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Stadt, Land -- Schluss: Weit weg von zu Hause...
von Judith O'Reilly (Übersetzer: Cornelia Holfelder-von der Tann)

Art: Broschiert

Verlag: Fischer (Tb.), Frankfurt

ISBN-10: 3596178770
ISBN-13: 9783596178773

Termin: August 2009

Bewertung: [ Anzeigen ]
19 Buchbesitzer:
 
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Beiträge: 70

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Bevorzugte(s) Bücher-Genre: Fantasy, Kinder & Jugendbücher, History, Klassiker

1

Sonntag, 26. Juli 2009, 21:47

Judith O'Reilly - Stadt, Land - Schluss

Judith lässt sich im schwangeren Zustand von ihrem Mann von London nach Northumberland, Nordengland, verfrachten. Im Wahnsinn der Schwangerschaftshormone hatte sie dem vermaledeiten Umzug umgestimmt. Doch als ihr Mann sie mit beiden Kindern, Baby im Bauch und Katze auf der Großbaustelle ihres neuen Cottages zurücklässt, beginnt sie ihn zu hassen. Ihr Mann, der unbedingt aufs Land wollte, ist meist in London um dort zu arbeiten. Sie, die doch Stadtmaus und kein Landei ist, muss auf dem Land ausharren. Dabei kann sie den weiten Feldern, Wiesen und dem Meer nichts abgewinnen. Und ihr kleinster Sohn hat Angst von einem Bären gefressen zu werden. Judith schlägt sich in ihrem neuen Leben mit leeren Tanks, einer kranken Mutter, backenden Farmermüttern, Jagdgesellschaften, Austern, Schafen und dem Versuch eine neue Freundin zu gewinnen, herum. Ob sie am Schluss dem Landleben milder gegenüber gestimmt sein wird? Das müsst ihr selber lesen!

„Stadt, Land – Schluss“ ist ein humorvoller Roman, der ideenreich und amüsant geschrieben ist. Der unbeschwerte, ironische und sympathische Schreibstil der Autorin lässt einen schmunzeln, lachen und mitleiden. Dabei besteht der ganze Roma aus Tagebucheinträgen – mal nur ein paar Zeilen, mal ein paar Seiten lang. Jeder Tagebucheintrag ist mit dem dazugehörigem Datum und einer passenden Überschrift versehen. Sehr witzig sind auch die Karikaturen am Seitenrand des Textes. Ich mag solche kleinen Eigenheiten in einem Buch, da es die ganze Aufmachung des Buches aufwertet.

Der Roman umfasst insgesamt 28 Monate des Lebens der Autorin. In ihren Tagebuch- und später Blogeinträgen beschreibt sie den Umbruch ihres Lebens, als sie von der Großstadt London ins kleine „Kaff“ Northumberland zieht. Auffallend ist an diesem Roman, dass keine einzige Person im Buch einen Namen hat. Die Kinder werden nach ihrem Alter benannt. Die restlichen Personen haben charakterisierende Namen wie: die geduldige Mutter, London-Diva, der Steuerberater, der Schaffarmer, die Evangelikalen…

Das Cover des Buches finde ich sehr ansprechend. Alleine von der Aufmachung her wäre es ein Buch zu dem ich in der Buchhandlung automatisch greifen würde. Der Inhalt hat dann auch eingehalten was der Einband versprochen hat. Einen Punkt Abzug gibt es von mir, weil das Buch kein Quäntchen Spannung enthält. Ansonsten ein hervorragender Sommerroman.

Ein Tipp noch für alle, die nicht genug von Judith O’Reilly bekommen können. Hier ist der immer noch aktuelle Blog der Autorin: http://www.wifeinthenorth.com/
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Beiträge: 8

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2

Montag, 27. Juli 2009, 15:27

Judith O'Reilly - Stadt, Land - Schluss

Judith, Mutter von 2 Kindern und hochschwanger folgt dem *Traum* ihres Mannes und zieht mit ihm nach Northumberland auf´s Land.. Weit weg von dem von Ihr so geliebten Leben in London, den High Heels und der Karriere, die für Sie doch so wichtig waren. Sie verzichtet auf das alles weil Ihr die Familie wichtiger ist , mehr am Herzen liegt. Doch bereits auf der Fahrt nach Northumberland bereut Sie es , plant wie sie ihren Mann *um die Ecke* bringen könnte umd danach auf Unzurechnungsfähigkeit; aufgrund der hormonellen Gefühlsachterbahn plädieren könnte, weil sie doch nur in diesem Hormon - und Gefühlschaos Zustand was sich auch Schwangerschaft nennt so einer Lebensänderung zustimmen konnte.
Ok Judith stellt sich der Herausforderung mit einigen wehmütigen Erinnerungen an Freunde aus der Stadt kämpfend, Ihrem Mann der das Landleben ja sooo toll findet und dennoch die ganze Woche über wegen Auftrags - Deadlines im Büro in London zubringt und einem kleinen Sohn , den die Angst von einem Bären gefressen werden zu können so überhaupt nicht aufs Land zieht. Sie will es schaffen;der kranken Mutter und allen leeren Tanks, Milchbauern, Farmer, Jagdgesellschaften zum Trotz, will allen anderen und am meisten sich selbst beweisen das Landleben doch auch sehr schöne Seiten haben kann..... doch wird Sie neue Freunde und die Freude am Landleben ansich finden ?? Wird der Traum Ihres Mannes auch irgendwann der Traum für die ganze Familie sein ??? Nur soviel in einem der letzen Tagebucheinträge steht die Überschrift ... * Daheim ist, wer unter den Seinen ist ....* doch lest selbst !!!!

