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61

Samstag, 11. Oktober 2008, 12:54

@ FallenAngel
Das Duell war selbst im Buch schon verboten, und Innstetten musste dafür sogar eine Strafe bezahlen oder absitzen (weiß ich jetzt nicht mehr so genau).

Auch ich habe mir darüber natürlich lange Gedanken gemacht, und sicherlich auch die Zeit berücksichtigt. ABER ich kam immer wieder zu dem Ergebnis: Ich habe keine Kinder, aber ich würde selbst für unsere Hunde auf die Gesellschaft pfeifen. Und ich denke, Mutterliebe egal ob heute oder damals, das ist doch wohl gleich geblieben! Oder war diese Zeit so kalt und herzlos? Ne, da kann ich nur mit dem Kopf schütteln =;
Dann erinnerte ich mich ja doch noch richtig daran. Und der Dummkopf hat ausgerechnet DA auf die Meinung der Gesellschaft gepfiffen wegen seinem Ehrgefühl!!! ](*,)

Dein Argument mit der Mutterliebe kann ich so eigentlich nur unterschreiben. Klar gab es damals (überhaupt in verschiedenen Epochen) andere gesellschaftliche Normen, aus denen nur wenige ausgebrochen sind. Aber Mütter haben irgendwo irgendwie immer eine Lücke für ihre Kinder gefunden (oder es wenigstens versucht). Wie gesagt: Ich verstehe noch, dass Effies Eltern nicht gleich bemerkt haben, wie unglücklich sie ist, aber später gibt es für mich für die beiden keine Entschuldigung mehr! [-X
"Köpfe abschlagen ist nicht sehr klug.
Die Stecknadel, der man den Kopf abschlug,
fand, der Kopf sei völlig entbehrlich
und war nun von vorne und hinten gefährlich!"
(Erich Kästner)


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62

Sonntag, 12. Oktober 2008, 13:55

Ich habe den Roman auch im Rahmen des Deutschunterrichts gelesen (wir fangen nach den ferien an ihn zu besprechen). Auch wenn er zwischendurch ein bishen lang gezogen ist, hat mich die Handlung, aber vor allem die Figuren, sehr angesprochen. Er ist, wie schon geschrieben wurde, (leider) nicht dramatisch aufgebaut, obwohl die Ereignisse solchem würdig wären. Aber das wäre bei der Intension des Autors wohl fehl am Platz, da es ihm nicht um eine Liebesgeschichte, sondern um soziale kritik geht.

Wenn ich sage, dass mich die Figuren ansprechen meine ich in erster Linie die Hauptfigur: Effi Briest ist für mich wahnsinnig interessant, da sie obeflächlich betrachtet ein Fräulein ist, der noch einige Entwicklungsstufen zur Frau fehlen. Dieses Urteil spiegelt mMn. allerdings nur das äußerliche Verhalten wieder. Anhand ihrer Gedanken merkt man, dass sie mit 17 Jahren doch schon sehr weit ist. Bestes Beispiel ist ihre erste Begegnung mit Roswitha. Sie stellt sie als Kindermädchen ein, da ihre Menschenkenntnis ihr sagt, dass sie eine zuverlässige Person ist. Und das merkt sie bei der ersten Begegnung, die anfangs alles andere als positiv verläuft.
Ihre Angst vor dem Ort Kessin bzw. dem Haus hingegen zeigt wieder das Jugendliche, beinahe Kindliche, in ihr. Und diesen Widerspruch finde ich durchaus interessant.

Ich denke bei der Beurteilung des Buches ist es wichtig im Hinterkopf die damaligen Verhältnisse zu haben, da man sonst vielleicht falsche Schlüsse zieht. Ihre Eltern sind alles andere als "Unmenschen", was heute vielleicht anders wäre. Denke Fontane wollte mit dieser Story damals den Menschen die Augen öffnen, wie weit der gesellschaftliche Zwang sie doch in ihrer Individualität beeinträchtigt hat.
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63

Sonntag, 12. Oktober 2008, 20:54

Ich denke bei der Beurteilung des Buches ist es wichtig im Hinterkopf die damaligen Verhältnisse zu haben, da man sonst vielleicht falsche Schlüsse zieht. Ihre Eltern sind alles andere als "Unmenschen", was heute vielleicht anders wäre. Denke Fontane wollte mit dieser Story damals den Menschen die Augen öffnen, wie weit der gesellschaftliche Zwang sie doch in ihrer Individualität beeinträchtigt hat.

