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Abbitte.
von (Übersetzer: Bernhard Robben)

4.3 bei 51 Bewertungen


Art: Taschenbuch
Verlag: Diogenes

ISBN: 9783257233803

Termin: April 2004


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Thursday, July 12th 2007, 12:55pm

Ian McEwan - Abbitte (Atonement)

Ich kann nicht glauben, dass hier im BücherTreff über dieses Buch noch keine Rezension geschrieben wurde… Dann tue ich das hiermit!

Von Amazon.de kopiert:
Die 13-jährige Briony Tallis hat sicher viele Talente. Eins davon ist ihre rege Fantasie. Ein Theaterstück will das junge Mädchen inszenieren im Landhaus der Familie, in jenem heißen Sommer 1935, der die Gemüter und Gefühle aller so sehr erhitzt. Warum sonst sollte sich Brionys Schwester Cecilia am Brunnen mit Robbie treffen und derart merkwürdige Dinge tun? Warum benutzt Robbie ein derart unflätiges Wort? Und was ist da am Abend Schreckliches im Garten geschehen? So schreibt das Schicksal ein ganz anderes Drama in Ian McEwans Abbitte, in dem Briony mit ihrer großen Fantasie eine eher tragische Rolle spielt. Denn sie deutet die Situation völlig falsch und zerstört durch eine Anklage gleich mehrere Menschenleben. Als Briony bereits eine erfolgreiche Schriftstellerin geworden ist und begreift, wie falsch ihre Anschuldigungen gewesen sind, ist es bereits zu spät.



Eine Freundin lieh mir das Buch mit der Empfehlung, es passe zu den heißen Sommertagen, da ein Großteil des Romans an einem heißen Sommertag spiele. Und in der Tat wurde ich beim Lesen ein wenig in die träge Stimmung dieses Sommertags versetzt. Anfangs wusste ich nicht recht, was ich von der Geschichte halten sollte. Der Sommertag auf dem englischen Landsitz zieht sich träge dahin, die Personen treiben ebenso ziellos dahin, gelangweilte Aristokraten, die nichts mit sich anzufangen wissen. Ich langweilte mich beim Lesen auch etwas und wartete darauf, dass etwas passiert. Nach der im Klappentext so hervorgehobenen „Schlüsselszene“ am Brunnen begann es tatsächlich interessanter zu werden. Ich weiß nicht, wie ich es sagen soll, alles passierte irgendwie „innerlich“, während äußerlich weiterhin alles ruhig blieb. Man bekam Einblick in die wirren Gedankengänge Brionys, man begleitet die Mutter Emily bei ihrem beinahe hellseherischen „Rundgang“ durch das Haus, während sie mit einer Migräneattacke im Bett liegt und man ist beim Erwachen von Robbies Gefühlen dabei. Den Höhepunkt hat dieser erste Teil natürlich in der bereits im Klappentext erwähnten Ankklage Brionys, die das Leben mehrer Menschen verändern wird.

Im zweiten Teil wird man völlig abrupt und unerwartet mit Robbie als Soldat ins Kriegsgeschehen des Jahres 1940 hineinkatapultiert und aus dem beschaulichen Gesellschaftsroman wird plötzlich ein erschreckender, abstoßender Kriegsroman. Dies setzt sich im dritten Teil fort, in dem man Briony in ihrem Alltag als Schwesternschülerin begleitet.

Das Ende, in dem Briony als alte Frau auf ihr Leben zurückblickt und dieses aufgeschrieben hat, ist für meinen Geschmack zu kurz, da hätte ich mir eine ausführlichere Zusammenführung der Handlungsstränge gewünscht, aber das Geheimnisvolle soll wohl erhalten bleiben. So bleibt z. B. unklar, ob das Leben von Cecilia und Robbie tatsächlich so weiterging wie beschrieben, oder ob Briony das in ihrem Bericht, quasi also einem „Roman im Roman“ zum Wohle des Lesers beschönigt hat.

Ein seltsames, rätselhaftes, widersprüchliches und fesselndes Buch. Am Anfang langweilte es mich, dann stieß es mich ab und trotzdem war ich gefesselt und konnte am Schluss nicht mehr aufhören.

