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Man tut, was man kann
von Hans Rath

Art: Gebundene Ausgabe

Verlag: Wunderlich

ISBN-10: 3805208707
ISBN-13: 9783805208703

Termin: Juli 2009

Bewertung: [ Anzeigen ]
15 Buchbesitzer:
 
[ alle anzeigen ]


 

Beiträge: 70

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Essen

Bevorzugte(s) Bücher-Genre: Fantasy, Kinder & Jugendbücher, History, Klassiker

1

Sonntag, 5. Juli 2009, 11:11

Hans Rath - Man tut was man kann

Paul, 42, geschieden und Personalchef schläft mit Katrin, der perfekten Frau zum heiraten - und obwohl er denkt das SIE mehr will, wird er eigentlich nur ausgenutzt. Und das nicht nur von ihr, sondern auch von ihren Freundinnen und Freundesfreundinnen. Zwischendurch erzählt Paul dem Leser dann wie er Kathrin kennen gelernt hat. Nämlich bei einer Kunstausstellung von Kathrins Bruder Bronko. Bronko, der erfolglose Künstler, zieht dann im Laufe des Buches auch noch zu Paul und wird zu seinem Schnecken-Chauffeur. Günther und Schamski ziehen ebenfalls bei Paul ein. Der eine weil er seine Frau betrogen hat, der andere weil er vorschnell heiraten wollte. Zwischendurch erzählt Paul dann noch Anekdoten aus seinem Leben: Vor- und Nachteile eines ehrenamtlichen Hundeausführers, seine Probleme mit einem frechen Untergebenen, der mit der Tochter des Oberchefs schläft und vielleicht bald gar kein so harmloser Mitarbeiter mehr ist und Pauls Vater-(Nicht-)Tochter-Sex-Gespräche, die eigentlich nur davon ablenken sollen das seine Tochter eine spezielle sexuelle Ausrichtung hat.

Der Roman ist aus der Ich-Perspektive sehr flüssig und amüsant geschrieben. Für die heißen Sommertage war es genau der richtige, leichte Stoff zum Lesen. Ohne groß nachzudenken und auf lustige Weise ließen sich die Seiten recht schnell durchlesen. Die Charaktere sind einzigartig ausgearbeitet und mit dem einen oder anderen Vorurteil über Chefs und Männer allgemein gespickt. Jeder einzelne Charakter stellt ein eigenes allgemeines Vorurteil dar, wobei mir der Informatiker Günther mit seiner zurückhaltenden Art und seinem Bart-Problem am besten gefällt. Während des Lesens war ich positiv überrascht das dieses Thema nicht so ermüdend dargestellt wurde wie ich es fast erwartet hatte. Auch muss ich sagen, dass ich dieses Buch für beide Geschlechter als gleich gut erachte. Die Story um die allein stehenden Männer mittleren Alters, die nicht ganz freiwillig eine WG gründen, wird garantiert auch dem einen oder anderem Strohwitwer gefallen.

"Man tut was man kann“ ist wirklich keine schwere Kost. Aber alle die mal herzhaft lachen wollen und oberflächlichen Beziehungsstorys nicht abgeneigt sind sollten zu im Buchhandel zu diesem Buch greifen. Mich hat der Autor jedenfalls mit seinem Witz überzeugt.
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Beiträge: 113

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Eifel

Bevorzugte(s) Bücher-Genre: Krimi/Thriller,Horror,Hörbücher,Psychothriller

2

Montag, 6. Juli 2009, 17:14

Hallo

ich habe das Buch auch gelesen und es hat mir gut gefallen.

Klappentext:

Habe ich noch eine Affäre oder schon eine Beziehung?

Kann ein Vollbart zwischen einem Mann und seiner wahren Liebe stehen?

Und wie stoppe ich den ehrgeizigen Junior-Kollegen, der mit der Tochter des Chefs ins Bett geht?



