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Beiträge: 14

Geschlecht: Weiblich

Bevorzugte(s) Bücher-Genre: Psychothriller, Historische Bücher, Fantasy

41

Samstag, 27. Dezember 2008, 06:10

In dem Buch „Dem Tode nah“ beginnt alles mit dem Mord an Familie Langley, den Nachbarn von Derek und seinen Eltern an.

Adam Langley, seine Mutter und sein Vater werden kaltblütig erschossen. Die Polizei tappt im Dunkeln, es gibt kein Motiv und keine Zeugen – Glaubt die Polizei. Denn eigentlich saß Derek während dieses schrecklichen Tat versteckt in dem Keller der Langleys. Aus Angst vor den Mördern jedoch schweigt er gegenüber die Polizei und seinen Eltern. Doch das war keine besonder gute Idee, denn später wird auch er des Dreifach-Mordes an den Langleys verdächtigt. Weitere Morde folgen, die zu Dereks Familie führen und alle einen Zusammenhang zu haben scheinen. Bloß welchen?



Linwood Barlcay debütierte in Deutschland mit „Ohne ein Wort“ (Orginalausgabe „No time for Goodbye“), jedoch ist auch eine Serie von ihm erschienen (Bad Move, Bad Guys, Lone Wolf, Stone Rain), die noch nicht ins Deutsche übersetzt wurde.



Mit relativ hohen Erwartungen, die auf Linwood Barclay’s ersten Buch basierten, bin ich an „Dem Tode nah“ herangegangen. Und diese wurden noch übertroffen.



Der Prolog ist aus Derek’s Sicht geschildert, das restliche Buch ist jedoch Derek’s Vater, Jim, der Protagonist. Anfangs stand ich dem skeptisch gegenüber, jedoch ist es interessant zu lesen, wie Jim erst langsam dahinter kommt, was an jenem Tag wirklich geschah, wobei man selbst aus dem Prolog schon viel mehr weiß.



Es wurden eine Menge falsche Fährten gelegt, einige waren zu offensichtlich, jedoch waren auch welche dabei, auf die auch ich reingefallen bin. Immer wieder gab es Rückblenden, die sich im Laufe des Buches als wichtig für die Handlung herausstellten. Doch auch diese erwiesen sich teilweise als „falsche Spur“. Auch das Privatleben von Derek’s Familie kam nicht zu kurz, obwohl dieses, insbesondere anfangs, fast die Spannung verdrängte. Somit hätte ich diesen Roman während der ersten fünfzig Seiten eher in das Genre „Familienroman“ geschoben. Aber nach und nach baute sich Spannung auf, die sich aber kontinuierlich steigerte.

Das Buch ist jedoch nicht nur spannend, sondern auch lustig, sodass ich einige Male schmunzeln musste.



Nach einiger Zeit wird klar, wer der Mörder ist und aus welchem Motiv er handelt, das tut der Spannung aber keinen Abbruch.



Insgesamt ein sehr spannender Thriller, der „Ohne ein Wort“ an Rafinesse und Spannung noch übertrifft.

:winken:

Yulia
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42

Sonntag, 1. Februar 2009, 21:08

Ich fand dieses Buch von Anfang an spannend - aber ich hatte nicht das Gefühl das es zwei Täter waren?!?


Für mich war es Pflicht dieses Buch zu kaufen nachdem "Ohne ein Wort" so superspannend war.
"Das Glas ist doch nicht halbleer! Es ist halbvoll!"
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Beiträge: 64