Hier haben dieses Buch doch schon einige gelesen, aber niemand hat sich bisher geäußert. Was denkt Ihr denn darüber? Schade, dass es nicht für die aktuelle Leserunde gewählt wurde, denn ich glaube, dazu hätte es viel zu diskutieren gegeben!
Ich höre :musik: gerade "Clockwork Angels - The novel" von Kevin J. Anderson und ich lese :montag: gerade "Darker after Midnight" von Lara Adrian

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woelkchen 1

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Thursday, July 12th 2007, 1:35pm

@Kasalla, Asche auf mein Haupt! Ich habe das Buch vor mehr als zwei Monaten gelesen und wollte auch unbedingt eine Rezi dazu schreiben, aber dann habe ich es irgenwie verschludert. Danke also, dass Du die in der Tat längst fällige Vorstellung dieses wirklich schönen Romans übernommen hast.
Momentan habe ich Gäste, die morgen aber abfahren. Am Wochenende werde ich meine Meinung zu dem Buch dann ausführlich posten.
Nur soviel: Anders als Du habe ich den ersten Teil, der im Landhaus der Tallis spielt und fast die Hälfte des Buches einnimmt, als sehr intensiv und fesselnd empfunden, während der dritte Teil, der Brionys Tätigkeit als Krankenschwester in den Kriegsjahren beschreibt, in meinen Augen deutlich schwächer ist.
Aber ich habe mich keine Sekunde beim Lesen gelangweilt und kann das Buch allen nur ausdrücklich empfehlen.
Bald mehr dazu.

mofre
Ich lese gerade

An Zerstreuung läßt es uns die Welt nicht fehlen. Wenn ich lese, will ich mich sammeln.
(Johann Wolfgang von Goethe)

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Thursday, July 12th 2007, 2:30pm

Ich habe das Buch Anfang 2006 im Rahmen eines Ian McEwan Seminars in der Uni gelesen, und es gehört auf jeden Fall zu meinen Lieblingsbüchern. Mir ging es wie mofre, ich fand den ersten Teil auch eindeutig fesselnder und interessanter als den Teil über Brionys Schwesterntätigkeit. Es ist einfach wieder einmal das typische Markenzeichen von McEwan, dass die wichtigsten Vorgänge und Handlungen innerlich verlaufen, dass etwas Ungesagtes, Verschwiegenes zur Katastrophe führt, aber gerade das ist es, was ich an McEwan's Büchern so faszinierend finde.
Ich freue mich schon sehr auf den Film, der im November in die Kinos kommt, Keira Knightley wird Cecilia spielen, James McAvoy ist Robbie, und Romola Garai, die ich ganz toll finde, spielt Briony als 18jährige, Vanessa Redgrave spielt dann die alte Briony. :)
Ich fand es auch schade, dass das Buch nicht für die Leserunde gewählt wurde, hätte mich sehr interessiert, eure Diskussion zu lesen.

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Thursday, July 12th 2007, 2:41pm

Ja, Ihr habt Recht, fesselnder war der erste Teil schon, jedenfalls nach einer Weile, als die einzelnen Charaktere sich zu entwickeln begannen. Es war auf eine, wie ich schon geschrieben habe, irgendwie "innerliche" Weise fesselnd, weil äußerlich nichts passierte.

Ich wollte nicht ausdrücken, dass ich den ganzen ersten Teil langweilig und die beiden anderen Teile spannend fand. Im 2. und 3. Teil passiert nur einfach viel mehr "äußerlich" und ich bin gespannt, wie der Film das umsetzt. Ich habe den Trailer gesehen und finde die Rollen auf den ersten Blick gut besetzt.
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Wednesday, November 14th 2007, 2:33pm

Ich habe das Buch gestern beendet, die doch 530 Seiten waren in wenigen Tagen gelesen.
Für mich war auch der erste Teil des Buches der intensivste, der beste. Ich würde den ersten Teil als genial, die beiden anderen als ausgezeichnet bezeichnen was zu einem Gesamturteil "hervorragend" führt :mrgreen:

Im ersten Teil wird auf geniale Weise beschrieben, zu welchen verhängnisvollen Konsequenzen und Missverständnissen die verschiedenen Sichtweisen und Perspektiven der ein und derselben Situation führen kann. Objektiv gesehen würde der Leser anders beurteilen, doch aus der Sicht des jeweils Betreffenden ist auch dessen Beweggrund durchaus nachvollziehbar, ja, sogar verständlich.