Paul sucht Antworten. Genau wie sein Verbündeter und Kollege Schamski, sein Freund Günther und der arbeitslose Künstler und Chauffeur Bronko. Die drei ziehen nach verschiedenen persönlichen Katastrophen bei Paul ein. Ab sofort schwinden dessen Weinvorräte rapide, dafür ist nachts schon mal eine nackte Sekretärin in der Küche anzutreffen…





Meine Meinung:

In diesem Buch geht es um den 42 jährigen ,geschiedenen Paul der beruflich gut situiert ist aber sich immer wieder in verschiedene Frauen verliebt und nicht im stande ist eine Beziehung zu finden.

So erfolglos sind auch seine Freunde und sein Kollege die plötzlich mir nichts, Dir nichts bei ihm einziehen.

Zusammen vernichten sie die Weinvorräte :O)

In diesem Buch kann man auf humorvolle Art und Weise die Denkweise eines Mannes kennenlernen der in einer witzigen Ich-form erzählt.

Paul wächst einem während des Lesens so richtig ans Herz.

Wir erleben verschiedene Frauengeschichten und Versuche „an die Frau“ zu kommen.

Das Buch hat einen flüssigen Lesestil, lässt sich sehr schnell lesen wobei ich immer wieder zwischendurch herzlich lachen durfte.

Ein wirklich lockerer Roman für eine lockere Unterhaltung.
Laß die Leute reden so bleib ich wenigstens im Gespräch :wink:
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Beiträge: 240

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: München

Bevorzugte(s) Bücher-Genre: Fast alles ;-)

3

Samstag, 11. Juli 2009, 01:29

So, hier mal meine Rezension dazu:

Gleich vorweg: Wer sich von "Man tut was man kann" eine außergewöhnliche Story oder hochtrabende Literatur verspricht, sollte das Buch gleich wieder aus der Hand legen.
Da nun geklärt ist, was "Man tut was man kann" nicht ist, komme ich dazu, was es definitiv ist: Wirklich, wirklich witzig! Bei kaum einem Buch musste ich so oft schmunzeln, grinsen und bei Zeiten sogar einfach drauf loslachen! Der Grund dafür sind keine schlappen Slapsticks, sondern der einzigartige Schreibstil Raths, der uns die Gedankengänge der Männer urkomisch aber meist treffend nahebringt.

Nun zur eher banalen Story: Paul ist 42, geschieden und hat kein einfaches Leben, das er aber humorvoll nimmt - kurz: er ist ein Mann, der eigentlich Alles im Griff hat. Weder der junge Kollege Engelkes, der es offensichtlich auf seine Stelle in der Firma abgesehen hat, bringt "Dr. Paul Schuberth" aus der Ruhe, noch dass ihm die Entscheidung, ob er mit seiner Affaire Kathrin weiterhin Sex, eine Beziehung oder gar nichts will, von ihr abgenommen wird.

Seine Freunde können mir ihrer Lage weniger gut umgehen, wodurch Paul sie kurzerhand in sein Apartment einziehen lässt und ein wenig zu deren Ratgeber wird. So muss sich der zwei Mal geschiedene Schamski der Frage stellen, was er tun würde, wenn er nur noch eine Stunde zu leben hätte, der mit einem Augenfehler behaftete Bronko lernt, sich mit einem Auto schneller als 30 kmh zu bewegen und der extrem introvertierte Grübler Günther wird vor die Frage gestellt, ob ein ungepflegter Vollbart wirklich zwischen einem Mann und seiner großen Liebe stehen kann. Zu guter Letzt zieht auch noch der bissige Hund Fred aus dem Tierheim in der Männer-WG ein.

Doch auch in Pauls Leben tut sich auf den 250 Seiten einiges... So wird er beispielsweise ein Retter für brüchige Beziehungen, indem er mit Frauen in festen Händen eine Affaire beginnt. Wie aber schon erwähnt, liegt die stärke des Buches nicht in der Handlung, sondern im Schreibstil. Sätze wie "Tut mir Leid, Schamski. Ich brauche den Hund heute selbst!" bringen mich jetzt noch zum Grinsen.