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Schwebheim

Bevorzugte(s) Bücher-Genre: Fantasy, (Psycho)Thriller, History, Humor & Satire

43

Freitag, 27. Februar 2009, 16:39

In einem Tag

Was spricht mehr für ein Buch als die Tatsache, dass ich es in einem Tag mit Begeisterung verschlungen habe? Neben der Spannung, die das Buch erzeugt, und meinem schnell geweckten Interesse an der Geschichte rund um die Familie von Jim ist es wohl auch dem sehr einfachen Schreibstil von Linwood Barclay zu verdanken, der das Buch zu einem wahren Pageturner macht. Der Autor versteht es, mit klaren Worten meine Vorstellungskraft zu wecken und gewinnt mit angenehm kurzen Kapiteln (was ich grundsätzlich sehr zu schätzen weiß) stets meine Lust am weiterlesen.
Aus der Sicht von Jim Cutter entfaltet sich eine spannende Suche nach dem Mörder der Familie Langley. Cutters eigener Sohn gerät - wie man schon von Beginn an weiß - unschuldig in Verdacht. In die Haupthandlung hinein verwoben sind die Schicksale verschiedener Menschen. Diese Lebensschicksale bereichern nicht nur die Story, sondern sind Grundlage für die Lösung am Ende des Buches. Dabei schafft es Barclay, den Leser keinesfalls zu verwirren, sondern immer geschickt an der Geschichte entlang zu führen.
Es hat mir einfach Spaß gemacht, die Rätsel um den Mord und die Lebensgeschichten der beschriebenen Personen mitzuentschlüsseln. Gut, ich habe die Lösung tatsächlich bald geahnt. Mag sein, dass dies für manch einen ein Grund sein kann, "Ohne ein Wort" eher enttäuscht zur Seite zu legen. Ich persönlich finde aber, dass dies der Spannung dennoch keinen Abbruch tut.
Wer einen kurzweiligen, spannenden Thriller sucht, landet bei Linwood Barclays Buch sicher keinen Fehlgriff!

LITTERAE SUNT DIVITAE!
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Beiträge: 171

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Celle

Bevorzugte(s) Bücher-Genre: History, Krimi/Thriller

44

Freitag, 15. Mai 2009, 19:10

Interessante Story. Völlig unerwartete Wendung und Stellung des Mörders. Lässt sich leicht und relativ zügig lesen. Würde sogar noch mehr Bücher von Lindwood Barclay lesen. :thumleft:
Liebe Grüße Hedi :love:

Mehr als die Vergangenheit interssiert mich die Zukunft, den in ihr gedenke ich zu leben
- Albert Einstein -
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Beiträge: 753

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Raum Düsseldorf

Bevorzugte(s) Bücher-Genre: Krimi/Thriller, Psychothriller, Love&Romance und vieles mehr

45

Sonntag, 28. Juni 2009, 15:24

Wie auch der Vorgänger "Ohne ein Wort" habe ich diesen Roman verschlungen.
Die Neugierde über was damals passieren könnte ist der Grund warum man das Buch nicht aus der Hand lassen kann.

Die Charaktere haben mich überzeugt und mal wieder finde ich es super, dass wir nicht immer mit Superhelden zu tun haben.
Eine gewisse Spannung ist auch gegeben wobei hier viele Hindergrundinfos kommen, alles neue Spuren die sich dann doch als Sackgassen erweisen.
Das Buch lebt m.E. mehr um die Personen an sich und deren Erlebnisse. Die Ermittlung ist nicht wie bei einem 100% Krimiroman, es sind eher die Aufdeckungen und Erlebnisse der Charaktere die nach und nach zum showdown führen.
Ein sehr gutes Buch, empfehlenswert und deshalb auch von mir: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:
Lesen gefährdet die Dummheit
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Beiträge: 7 837

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Niedersachsen

Bevorzugte(s) Bücher-Genre: Erzählung, Thriller, Märchen... eigentlich alles

46

Montag, 13. Juli 2009, 11:09

Das Buch lebt m.E. mehr um die Personen an sich und deren Erlebnisse. Die Ermittlung ist nicht wie bei einem 100% Krimiroman, es sind eher die Aufdeckungen und Erlebnisse der Charaktere die nach und nach zum showdown führen.
Genau das hat mich bei diesem Buch auch überzeugt! Ich freu mich auch schon auf das neue Buch von Barclay, das diesen Herbst erscheint. :wink:
:study: Kai Meyer: Die Alchimistin
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Beiträge: 1 054

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: OWL

Bevorzugte(s) Bücher-Genre: Krimi/Thriller, Psychothriller, Familiengeschichten, und all das fast ausschließlich im Original (englisch)

47

Freitag, 17. Juli 2009, 10:07

Wie lange bin ich um das Buch herumgeschlichen, weil ich bei hochgelobten Büchern schon sehr
oft reingefallen bin (s. 50/50-Killer, Voodoo, um nur ein paar Beispiele zu nennen).
Ich habe diesen Kauf allerdings nicht bereut!

