Nach „Zwillingsspiel“ ist Markus Stromiedel ein weiterer Coup mit „Feuertaufe“ gelungen. Bereits „Zwillingsspiel“ war ein spannender Politthriller, dem „Feuertaufe“ nun nichts nach steht. Schon das Cover mit dem roten Bundesadler ist ein Hingucker.
Vorweg, auch wer Zwillingsspiel nicht gelesen hat, kann dieses Buch getrost lesen. Es wird zwar ab und zu auf das vorherige Buch verwiesen, aber dennoch kann man der Handlung auch ohne Vorwissen gut folgen.
Stromiedel ist ein komplexer Politthriller gelungen, der sowohl Spannung verspricht und auch hält, als auch den Leser erschreckt. Denn ein solcher Überwachungsstaat, wie Stromiedel hier aufbaut wünscht sich kein Mensch. Man stellt sich oft die Frage, wie weit darf der Staat gehen um seine Bürger zu schützen. Wirklich eine lückenlose Überwachung?
Gerade durch die kurzen Kapitel baut sich die Spannung immer mehr auf und man wünscht sich am Ende richtig, dass Paul Selig wieder Erfolg hat und das, dass ganze Schreckensszenario, welches Stromiedel aufbaut nie Wirklichkeit wird.
Liebe Grüße von der buechereule

Krystyna Kuhn - Das Tal. Das Erbe.
Bücher sind fliegende Teppiche ins Land der Phantasie. (James Daniel)
Wörterkatze
2012: 043 - Seiten: 11.461
Gesamt/Aktiver/Inaktiver SuB/E-Book: 607/559/48/0 (Start 2012: 575/565/10/0)