt.
      schon erledigt - und das liegt manchmal am System, du kannst da nichts dafür :friends:
      viele Grüße vom Squirrel

      :study: Charles Dickens - David Copperfield MLR
      :study: Norman Davies - Verschwundene Reiche (Langzeit-MLR)
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      Studentine schrieb:

      Er nimmt ihn schon irgendwie unter seine Fittiche,
      Und zwar von Anfang an, schon in dieser grauenhaften Schule. So gesehen kann man Steerforth nicht nur Schlechtes unterstellen.

      Studentine schrieb:

      "Kein vornehmer Herr im ganzen Lande - und keiner auf dem Meere - kann seine liebste mehr lieben, als ich sie..."
      :love:

      Studentine schrieb:

      Ich finde Dickens´ Figuren auch genial und sehr unterhaltsam.
      Ja, der gute Charles zieht alle Register.

      Studentine schrieb:

      Aber vermutlich hat er einfach nur einen Moralischen gehabt,
      Denkst Du nicht, dass sich jedes Kind nach einem Vater sehnt, der Grenzen vorgibt, im Sinne: so weit kannst Du gehen, aber nicht weiter? Der selber Charakter und Stärke zeigt, eben ein Vorbild ist?

      Studentine schrieb:

      wieso Steerforth seine Anlagen und sein Potential nicht in irgendeine Richtung steuert.
      Der hatte keine Vorgaben durch seine Erziehung, ließ sich treiben, die Mutter hat ihn darin ja auch noch unterstützt. Nicht jeder ist so stark wie der kleine David es war, als er sein Leben selbst in die Hand nahm.

      Studentine schrieb:

      Vor allem da es in "Klein-Emily" umgetauft werden soll...
      Ja, das ist sehr verdächtig und hat mir auch zu denken gegeben.

      Studentine schrieb:

      und kein zuverlässiger Freund ist.
      Ob Miss Mowcher überhaupt nochmal auftaucht? Aber irgendwie ist sie zu originell, um nach nur einem Auftritt schon wieder in der Versenkung zu verschwinden.

      Studentine schrieb:

      dass ein Proktor Notariatsangelegenheiten (Testaments- und Ehesachen) macht und gleichzeitig für alle möglichen rechtlichen Seeangelegenheiten zuständig ist.
      So habe ich das auch verstanden, aber eben kein Advokat ist, sondern solche anstellt.

      Studentine schrieb:

      Aber so richtig fündig bin ich beim googeln auch nicht geworden,
      Ich hab auch nichts Brauchbares gefunden.

      Studentine schrieb:

      weil er genau weiß und dankbar anerkennt, wie wertvoll diese Geste von seiner Tante ist. Toll, dass die beiden sich so zugetan sind.
      Ja, das ist beiderseits eine sehr herzliche und schöne Beziehung. Hätte man erst gar nicht gedacht, da die Tante ja nur ein Mädchen akzeptieren wollte.

      Studentine schrieb:

      Ich bin gespannt, was hinter dem ominösen Kerl steckt.
      Sehr mysteriös. Verkommen sieht er aus und ärmlich gekleidet.

      Studentine schrieb:

      dass es im Gericht so verschlafen und träge zuging - muss das nicht eigenlich demotivieren für einen jungen und energischen Mann sein?
      Ja, aber eine gemütliche Atmosphäre verbreitet das. Zeit hatte man anscheinend bei der Arbeit.

      Studentine schrieb:

      Betsey ist einfach herrlich mit ihren ganzen Macken und Schrullen.
      Und hat sich von David als Dank für die Ausbildung nur erbeten, dass er sie damit auch im Alter akzeptieren möge.

      Studentine schrieb:

      Aber bis jetzt bekommen wir das ja eigentlich ganz gut hin, oder?
      Eine tolle Runde sind wir ... :tanzen:

      drawe schrieb:

      aber ich würde lieber etwas Neues
      lesen.
      Das versteh ich. :friends:

      drawe schrieb:

      Er ist zu feige, klar und deutlich Position zu beziehen und versteckt sich hinter seinem Kollegen.
      Ich dachte, das sei das System dahinter. Selber will man als kulant erscheinen, kann aber wegen des "unerbittlichen" Partners keine Milde zeigen, die man ohnehin nicht hat. Der "Unerbittliche" tritt nie in Erscheinung, der Schein bleibt gewahrt und man bekommt sein Geld.

      drawe schrieb:

      Steerforth in die
      Szene und zerstören das Tableau.
      Ja, der könnte in der Verlobungszeit noch ein großer Störfaktor werden.

      drawe schrieb:

      er beklagt seine mangelnde Erziehung
      Das nehme ich ihm aber ab. Vielleicht sehnt er sich ja wirklich nach einer starken Hand, einem charakterfesten Vater, der die Linie vorgibt, obwohl es dafür natürlich zu spät ist. Die Mutter hat ihn ja eher verwöhnt und treiben lassen.
      Nur schlechte Charakterzüge will ich ihm auch nicht unterstellen.
      Liebe Grüße von Sylli :montag:
      "Bücher lesen heißt wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben über die Sterne." (Jean Paul)
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