Das ist auch meine Meinung. Und das Buch ist zugleich ein Plädoyer für einen humaneren Umgang mit moralischen Verfehlungen, denn, wie der alte Briest sagt, "die >Gesellschaft<, wenn sie nur will, kann auch ein Auge zudrücken".

Gruß mofre
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64

Montag, 23. Februar 2009, 18:37

Nach meinem letzten Buch (Nora Roberts) habe ich was "anspruchvolleres" gebraucht und somit mit Effi Briest angefangen.

Bin noch nicht weit gekommen, aber der erste Eindruck ist mehr als positiv. Es dauert ein wenig (nach Nora Roberts) sich an die Aussprache und Sprachstil zu gewöhnen, aber es ist herrlich. Es macht Spaß. Vor allem sich in die "Zwänge" des 19 Jh. rein zu versetzen, naja, ist nicht unsere Welt, aber so war halt damals. Bin ich froh, dass ich heute lebe und nicht 100 Jahre früher.

Effi scheint mir (wie auch die heutige Jugend) mit ihren 17 Jahren unreif zu sein, sie träumt von der Liebe und sieht die Welt "rot" (so hätte sie es gerne). Sie hat auf Anrat ihrer Eltern den älteren Baron von Instetten geheiratet und (so weit bin ich jetzt) himmelt sie ihn noch an. Mal sehen wie lange noch. Als weltgewandter Mann mit guter Anstellung hat er momentan ihr einiges zu bieten, Effi ist von seiner Interessen und Wissen sehr angetan.

Es wundert mich allerdings, dass zum damaligen Zeitpunkt die Kinder ein so offenes Verhältnis zu ihren Eltern (vor allem die Mutter) hatten. Hätte ich anders vermutet, zumindest nach den anderen Klassikern die ich gelesen habe. :winken:

Bin auf weiteres sehr gespannt.
Lesen gefährdet die Dummheit

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »bookgirl« (23. Februar 2009, 18:44)

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Dienstag, 21. April 2009, 18:02

Am Anfang von Theodor Fontanes bekanntestem Werk „Effi Briest“ hatte ich sehr große Probleme mit der Sprache und dem Schreibstil. Auch hatte ich keinen wirklichen Bezug zu den Figuren. Vor allem Effi empfand ich als sehr naiv und ängstlich, oft sogar nervend.
Die ersten zweihundert Seiten waren eine regelrechte Qual für mich, da sich die Geschichte trotz großem Handlungsbogen nur zäh vorwärts bewegte.
Später änderte sich das aber durch einen für die Handlung sehr wichtigen Einschnitt. Von da an war die Geschichte sehr interessant und auch spannend zu lesen, sodass ich froh war, das Buch nicht vorzeitig abgebrochen zu haben.
:bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: von :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:
:study: Jonathan Littell: Die Wohlgesinnten
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66

Donnerstag, 2. Juli 2009, 09:54

Effi Briest am Strand

Ich habe Effi Briest dieses Jahr mit in den Sommerurlaub als Strandlektüre mitgenommen und schon in den ersten Tagen verschlungen.

Ein tolles Buch der klassischen Literatur, mit viel Emotionen beschreibt Theodor Fontane die Lebensgeschichte der Effi Briest.

Mir hat das Buch so gut gefallen dass ich es bestimmt mal wieder lesen werde.
Mein Bücherblog: Belladonna's Wonderworld
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67

Donnerstag, 10. September 2009, 18:43

Also ich hab das Buch auch für die Schule gelesen, aber es war kein
Muss, sondern es gab eine Auswahl und ich habe mich dafür entschieden.