Kurz und gut: "Man tut was man kann" ist eine humorvolle und kurzweilige Lektüre für Zwischendurch, die uns die Welt für einige Tage aus der witzigen Sicht von Paul zeigt. Einzig am Schluss verliert das Buch etwas an Schwung, aber dann ist es auch schon aus ;-)

Meine Wertung: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: Sterne, da genau mein Stil :study:
Nae quin! Nae king! Nae laird! Nae master! We willna' be fooled again!
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Beiträge: 185

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: OWL in NRW

Bevorzugte(s) Bücher-Genre: Ach, Querbeet ...

4

Freitag, 24. Juli 2009, 16:30

"Man tut was man kann" erinnert wirklich an einen "Freche Frauen"-Roman, nur dass es hier nicht um Frauen, sondern um Männer geht.
Genauer gesagt geht es um Paul und um sein Leben. Außerdem noch um seine Freunde Schamski, Günther und Bronko. Und um Frauen, Alkohol, Zigaretten und um ihren Job.

Als ich die Leseprobe zu diesem Buch las, da war ich noch unentschlossen, was ich von der Geschichte halten sollte und daran hat sich irgendwie auch jetzt nach lesen des Romans nicht viel geändert.

Der Schreibstil ist flüssig, das Buch lässt sich also rasch lesen. An vielen Stellen habe ich auch kurz auflachen können, da war es witzig.

Trotzdem hat mir das ganze nicht komplett gefallen, denn ich fand das Buch im Gesamten schon ein wenig nichtssagend. Auch der Titel will mir nicht so recht passend erscheinen. Die Charaktere wurden mir größtenteils schon ein wenig sympathisch, aber wirklich ans Herz gewachsen sind sie mir nicht.
Sehr auffallend fand ich, dass die Handlung sich hauptsächlich in der Gegenwart abspielte, von der Vergangenheit erfahren wir nur wenig, was ich mir für ein besseres Verständnis der Charaktere schon gewünscht hätte. Auch was aus allen wird wird auf den letzten Seiten - wenn überhaupt - nur kurz abgecancelt. Für mich ein recht unbefriedigendes Ende, wo schon der sonstige Inhalt nicht allzu tiefsinnig war.

Ein paar nette Lesestunden hatte ich mit diesem Buch trotz aller Kritik aber schon. Für was witziges nebenher ist es allemal okay.
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Beiträge: 104

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Berlin

Bevorzugte(s) Bücher-Genre: Fantasy und Psychothriller

5

Sonntag, 26. Juli 2009, 14:36

"Man tut was man kann" ist auf jeden Fall ein Buch für zwischendurch - nicht unbedingt anspruchsvoll, aber dennoch lustig. Es lässt sich sehr schnell und flüssig lesen.
Obwohl das Buch aus der Sicht von Paul erzählt wird, erfährt man auch etwas über Schamski, Günther und Bronko. Paul ist gerade dabei, sich in Kathrin zu verlieben, da macht sie mit ihm Schluss, denn sie hat sich für ihren Ex entschieden. Doch Paul hat genug Chaos um sich herum, sodass er sich von diesem Thema ganz gut ablenken kann, zumindest vorübergehend. Er muss seinem Kumpel Schamski helfen, dessen Frau ihn gerade verlassen hat, seinem Kumpel Günther, der Iggy sehr gern mag, aber zu schüchtern ist, um mit ihr zu reden, und Bronko, der in eine Frau verliebt ist, die verheiratet ist. Und auch bei der Arbeit läuft nicht alles nach Plan. Paul muss um seine Stelle fürchten und seine Sekretärin unterstützen, die mit ihrem Sohn zerstritten ist. Außerdem hat er einige Probleme mit seinem Pflegehund Fred, der stur und eigensinnig ist. Und als wäre das nicht genug, muss er bei ernsten Gesprächen mit seiner 'Tochter' beweisen, dass er ein gutes Vorbild ist. Als Vorbild sollte man immer ehrlich sein und Paul sagt fast immer das, was er denkt. Da gute Taten belohnt werden, bietet sich ihm die Chance, das Herz einer ganz besonderen Frau zu erobern - doch der Weg ist steinig und Paul hat einige Hürden zu überbrücken ...
Die meisten Themen in dem Buch werden eher oberflächlich behandelt. Das Problem wird zwar angesprochen, es wird darauf aber nicht weiter eingegangen. Manchmal wird auch einfach ganz schnell eine Lösung aus dem Ärmel geschüttelt. Positiv zu erwähnen ist der Humor, der einen desöfteren schmunzeln lässt. Die Charaktere sind zwar teilweise sympathisch, mitgefiebert habe ich mit ihnen aber trotzdem nicht. Manchmal hatte ich auch das Gefühl, dass die Zufälle dann doch Überhand nahmen. Das offene Ende hat mich bei diesem Buch nicht gestört, da es sehr passend war. Richtig gut hat mir die Frage gefallen, zu welcher Person man gehen würde, wenn man nur noch eine Stunde zu leben hätte. Die Antwort ist nicht nur für Schamski, sondern wahrscheinlich für fast alle Menschen interessant.
Insgesamt ein kurzweiliges, humorvolles, aber nicht wirklich besonderes Buch.
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Beiträge: 172