Dieser Roman lies mich schmunzeln über die Selbstironie die Judith O`Reilly an den Tag legte, lies mich lächeln über Dinge die mir aus meinem eigenen Leben doch sehr bekannt vorkamen und lies mich weinen weil vieles im Leben nunmal einfach nicht so leicht wegzustecken ist.
Judith O`Reilly hat sehr viel Galgenhumor bleibt aber dennoch bescheiden und einsichtig, Sie schreibt im Tagebuchstil, aus dem man auch ablesen kann ob Sie Zeit hatte, oder im Stress war , da die Einträge manchmal nur ein paar Zeilen beinhalten und manchmal über Seiten gehen. Witzig und kurzweilig, Ironisch aber doch sehr sympathisch und so nah an dem was viele Frauen auch so erleben, das es Spass macht zu erfahren ... " du bist nicht allein mit diesem Lebenschaos !!! "

Mir hat es sehr gefallen, dass Judith ihren London Bekannten ziemlich stylische Namen wie z.B. London- Diva, Islington- Beauty gegeben hat, auch die Vergleiche wie
z.B. mit London - Diva : ... Sie hat einen Karriereberuf , ein georgianisches Haus in Nordlondon und ein Flugmeilen- Konto; ich habe keinen Job, ein Cottage im Nirgendwo und eine Familien- Bahncard fand ich sehr interessant wenn auch teilweise selbsterniedrigend. Doch bei allem was noch so auf sie zukam ist sie Frau geblieben und steht mit beiden Beinen fest im Leben , als Fels in der Familienbrandung. Und dafür bewundere ich Sie.
:thumleft:

Das Buchcover, quasi den Vergleich High-Heels gegen dreckige Gummistifel zu tauschen find ich sehr gut gewählt den bildlicher gehts wirklich nicht !! Würde ich dieses Buch in der Buchhandlung liegen sehen, könnte ich diese nicht verlassen ohne es in die Hand genommen zu haben um zu sehen was es mit diesem Vergleich auf einem Buchtitel auf sich hat. Reinschmökern würde ich ganz gewiss. Inhaltlich bekommt der Leser dann auch haarklein das erzählt was das Cover verspricht.
Vielen DANK Judith O`Reilly
Alles in Allem ..eine schöne, leicht und flüssig lesbare Sommerlektüre mit Witz, Charme,Ironie und ner guten Portion Humor. :thumright:
Bücher sind Freunde... die uns beim Lesen immer wieder aufs Neue begegnen !!! :wink:
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3

Montag, 27. Juli 2009, 21:22

Pointierter Jammer

Oooo, London war so toll. Oooo, warum muss mein Mann mich herbringen? Ooooo, wie liebe ich ihn (und meine Kinder), dass ich mir sowas antue. Landleben ist doof, nur in der Stadt toben der Bär und das wahre Leben. Was ist nur aus der Frau, die ich einmal war, geworden? Dick, fett, hässlich ist sie geworden. Und Schuld haben der Ehemann, die Kinder und das Leben auf dem Land. Wo es nur Leute gibt, die sich für Garten, Schafe und die Jagd interessieren.
Wie gut, dass ich so witzig bin. Dass ich aus jeder Depression eine Pointe schnitzen kann. Guckt mal, Leute, sogar im größten Elend bewahre ich meinen Humor. Und wenn mir gerade nichts witziges passiert, sorge ich dafür, dass das, was nicht passiert, sich wenigstens witzig anhört.

Drei Kinder im Abstand von je zwei Jahren, zwei Umzüge, ein Haus, das gerade umgebaut wird, Eltern, die täglich kränker und siecher werden, der Ehemann beruflich immer auf Achse. Natürlich ist das Chaos vorprogrammiert. Und natürlich hören sich die Begebenheiten eines solch chaotischen Lebens von außen lustiger an als sie für den Betroffenen selbst sind. Nicht wenige der beschriebenen Situationen lassen den Leser schmunzeln oder laut lachen (vor allem, wenn man ähnliche kennt). Doch irgendwann hat sich der Witz totgelaufen - ist es wirklich noch amüsant, wenn die Erzählerin zum dritten Mal mit leerem Benzintank auf der Straße liegenbleibt? Oder auf jeder fünften Seite irgend welche Schlüssel verlegt? Oder schon wieder nachts aufstehen muss, weil ein Kind kotzt?