Typisch McEwan-mäßig - d.h. zutiefst verstörend, eindringlich, bedrückend - die Schilderungen rund um die Kriegserlebnisse, die Verwundeten usw.

@Kasalla: Das Ende habe ich - obwohl eigentlich nicht wirklich eindeutig geklärt - eigentlich ganz anders aufgefasst:

  Spoiler Spoiler

Für mich hat dieses Zusammentreffen Briony/Cecilia/Robbie nie stattgefunden. Es entspringt einzig und alleine dem (Wunsch-)denken der Bryoni. Es wird doch erwähnt, dass Robbie am 1. Juni 1940 in Dünkirchen an einer Blutvergiftung starb und Cecilia bei einem Bombenattentat ums Leben kam.
Dafür spricht eigentlich auch, dass Briony mit dem Niederschreiben dieser Geschichte sozusagen ihr Leben lang "Abbitte" leistete, weil sie nie die Gelegenheit hatte, es bei den Betroffenen wieder halbwegs "gutzumachen". Im letzten Kapitel nimmt sie ja auch Stellung dazu.


Die Verfilmung kann meiner Meinung nach nur enttäuschend sein. Ich habe den Verdacht, dass die Handlung im Großen und Ganzen auf die Liebesgeschichte beschränkt wird - die im Buch aber nur hintergründig eine Rolle spielt. Auch das oben diskutierte Ende lässt sich im Film sicher nicht so darstellen, deshalb würde mich interessieren - wenn jemand den Film schon gesehen hat - wie dieser ausgeht?
Es ist für mich unmöglich,die Botschaft dieses Buches filmisch halbwegs zu transportieren. Aber ich lasse mich gerne eines Besseren belehren .....
Herzliche Grüße
Rosalita

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Wenn das Schlachten vorbei ist - T.C. Boyle


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Wednesday, November 14th 2007, 2:37pm

Dieses Buch liegt bei mir relativ weit oben in meinem SuB und hat für mich eines der schönsten Cover seit langem...
Shalom, kfir

:study: Joe Hill - Teufelszeug
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7

Wednesday, November 14th 2007, 2:45pm

Quoted

Die Verfilmung kann meiner Meinung nach nur enttäuschend sein. Ich habe den Verdacht, dass die Handlung im Großen und Ganzen auf die Liebesgeschichte beschränkt wird - die im Buch aber nur hintergründig eine Rolle spielt. Auch das oben diskutierte Ende lässt sich im Film sicher nicht so darstellen, deshalb würde mich interessieren - wenn jemand den Film schon gesehen hat - wie dieser ausgeht?
Es ist für mich unmöglich,die Botschaft dieses Buches filmisch halbwegs zu transportieren. Aber ich lasse mich gerne eines Besseren belehren .....


Also ich habe den Film gestern gesehen und fand ihn sehr, sehr ueberzeugend und gut.
Der Film wurde recht kunstvoll umgesetzt mit viel Wert auf Details, netten Ideen (z.b. zeitversetzte Ablaeufe, die zur Abwechslung mal eine gute Wirkung haben in einem Film) und guten Schauspielern, welche ein sehr intensives Liebesdrama umsetzten, welches dabei trotzdem kaum kitschig wird.
Ich moechte jetzt nicht vorwegnehmen, wie genau das Ende im Film ausgeht - aber ich kann nur raten, sich den Film auch als Fan des Romans anzuschaun, das Ende wurde jedenfalls sehr einfallsreich umgesetzt.
Ich habe das Buch nicht gelesen, aber sehenswert ist der Film definitiv :)
Die "Welt" - dieses Wort erinnert mich immer an einen Elefanten und eine Schildkröte, die unverdrossen eine riesige Scheibe stützen...

