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Mittwinternacht: Ein Merrily-Watkins-Krimi
von Phil Rickman (Übersetzer: Karolina Fell)

Art: Broschiert

Verlag: Rowohlt Tb.

ISBN-10: 3499249065
ISBN-13: 9783499249068

Termin: Dezember 2009

Bewertung: [ Anzeigen ]
9 Buchbesitzer:
 
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Beiträge: 3 102

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Bayern

Bevorzugte(s) Bücher-Genre: Krimi/Thriller, Love & Romance, Psychothriller, Fantasy, Erzählung, Humor & Satire, Klassiker, Lyrik, Katalanische Belletristik .... von allem etwas ;)

1

Montag, 7. Dezember 2009, 17:22

Phil Rickman - Mittwinternacht

Inhalt:

Buecher.de

Als Merrily Watkins vom Bischof zur "Beraterin in spirituellen Grenzfällen" ernannt wird, ahnt sie nicht, was auf sie zukommt. Hinter dem modernen Titel verbirgt sich ein düsteres Amt: Exorzist. Schon bald droht Unheil: In Merrilys Kirche wird eingebrochen. Eine Leiche treibt im Fluss. Satanisten schänden die Kathedrale von Hereford. Haben die neuen Freunde ihrer Tochter etwas damit zu tun? Dann erfährt Merrily von einer Verschwörung, die die englische Kirche in ihrer Existenz bedroht. Im Zentrum der Umtriebe: der Bischof persönlich.


Meine Meinung:


In ihrem zweiten Fall muss sich die Pfarrerin und alleinerziehende Mutter Merrily Watkins mit geheimnisvollen Dingen, einer Leiche und satanischen Riten herumschlagen und zu allem Überfluss gerät sie auch immer wieder mit ihrer Tochter wegen deren Freund aneinander.
Phil Rickman schreibt in „Mittwinternacht“, seinem Nachfolger zu „Frucht der Sünde gewohnt spannend und authentisch. Mit der etwas skurrilen Merrily hat er eine sympathische Figur geschaffen, durch die die ganze düstere Atmosphäre aufgelockert und unterhaltsam wird. Es macht Spaß Merrily bei ihren Ermittlungen zu folgen und ihren privaten „Kampf“ mitzuverfolgen.
Durch unerwartete Wendungen und die unterschiedlichen Erzählstränge erzeugt Rickman eine gekonnte Spannung, die im weiteren Verlauf immer mehr ausgebaut wird bis sie im „Finale“ endet.
An sich ist auch das Thema des Buches sehr interessant und man erfährt auch einige interessante Hintergrundinformationen und Details zum Thema Exorzismus. Auch das Mystische ist in diesem Roman sehr ausgeprägt, was ich durchaus positiv fand.
Auch wenn man den Vorgänger zu „Mittwinternacht“ nicht gelesen hat, hat man keinerlei Probleme der Handlung zu folgen. Auch erfährt der Leser zu Beginn der Handlung einige wichtige Details über Merrily Watkins, weswegen es also keine Verständnisschwierigkeiten geben sollte.
Alles in allem ist „Mittwinternacht“ eine gelungene Fortsetzung und ich freue mich schon sehr auf weitere Romane von Phil Rickman rund um das Leben von Merrily Watkins!

:bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: von :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:
:study: Jonathan Littell: Die Wohlgesinnten
:study: Die kleine House-Apotheke
:study: Tommy Jaud: Resturlaub
Booklooker
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Beiträge: 150

Bevorzugte(s) Bücher-Genre: .