Durch die kurzen Tagebucheintragungen lässt sich das Buch flott und leicht herunterlesen, bietet passagenweise nette Unterhaltung. Aber das wars schon. Wie es nach 2 Jahren zu Judiths Umschwung kommen konnte, wurde mir nicht ganz einsichtig.
Aus der Perspektive eines personalen unbeteiligten Erzählers hätte mir der Roman besser gefallen.

Marie
ich lese gerade

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4

Montag, 27. Juli 2009, 22:21

Ähm, das Buch erscheint am 12. August. Hat der Verlag es bereits zur Rezension freigegeben? 8)
Mehr Bücher finden sich auf Sandammeer und Lesezeit hier. Hilfe, die ankommen soll geht an Ärzte ohne Grenzen.
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5

Montag, 27. Juli 2009, 22:51

Ähm, das Buch erscheint am 12. August. Hat der Verlag es bereits zur Rezension freigegeben? 8)
Ich nehme an die Drei haben das Buch von Vorablesen.de. Da ist die Rezensionssperrfrist immer aufgehoben :wink:
Du öffnest die Bücher und sie öffnen dich! :study:
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6

Dienstag, 28. Juli 2009, 10:53

Genau, das wollte ich auch eben schreiben :-)

Ich zumindest habe das Buch von vorablesen - und meines Wissens nach ist da ja immer die Rezensionssperrfrist aufgehoben.

LG
Sarah
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7

Dienstag, 4. August 2009, 20:10

Blog als Buch?!

Dieses Buch ist in Tagebuchform geschrieben und das reizt mich immer wieder. Ich mag diese Art des Schreibens und ich mag Familiengeschichten mit Humor und einer Prise Ironie. Leider war dieser Roman für mich kein besonders schöner Genuss. Die ersten Seiten sind noch witzig und bieten einige Lacher, aber nach einer Weile hat mich das ewige Lamentieren von Frau O’Reilly sehr genervt. Es geht um eine Frau, die ihrem Mann zu Liebe aus der Großstadt aufs Land zieht und dem Leben dort einfach nichts abgewinnen kann. Ihr geht es eigentlich immer schlecht, immer wieder betont sie wie schön doch London ist und wie schrecklich doch Northumberland. Die Leute sind anders, es gibt keine Kaffeehausketten, keine Geschäfte und das gesellschaftliche Leben ist einfach nicht so spannend wie in London. Na ja ein Jagdball kann sicher nicht mit einem gesellschaftlichen Großereignis mithalten.Ich konnte zur Autorin leider keine Sympathie aufbauen und habe auch wenig Verständnis für ihr ständiges Gemecker. Man hat einfach das Gefühl sie will sich grundsätzlich gegen ihr neues Leben versperren.

Die Form des Tagebuchs oder Blog ist ebenfalls wenig gelungen. Die Einträge haben keinen Zusammenhang zueinander und erscheinen einfach wie ein aneinanderreihen von Gejammer und bieten wenig Handlung. Man muss sicher bedenken, dass das Buch aus Frau O’ Reillys Blog entstanden ist, aber als Buch ist dies für mich ungeeignet. Einen Blog als solches lese ich sehr gerne, aber da kann ich guten Gewissens auch mal ein paar langweilige Einträge überspringen, was ich bei einem Buch eben nicht so einfach tun kann. Manchmal sollte ein Blog/Tagebuch eben ein solches bleiben, denn so spannend kann ein Buch nicht sein, wenn der Autorin auf gefühlt jeder zweiten Seite das Auto liegen bleibt.

Der größte Störfaktor meiner Meinung nach war aber die Bezeichnung der Kinder. Der Dreijährige, der Sechsjährige… Mit jedem Jahr musste man sich erstmal überlegen, welches Kind denn nun welches ist. Man muss ja nicht unbedingt die Namen seiner Kinder nennen, aber wenn man sich schon Spitznamen für den Freundes- und Bekanntenkreis ausdenkt, dann hätte sich sicher auch einer für die Kinder gefunden.

Was mir gut gefallen hat war Frau O’Reillys Verhältnis zu ihren Eltern und die Erkenntnis die sie über das Altern ihrer Mutter gewinnt, sowie ihr sehr liebevolles Verhältnis zu den Kindern, für die sie wie eine Löwein eintritt, wenn sich jemand gegen sie stellt. Das Ehefrau-Ehemann-Verhältnis bleibt allerdings sehr stark im Hintergrund, was mich sehr den Sarkusmus der ersten Seiten vermissen ließ.