:montag:

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Wednesday, November 14th 2007, 2:49pm

Quoted

Original von Eol... aber sehenswert ist der Film definitiv :)


Keira Knightly? :silent:
Shalom, kfir

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9

Wednesday, November 14th 2007, 2:57pm

Quoted

Keira Knightly? :silent:


Nun, nicht nur wegen ihr - auch wenn ich sie im Film ueberzeugend fand - und sehenswert 8-[
Die "Welt" - dieses Wort erinnert mich immer an einen Elefanten und eine Schildkröte, die unverdrossen eine riesige Scheibe stützen...

:montag:

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Wednesday, November 14th 2007, 10:06pm

Ich bin vor drei Stunden aus dem Kino gekommen und immer noch ganz verzaubert von dem wunderbaren Film! :drunken: Ich kann Eol nur zustimmen, der Film ist sehr überzeugend und einfach wunderschön gefilmt. Und das Ende ist wirklich sehr einfallsreich umgesetzt. Das Buch gehört zu meinen Lieblingen und meine Erwartungen waren sehr hoch, doch der Film wird ihnen absolut gerecht! :thumleft:

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Wednesday, November 14th 2007, 10:29pm

Na, da freu ich mich jetzt umso mehr auf den Film. :cheers:
Will ihn auch endlich sehen. :D
Narkose durch Bücher - Das Richtige ist: das intensive Buch.
Das Buch, dessen Autor dem Leser sofort ein Lasso um den Hals wirft, ihn zerrt, zerrt und nicht mehr losläßt.

:study: Kathryn Stockett - Gute Geister

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Thursday, November 15th 2007, 11:44am

Rosalita, zu Deinem Spoiler: :uups: Du hast Recht, wie konnte ich das Ende im Buch nicht eindeutig verstehen? :-k

Leider hatte ich es aus der Bücherei ausgeliehen, so dass ich es nicht mehr nachlesen kann. Vielleicht habe ich es im Eifer, es zuende lesen zu wollen, zu schnell und oberflächlich gelesen? Ich habe es auf Englisch gelesen, vielleicht gab es ein Missverständnis? :scratch:

Ich war jedenfalls auch im Kino völlig überrascht von dem Ende :shock: und sagte zu meiner Freundin, dass ich mich daran gar nicht mehr erinnern könne... Ts, ts, ts...
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Thursday, November 15th 2007, 6:52pm

@Kasalla: Briony erwähnt es auf der vorletzten Seite in ihrem "Nachwort", d.h. im letzten Kapitel anlässlich ihres 77. Geburtstages.

Ich war so perplex als ich es las, ich musste es auch 2x lesen.

  Spoiler Spoiler

"Doch heute fällt mir sicher nicht mehr ein, welchem Zweck es diente, wenn ich meinen Leser direkt oder indirekt davon zu überzeugen suchte, dass etwa Robbie Turner am 1. Juni 1940 bei Bray-les-Dunes an einer Blutvergiftung verendete oder dass Cecilia im September desselben Jahres duch ebenjene Bombe starb, die auch die Station der Untergrundbahn in Balham zerstörte. Oder dass ich sie in jenem Jahr gar nicht gesehen habe." [...] Welchen Sinn hätte es, welche Hoffnung, welche Befriedigung könnte ein Leser aus einer solchen Erzählung ziehen?


Ich bin jetzt wirklich gespannt - wenn auch skeptisch - auf den Film!
Herzliche Grüße
Rosalita

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Thursday, November 15th 2007, 7:59pm

Oh danke, Rosalita! Ja, ich kann mir vorstellen, dass ich das missverstanden habe, denn es ist ja ein wenig ausweichend geschrieben.
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Wednesday, January 9th 2008, 9:21am

Ich habe das Buch im Rahmen der letzten Leserunde gelesen und im Moment läuft es noch einmal als Hörbuch auf deutsch, da ich sehen möchte, wieviel ich beim Lesen in Originalsprache verpasst bzw. falsch gedeutet habe. Sind schon ein paar Missverständnisse zusammengekommen :roll: .

Ich habe die Lektüre sehr genossen und ärgere mich, dass ich den Film verpasst habe.

Ian McEwan gehört für mich zu den wenigen Erzählern, die das Innere der Menschen, ihre Seelen, fesselnd beschreiben kann; den Leser in einem Strudel aus Gefühlen mitreißen kann.