Ich fands sehr interessant und es gab eigentlich keinen Moment im Buch,
wo ich Effi's Gedanken, Gefühle und Handlungen nicht irgendwie verstehen oder
nachvollziehen konnte. Sie ist einfach ein sehr symphatischer,
liebenswerter, starker Charakter, den man einfach gern haben und
verstehen muss.



Nur das die Affäre so wenig klar und deutlich beschrieben wird, hat
mich ein wenig gestört. Am Anfang hab ich gar nicht so genau
mitbekommen, das sie DESWEGEN immer spazieren geht. Als ich dann doch
draufkam hab ich mir gedacht, war ja logisch! :D



Aber ich fand das Buch echt toll, superschön geschrieben und wieder erwarten eigentlich leicht zu lesen.
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68

Freitag, 11. September 2009, 11:46

Ich fands sehr interessant und es gab eigentlich keinen Moment im Buch,
wo ich Effi's Gedanken, Gefühle und Handlungen nicht irgendwie verstehen oder
nachvollziehen konnte. Sie ist einfach ein sehr symphatischer,
liebenswerter, starker Charakter, den man einfach gern haben und
verstehen muss.

Nur das die Affäre so wenig klar und deutlich beschrieben wird, hat
mich ein wenig gestört. Am Anfang hab ich gar nicht so genau
mitbekommen, das sie DESWEGEN immer spazieren geht. Als ich dann doch
draufkam hab ich mir gedacht, war ja logisch! :D


Ich finde Effi auch wunderbar. Ich konnte ihre Gefühlswelt, ihr Handeln und Denken zu jeder Zeit nachvollziehen. Effi wurde mir zur Freundin. Ich liebe diesen Buchcharakter!

Was die Affäre anging, so hatte auch ich anfänglich nicht den Durchblick. Ich dachte immer: "Ist da nun was - oder nicht?". Aber ich denke, dass Fontane das absichtlich so hat ablaufen lassen. Wer weiß, wie wir das Buch gefunden hätten, oder Effis Seitensprung, wenn wir detailiert darüber informiert worden wären. So, auf diese Art, ist es sehr dezent abgelaufen und man konnte sich selber nicht wirklich viel vorstellen, von dem, was passiert sein könnte. Es stört mich im Nachhinein gar nicht, dass so wenig davon geschrieben wurde.

Liebe Grüße, Tanni
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Freitag, 11. September 2009, 12:15

Abgesehen davon, dass ich Fontanes feinen Strich, seine Kunst der behutsamen Andeutung und Nuancierung, die für all seine Romane charakteristisch ist, sehr mag, würde eine ausführlichere Beschreibung der Affäre ihr ein Gewicht verleihen, das sie weder für Effi Briest noch für Major Crampas hatte.

Zitat

{…] …und dann hat er den armen Kerl totgeschossen, den ich nicht einmal liebte und den ich vergessen hatte, weil ich ihn nicht liebte. […]

Es ist ja gerade das Tragische, dass diese bedeutungslose, längst vergessene Affäre viele Jahre später das Leben mehrer Personen zerstört.

Gruß
mofre
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Freitag, 11. September 2009, 12:19

Ich fands sehr interessant und es gab eigentlich keinen Moment im Buch,
wo ich Effi's Gedanken, Gefühle und Handlungen nicht irgendwie verstehen oder
nachvollziehen konnte. Sie ist einfach ein sehr symphatischer,
liebenswerter, starker Charakter, den man einfach gern haben und
verstehen muss.

Nur das die Affäre so wenig klar und deutlich beschrieben wird, hat
mich ein wenig gestört. Am Anfang hab ich gar nicht so genau
mitbekommen, das sie DESWEGEN immer spazieren geht. Als ich dann doch
draufkam hab ich mir gedacht, war ja logisch! :D


Ich finde Effi auch wunderbar. Ich konnte ihre Gefühlswelt, ihr Handeln und Denken zu jeder Zeit nachvollziehen. Effi wurde mir zur Freundin. Ich liebe diesen Buchcharakter!