Ich frage mich immer wieder, wieso bei amerikanischen Krimis/Thrillern die Privatpersonen immer
soviel Einblick in die näheren Umstände erhalten, dass sie den Fall fast selbst lösen können.
Auch in diesem Buch wird Jim Cutter sehr in die Untersuchungen miteinbezogen und stellt auf eigene
Faust auch selbst Nachforschungen an.
Ich jedenfalls mag solche Vorkommnisse in einem Buch; es ist ungewöhnlich, wenn die Beteiligten
selbst anfangen zu ermitteln, aber nichtsdestotrotz spannend.

  Spoiler Spoiler

Dass die falsche Familie umgebracht wurde, war mir schon ziemlich zu Anfang klar; darauf wurde ja durch
die fehlende Mailbox der Langleys oft genug hingewiesen.


Etwas unlogisch fand ich,

  Spoiler Spoiler

was Ellen Cutter in frühen Tagen ihrer Ehe alles für sich behalten konnte,
ohne daran zugrunde zu gehen. War ja doch 'ne Menge....


Von mir gibt es dennoch :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: , u.a. auch deswegen, weil ich mich an Harlan Coben's beste
Zeiten erinnert fühlte.
Und den Anfang des Buches werde ich mir gleich noch mal vorknöpfen! ;)
"Outside of a dog, a book is man's best friend. Inside of a dog, it is too dark to read."
- Groucho Marx
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Beiträge: 90

Geschlecht: Weiblich

Bevorzugte(s) Bücher-Genre: Krimi/Thriller, Zeitgenössisches

48

Freitag, 21. August 2009, 10:09

Der Roman konnte mich nicht so fesseln wie "Ohne ein Wort". Nun habe ich aber auch beide hintereinander gelesen, was wohl nicht so klug war.

Es ist ein unterhaltsamer, teilweise spannender Roman, mit vielen potentiell interessanten Figuren, die aber durch die Bank weg zu blass bleiben, um tatsächlich interessant zu werden.

Der Plot an sich gefällt mir, obwohl er auch an den Haaren herbeigezogenes enthält.

Der Witz des Ich-Erzählers wird mit der Zeit etwas nervig, das Nicht-miteinander-reden der Figuren erst recht - vieles wäre nicht so gekommen, wie es dann kam, hätte der Autor seine Figuren nicht ständig so gekünstelt stur oder beleidigt sein lassen.

Alles in allem trotzdem gute Thrillerlektüre, 3,5 von 5.

Gruß, Bell
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Beiträge: 53

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Niedersachsen

Bevorzugte(s) Bücher-Genre: Thriller

49

Sonntag, 9. Mai 2010, 02:50

Meine Meinung:

Linwood Barclay hat mit seinem Thriller genau meinen Lesegeschmack getroffen. Ein Buch, welches ich nur schwer aus der Hand legen konnte. Es beginnt mit der Tat: Um ein paar ungestörte Tage mit seiner Freundin verbringen zu können, lässt Derek sich im Haus seines besten Freundes einschließen als die Familie in den Urlaub fährt.
Noch während Derek sich im Keller der Langleys versteckt hält, kommen diese unerwartet wieder zurück. Plötzlich klingelt es an der Tür und es fallen drei Schüsse.

Ab hier erzählt Dereks Vater die Geschichte weiter, was ich schon sehr ungewöhnlich fand. Aber Linwood Barclay hat das Geschehen so überzeugend geschrieben, dass ich mich richtig in die Personen und in die Handlung reinversetzen konnte. Zwar hält sich der Autor mit vielen Nebensächlichkeiten auf, und stellenweise wirkt die ein oder andere Beschreibung etwas lang - aber auf keinen Fall jemals langweilig.