LG,
Casoubon.
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Saturday, April 12th 2008, 7:33pm

Der Film ist seit ein paar Wochen auf DVD erhältlich;)

Eine Freundin schenkte ihn mir gestern mit der Begründung, ich solle mir etwas gutes tun (da hatte wohl jemand Mitleid mit mir ;)). Leider habe ich das Buch [noch] nicht gelesen, und kann somit keine Vergleiche ziehen. Der Film hat mich jedoch so sehr in den Bann gezogen, dass ich gar nicht bemerkte, wie schnell die 2 Stunden vorbeigingen.

Die Schauspieler haben tolle Arbeit geleistet, die Geschichte war traurig-schön.

Habe mir auf jeden Fall vorgenommen, das Buch in naher Zukunft zu lesen.
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Saturday, May 24th 2008, 9:57pm

Ich habe das Buch gestern beendet, die doch 530 Seiten waren in wenigen Tagen gelesen.
Für mich war auch der erste Teil des Buches der intensivste, der beste. Ich würde den ersten Teil als genial, die beiden anderen als ausgezeichnet bezeichnen was zu einem Gesamturteil "hervorragend" führt :mrgreen:
Besser könnt ichs nicht sagen :loool:
Ich habe zuerst den film gesehen und der hat mir sooo gut gefallen dass ich dann unbedingt das Buch lesen wollte. Habe auch für jeden Teil nur einen Tag bzw. eine Nacht gebraucht da ich tagsüber keine Zeit zum lesen habe. Das Ende fand ich auch total verwirrend aber da ich den film schon kannte wusste ich halt dass das ganze nur ausgedacht war mit der Begegnung. Habe ihn mir 2mal im Kino angeschaut und dann sofort zur videothek gestürzt als der rauskam. Dann ein bischen gespart und die Dvd gekauft. Seitdem guck ich das stängig :loool: Finde also beides super. Allerdings kommen im Film find ich manche Sachen nicht ganz so rüber, die habe ich dann erst verstanden als ich das Buch gelesen hatte.
Keira Knightley hat find ich sehr gut gespielt, ich fand allerdings dass sie nicht so sehr auf die Beschreibung von Cecilia aus dem ersten Teil passt.
James McAvoy war auch gaaaaaaanz toll :love: :loool:
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Thursday, June 5th 2008, 2:19pm

In meinen Augen ist Abbitte eines der besten Bücher, die je geschrieben worden sind. Am ersten Teil mag ich vor allem, dass ein und dieselbe Situation aus mehrer Sichtweisen beschrieben wird, weil einem so deutlich vor Augen geführt wird, wie unterschieldich unterschiedliche Menschen die selbe Situatuion beurteilen - je nachdem wie viel sie mitbekommen und auch aus welchem Umfeld bzw. Hintergrund sie kommen. Einfach super gemacht!

Und dann mag ich auch den Schluss sehr gerne, auch wenn es nicht das typische Happy End ist, das man so kennt - und das man wohl auch hier erwartet hätte. Ich muss ehrlicherweise zugeben, dass mir schon in die Augen getreten sind als ich die "Wahrheit" erfahren habe, und doch ist genau das eine der besten Seiten des Buches.
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19

Wednesday, July 16th 2008, 11:36am

Mittlerweile bin ich bei S. 138 angelangt, hab lange gebraucht bisher.
Weiß aber nicht, woran es liegt, denn eigentlich gefällt mir auch hier McEwans Schreibstil wieder sehr gut, die Charaktere und Handlungen kann ich mir vor meinem inneren Auge gut vorstellen.
Trotzdem fehlt mir etwas an dem Roman, dass er mich zum schnellen Weiterlesen motiviert.
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Konrad Adenauer

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20

Wednesday, July 16th 2008, 3:59pm

Trotzdem fehlt mir etwas an dem Roman, dass er mich zum schnellen Weiterlesen motiviert.
lol Film gucken^^ wenn du ihn noch nicht kennst. Naja muss man auch nicht und klappt wahrscheinlich auch nur wenn der einem richtig gut gefällt. Also bei mir wars deshalb so dass ich das so schnell gelesen hab. Andernfalls hätt ich wahrscheinlich Anfangs auch Jahre gebraucht bis ich reinkomme.
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