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: mitten im Schwarzwald

Bevorzugte(s) Bücher-Genre: eigtl. alles!

6

Samstag, 22. August 2009, 21:47

Paul ist 42, Personalvorstand eines Verlagunternehmens und führt nebenbei ehrenamtlich Fred, einen Hund aus dem Tierheim, aus. Außerdem muss er seinen Freunden Günther und Guido oft aus der Patsche helfen und sie in Liebesdingen beraten. Keine leichte Aufgabe, schließlich hat Paul selbst so einige Probleme. Da wären z.B. einige Frauen, die, mithilfe von Paul, ihre Freunde zum Heiraten zwingen wollen. Dann ist da noch seine Quasitochter, Sophie, die plötzlich verkündet lesbisch zu sein und nach Detroit ziehen möchte. Und Iris, die Leiterin des Tierheims, die so gut wie verheiratet ist und in die sich Paul verliebt hat. Zudem noch diverse Arbeitskollegen, die Paul das Leben unnötig schwer machen. Ach, und den Führerschein hat Paul leider auch verloren.
Hans Rath erzählt in einem herrlichen ironischen Schreibstil, das Leben des Protagonisten. Geschrieben ist "Man tut was man kann" zudem in der Ich-Perspektive, weshalb der Leser einen perfekten Einblick in die und die Denkweise des Protagonisten bekommt. Es lässt sich leicht und flüssig weglesen und man muss wirklich während dem Lesen oft über die Handlungen der Charaktere schmunzeln. Als Frau ist es, meiner Meinung nach, doppelt spannend zu lesen, weil man einen Einblick in die Denkweise der Männer bekommt. Einfach fantastisch! Was mich nur ein wenig enttäuscht hat, war der eher offene Schluss. Aber vielleicht ist das einfach so bei den Männern - sie führen nicht komplett zu Ende ;) . Alles in allem, ein wirklich tolles Buch, sowohl für Männer als auch für Frauen empfehlenswert!
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Beiträge: 134

Geschlecht: Weiblich

Bevorzugte(s) Bücher-Genre: Thriller

7

Mittwoch, 13. Januar 2010, 12:23

Männergeschichten...

Paul ist 42,geschieden und hat urplötzlich neue Mitbewohner:

Schamski,Bronko und Günther,allesamt nach Liebesproblemen und
sonstigen Turbulenzen von ihren Frauen bzw. Freundinnen von zuhause
rausgeworfen und einer war obdachlos.Gemeinsam suchen die Männer nach
Antworten.Was ist der Unterschied zwischen einer Affäre und einer
Beziehung und wie kann man dem Kollegen das Handwerk legen,der mit der
Tochter des Chefs ins Bett steigt? Nachdenken kostet viel Kraft und so
schwinden Pauls Weinvorräte rapide.Irgendwann steht dann auch noch
plötzlich eine nackte Sekretärin in Pauls Küche...

Unterhaltsam,witzig und in einem Zug durchgelesen.Die perfekte Urlaubslektüre oder ein Buch zum "eben mal zwischendurch lesen"
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