Man wird süchtig danach, mehr über die Personen zu erfahren und welche Leichen sie im Keller vergraben haben. Man lernt immer neue Leute kennen und hinter jedem von ihnen kann ein eiskalter Mörder stecken.
Zum Schluss setzt Barclay noch einmal richtig einen drauf. Das Ende hat mir wirklich gut gefallen.
Ich kann einfach nur sagen: Ein gelungener Thriller mit Sucht-Effekt!
"Wirklich reich ist, wer mehr Träume in seiner Seele hat, als die Realität zerstören kann!"

:love: :love: :love:
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Beiträge: 104

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Berlin

Bevorzugte(s) Bücher-Genre: Fantasy und Psychothriller

50

Sonntag, 23. Mai 2010, 18:19

Gutes Buch mit einigen Schwächen

Der Einstieg war vielversprechend und spannend. Wir erleben mit Derek, wie er sich im Haus seiner Nachbarn versteckt, als diese das Haus verlassen - und wie sie erschossen werden, als sie kurz danach zurückkehren. Dem Autor ist es sehr gut gelungen, Dereks Empfindungen nach diesem Erlebnis darzustellen, aber auch die anderen Charaktere sind gut ausgearbeitet. Was mich ein wenig gestört hat, ist, dass jeder Charakter irgendein Geheimnis hat. Das wirkt fast so, als hätte sich der Autor krampfhaft überlegt, was die oder die Figur verbrochen haben könnte.

Im Laufe des Buches kommt Langeweile auf. Die Frage, wer die Nachbarn ermordet hat, bleibt zwar offen, aber es passiert einfach nichts weiter. Der Protagonist und Vater von Derek geht seiner Arbeit als Gärtner nach, und diese Tätigkeiten werden einige mal beschrieben. Meiner Meinung nach ist das überflüssig, weil es die Langeweile nur noch verstärkt und man sich dauerhaft fragt, wo die Spannung bleibt.

Wie es sich bei einem Thriller gehört, versucht der Autor, einen auf falsche Fährten zu führen und man rätselt gern mit, wer die Nachbarn ermordet hat. Das Problem bei der Sache ist nur, dass recht schnell klar ist, dass der Plot eine andere Richtung nimmt und man deshalb ziemlich schnell weiß, wer nicht der Mörder ist. Einige Entwicklungen sind relativ vorhersehbar, andere bringen jedoch auch wieder ein wenig Spannung hinein.

Den Schluss fand ich etwas unrealistisch, ich möchte aber nicht näher darauf eingehen, weil ich denen, die das Buch noch lesen möchten, nicht die (wenn auch nur mittelmäßig vorhandene ;)) Spannung verderben möchte.

Fazit: Insgesamt ein gutes Buch mit gut ausgearbeiteten Charakteren und mittelmäßiger Spannung. Der Plot ist gut durchdacht, vielleicht sogar zu gut, denn einige Entwicklungen sind vorhersehbar.
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Beiträge: 83

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Wriedel

Bevorzugte(s) Bücher-Genre: Hörbuch, Krimi/Thriller, Sach-/Fachbuch, Kinder & Jugendbuch, History, (eigentlich alles außer Science Fiction)

51

Samstag, 10. Juli 2010, 19:12

Ich habe dieses Buch als Hörbuch gehört (wie auch "In Todesangst" und "Ohne ein Wort").

Gelesen wird dieses Hörbuch von Frank Arnold. Er macht das sehr gut, mit angenehmer Stimme und angemesserer (nicht übertriebener) Betonung.