2

Montag, 7. Dezember 2009, 18:14

Danke hasewue für Deine Buchvorstellung, die gefällt mir sehr :thumleft: Habe das Buch und "Frucht der Sünde", nachdem ich es mir bei Amazon angeschaut habe, auf meine Wunschliste gesetzt. Ich habe schwer den Eindruck, dass der Autor sehr polarisierend ist. Von Topp-Bewertung bis Nicht-zu-empfehlen ist ja alles dabei.
Alles kommt, wie es kommen soll. Wir sind zu Allem bereit. ...
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Beiträge: 4 402

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Wien/Österreich

Bevorzugte(s) Bücher-Genre: Belletristik, Krimi, auch anderes

3

Donnerstag, 10. Dezember 2009, 15:57

Danke hasewue :thumleft:

für die schöne Rezi. Der Inhalt spricht mich sehr an und ich habe den 1.Fall "Frucht der Sünde" ja schon auf meiner Liste. Habe auch gesehen, dass im nächsten Jahr bereits zwei weitere Fälle herauskommen. :winken:
Liebe Grüße
Helga :winken:

:study: Silvia Roth - Der Beutegänger, 1.Fall

Lesen ist ernten, was andere gesät haben (unbekannt)
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Beiträge: 134

Geschlecht: Weiblich

Bevorzugte(s) Bücher-Genre: Thriller

4

Montag, 18. Januar 2010, 12:09

Mittwinternacht von Phil Rickmann

Ich hatte mir mehr Gruseleffekte von diesem Buch versprochen...

Aufgrund des Klappentextes habe ich mir einen spannenden Krimi mit
Gruseleffekten versprochen.Stattdessen las ich einen eigentlich ganz
"normalen" Roman,der nicht mal in das Genre Krimi passt.

Die Pastorin Merrily Watkins wird zur "Beraterin für spirituelle Grenzerfahrungen",einfacher "Exorzistin" ernannt.

Sie hat selbst schon einige aussergewöhnliche Erfahrungen dieser Art
erlebt,fragt sich aber die ganze Zeit,ob dieser Posten der richtige für
sie ist.

Man hofft in diesem Buch so einiges über Exorzismus zu erfahren,doch
dem ist leider nicht so.Wenn es wirklich zu Erscheinungen kommt werden
diese nur kurz angerissen,ohne jedoch ins Detail zu gehen,sodaß für
mich persönlich keine Gänsehautstimmung aufkam.Stattdessen gibt es
Unmengen von Informationen über Kirchenpolitik,Bischöfe und krichliche
Zeremonien,was ich mindestens genauso langweilig finde wie Merrilys
Tochter Jane.

Das einzig Interessante an diesem Buch waren überhaupt die
Streitgespräche von Merrily mit ihrer pubertierenden Tochter Jane,die
sich eine "Freundin"ausgesucht hat,Rowenna,die ihrer Mutter nun
überhaupt nicht passt,weil sie zur "New-Age" Szene gehört und Jane
immer mehr in ihren Bann zieht.

Das Buch lässt sich zwar flüssig lesen,aber es kommt über die ganzen fast 600 Seiten nicht einmal wirkliche Spannung auf :-(

Ich hatte mir wirklich viel mehr davon versprochen... :|
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Beiträge: 674

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Clausthal-Zellerfeld / Kassel

Bevorzugte(s) Bücher-Genre: Fantasy, Thriller und Witziges

5

Donnerstag, 8. April 2010, 07:35

Geistererscheinungen, Esoterik, Kirchenentweihung, ein Mord und eine Pfarrerin, dies ist das Rezept Phil Rickman um einen etwas andern
Krimi zu schreiben. Und es funktioniert.
Das Buch lässt sich zum größten Teil flüssig lesen, auch wenn manche Abschnitte mir persönlich etwas langatmig vorkamen.
Es erscheint auf den ersten Blick wie eine Mischung aus Pater Brown und Harper Connelly (von Charlaine Harris), aber mit seinem eigenem
Touch.
Die Täter am Ende haben mich dann doch überrascht. Die amEnde verantwortlichen Personen hatte ich als Täter überhaupt nicht auf dem Schirm. Also hat das Buch es schon mal geschafft mich zu überraschen, was ich gut finde. Es ist spannender, wenn nicht alles vorhersagbar ist, was passiert.
Die Charaktere haben alle ihren eigenen Kopf und wirkennicht gestellt.
Ein, mit wenigen Abzügen, gelungener Krimi, auch wenn die Polizei nicht viel zu tun hat.
Gefiel mir gut. :flower:
"Ein Raum ohne Bücher ist wie ein Körper ohne Seele"

SUB: 226

:study: 2010: 117
:study:
2009: 216
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