Kurz positiv zu Erwähnen ist noch die schöne Gestaltung der Ausgabe. Das Cover ist liebevoll gestaltet und ich finde das sich das Buch sehr schön anfühlt beim Lesen.

Als Fazit von mir kann ich sagen, dass mich das Buch leider enttäuscht hat, da ich etwas vollkommen anderes erwartet hatte. Wie schon oben erwähnt, hätte ich es als Blog sicher lieber gelesen, als als Buch. Sieht man es als solches, nur in einer gedruckten und verlegten Form, kann man es sicher Lesen, muss man aber nicht unbedingt. Wer einen herzhaft erfrischenden Sommerroman erwartet ist mit diesem Buch allerdings nicht gut bedient.

:bewertung1von5: :bewertung1von5: ,5
"Eines Tages", sagte sie,"fange ich Träume ein wie Schmetterlinge.""Und dann?", fragte er."Lege ich sie zwischen die Seiten dicker Bücher und presse sie zu Worten."
Arkadien erwacht


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Samstag, 15. August 2009, 09:13

Nachdem Marie mir das Buch freundlicherweise überlassen hat, nachdem ich dachte, es könnte etwas für mich sein, gebe ich nun, nach knapp 100 Seiten, entnervt auf. Dieses ewige Gejammer ist ja fürchterlich, nicht auszuhalten! Und überhaupt kein einziges bisschen witzig! Auf der allerersten Seite habe ich noch gelacht, aber das wars dann auch schon. Wie kann man nur kontinuierlich soviel jammern, und immer über die gleichen Dinge? Kann diese Frau eigentlich irgendetwas, ohne auf Hilfe von außen angewiesen zu sein, oder das Fehlen eben dieser seitenweise betrauern zu müssen? Scheinbar nicht... #-o [-( =;
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Samstag, 15. August 2009, 14:31

entnervt

Befürchtet hatte ich es schon, aber trotzdem gehofft ... Bei keinem der vier Bücher, die ich bisher über vorablesen habe, war der Eindruck zwischen Probe und dem gesamten Buch so unterschiedlich.
Ein paar Leuten hier gefiel es ja ganz gut, und es bleibt abzuwarten, was die anderen, die es gewonnen haben, dazu sagen.
ich lese gerade

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10

Samstag, 12. September 2009, 20:09

Nachdem Judith ihrem Mann zuliebe von London in den Norden Englands zieht, muss sie dort die meiste Zeit allein mit ihren Kindern oder mit ihren Eltern verbringen.
Judith O'Reilly schreibt in „Stadt, Land – Schluss“ im Tagebuchstil, schafft es aber nicht auch nur Ansatzweise die Protagonisten dem Leser sympathisch zu machen. Im Gegenteil, die Hauptprotagonistin Judith nervt nur mit ihrem ewigem Gequengel und ihrem unerträglichem Selbstmitleid.
Die ganze Geschichte ist vollkommen banal und humorlos erzählt. Ohne Tiefgang und völlig uninteressant.
Als Urlaubslektüre ganz nett, aber mehr auch nicht!

:bewertung1von5: :bewertung1von5: von :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :thumbdown: :puker:
:study: Jonathan Littell: Die Wohlgesinnten
:study: Die kleine House-Apotheke
:study: Tess Gerritsen: Schwesternmord
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11

Freitag, 11. Dezember 2009, 16:50

Das Buch wurde vor einiger Zeit bei vorablesen vorgestellt, schon
damals war ich mir nicht sicher, ob es das richtige für mich wäre.
Allerdings, da ich gerne Blogs lese und das Buch wie ein Blog aufgebaut
ist, wollte ich es mit dem Buch mal versuchen. Ich hätte es besser
bleiben gelassen.

Zum einen verstehe ich nicht, wie ein Mensch sich auf ein solches
Unternehmen einlassen kann, wenn man zum einen schwanger und dann noch
allein die Sache zu bewältigen hat, da der liebe Göttergatte auf der
Arbeit in London ist. Zum anderen ist mir einfach, das ewige Gejammer
und Nachgetrauere um London und ihr Leben dort unheimlich auf den Keks
gegangen.

Zu Beginn ging es ja noch, da war es noch spannend und man wollte
unbedingt wissen wie es weitergeht. Aber je länger man das Buch las,
umso langweiliger wurde es. Denn im Prinzip wurde nur noch gejammert.

Ein Buch, welches ich niemanden weiter empfehlen möchte, da ich es einfach langweilig und nervend fand.

Liebe Grüße von der buechereule :winken:
:study:
Fay Weldon - Beste Feindinnen

Bücher sind fliegende Teppiche ins Land der Phantasie. (James Daniel)

Wörterkatze

2010: 92 - Seiten: 31.613
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