Das Buch wird anfangs aus der Perspektive Dereks erzählt, den Großteil des Buches aber aus der Sicht seines Vaters.
Derek versteckt sich bei der Urlaubsabreise der Nachbarfamilie unbemerkt in deren Haus, um dieses während deren Abwesenheit als Treffpunkt mit seiner Freundin zu nutzen. Aber die Familie bricht die Fahrt ab und kehrt schon am gleichen Abend überraschend zurück. Schnell versteckt sich Derek wieder. Er will abwarten,bis alle im Bett sind um sich unbemerkt hinauszuschleichen. Plötzlich klingelt es an der Haustür, die Familie wird überfallen und regelrecht hingerichtet. Derek sitzt dabei immer noch hinter dem Sofa im Keller. Er entkommt dem
Killer, gerät aber nun selbst in Verdacht.

Warum wurde die Familie getötet? Dereks Vater gewinnt in den nächsten Tagen immer mehr den Eindruck, dass der Täter eventuell die Häuser verwechselt hat und eigentlich seine Familie umgebracht werden sollte. Aber aus welchem Grund? Wer hätte ein Motiv?

Ich gebe zu,dass ich bis zum Ende auf der falschen Fährte war und den Täter nicht erkannt habe. (Da es in dem Buch so einige skrupellose Charaktere gibt, kann man sich da schon täuschen.)

Das Buch bleibt bis zum Ende spannend, bietet überraschende Wendungen und interessante Figuren. Ein absolut empfehlenswerter Thriller, der auf allzu blutige Details verzichtet.
SUB: 206

:study: 2009: 40
HB 2009: 136

:study: 2010: 17 (5697 Seiten)
HB 2010: 116
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Beiträge: 5 401

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Oberpfalz / Bayern

Bevorzugte(s) Bücher-Genre: Horror, Thriller, Fantasy

52

Donnerstag, 12. August 2010, 00:32

"Ohne ein Wort" hat mir sehr gut gefallen und genauso ist es mir mit "Dem Tode nah" ergangen. Ein Buch, das von der ersten bis zur letzten Seite die Spannung aurecht erhalten hat. Wenn man nach einem logischen und glaubwürdigen Thriller sucht, sollte man allerdings die Finger von "Dem Tode nah" lassen. In manchen Büchern stört mich so etwas maßlos. Wenn aber eine Geschichte so atemlos spannend erzählt wird wie diese, von einer sympathischen Hauptperson getragen wird und vom Autor geschickt immer wieder eine neue Person und somit ein potenzieller Verdächtiger ins Spiel gebracht wird, kann ich das locker übersehen.

Der Schreibstil und auch der Aufbau des Buches hat mich fast ein bisschen an den Horrorautor Richard Laymon denken lassen (minus Brutalität und Sex natürlich :wink: ). Dieser schafft es ebenfalls, mit einfacher Sprache und einfachen Mitteln einen fesselnden Roman zu schreiben.

Ich frage mich aber wie man es zulassen kann, dass

  Spoiler Spoiler

der Partner jahrelang als Angestellter von jemandem arbeitet, der einmal ein Verhältnis mit selbigem gehabt hat.
Für mich absolut unvorstellbar.

Für diesen großen Lesespaß, den mir Linwood Barclay beschert hat und dessen Bücher sich nun bei mir in die "Blindkauf-Abteilung" einreihen werden, vergebe ich :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: , mit Tendenz nach oben!

Eins muss ich aber noch loswerden: Sehr geärgert habe ich mich mal wieder über den Klappentext, der verrät, dass

  Spoiler Spoiler

die Vergangenheit von Jims Frau irgendwie damit zu tun hat.
Da ich mir den Klappentext direkt vor dem Buch nochmals durchgelesen habe, wusste ich schon viel zu viel und habe regelrecht darauf gewartet, dass dieses "Geheimnis" gelüftet wird. Dies passiert allerdings erst nach 3/4 des Buches. Ich frage mich wirklich ob manche Leute, die solche Texte verfassen, einfach nur blöd sind oder ob sie nur selbst keine leidenschaftlichen Leser sind. :evil:
:study: Dean Koontz - Survivor-Die Überlebende
:study: Chris Carter - Der Kruzifix-Killer (Mini-Leserunde)

:study: 2010 gelesen: 80 :study: SUB: 54
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