Was die Affäre anging, so hatte auch ich anfänglich nicht den Durchblick. Ich dachte immer: "Ist da nun was - oder nicht?". Aber ich denke, dass Fontane das absichtlich so hat ablaufen lassen. Wer weiß, wie wir das Buch gefunden hätten, oder Effis Seitensprung, wenn wir detailiert darüber informiert worden wären. So, auf diese Art, ist es sehr dezent abgelaufen und man konnte sich selber nicht wirklich viel vorstellen, von dem, was passiert sein könnte. Es stört mich im Nachhinein gar nicht, dass so wenig davon geschrieben wurde.

Liebe Grüße, Tanni
Genau, so gings mir auch. ;)
Im nachhinein hats mich auch nicht mehr gestört. Es wäre halt nur besser gewesen finde ich, wenn ich gleich draufgekommen wäre, denn dann wären diese Kapitel für mich irgendwie anders gewesen denke ich.
Aber auch so, fand ich das Buch toll. Und zwar die ganze Zeit über.
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Freitag, 11. September 2009, 12:57

Wer weiß, wie wir das Buch gefunden hätten, oder Effis Seitensprung, wenn wir detailiert darüber informiert worden wären.


Ich vermute eher, dass das Buch zur damaligen Zeit der Zensur zum Opfer gefallen wäre und wir es dann gar nicht zu lesen bekommen hätten. :loool:
Bücher sind Schiffe, welche die weiten Meere der Zeit durcheilen.
(Francis Bacon)
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Sonntag, 13. September 2009, 16:21

Wer weiß, wie wir das Buch gefunden hätten, oder Effis Seitensprung, wenn wir detailiert darüber informiert worden wären.
Ich vermute eher, dass das Buch zur damaligen Zeit der Zensur zum Opfer gefallen wäre und wir es dann gar nicht zu lesen bekommen hätten. :loool:
Daran habe ich gar nicht gedacht - das kann natürlich ein Grund sein, da hast du Recht.
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Sonntag, 13. September 2009, 19:15

Ich vermute eher, dass das Buch zur damaligen Zeit der Zensur zum Opfer gefallen wäre

In früheren Zeiten mussten sich die Autoren schon überlegen, wie sie pikante Szenen schildern konnten, ohne öffentlichen Anstoß zu erregen. Aber wenn das böse F-Wort auch noch nicht salonfähig war :mrgreen: , verstanden sie durchaus die Kunst, die Dinge, die man nicht direkt sagen durfte, so zu umschreiben, dass die Leser genau verstanden, was vor sich ging.
Doch waren, um es nochmal zu wiederholen, detaillierte Schilderungen von Liebes- und Gefühlsdingen Fontanes Sache nicht, er liebte die Andeutung, das bloße Skizzieren. Die Beiläufigkeit, mit der Effis Affäre behandelt wird, hat zudem den Zweck, dem Leser von Anfang an bewusst zu machen, wie wenig sie Effi bdeuetete.

Gruß
mofre
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Donnerstag, 10. Dezember 2009, 11:01

Ich habe nun auch Effi Briest gelesen und muss sagen dass ich froh bin es zu Ende gelesen zu haben. Am Anfang hat mir der Schreibstil noch ein bisschen Probleme gemacht aber da findet man sich mit der Zeit rein. Ausserdem fand ich die Geschichte bis sie nach Berlin ziehen sehr zäh und langwierig, so dass ich eigenltich kaum mehr Lust hatte weiterzulesen. Ich muss dazu sagen, dass ich den Klappentext zu dem Buch nicht mehr im Kopf hatte, also bis zum Rauskommen nichts von Effis Affäre wusste. Desto überraschender und gefesselter war ich als die Geschichte seinen Wendepunkt nahm. Ab da war ich dann ziemlich begeistert von der Geschichte. Allerdings finde ich immer noch dass man die Zeit davor kürzer hätte fassen können, und die danach etwas ausführlicher.
Alles in allem würde ich dem Buch nun :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: Sterne geben.
:study: Fjodor Michailowitsch Dostojewski- Schuld und Sühne :study:
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Donnerstag, 10. Dezember 2009, 12:35

Ich finde, dass die Zeit vorher, sehr gut und ausgiebig geschildert wurde, damit der Leser begreifen kann, dass Effi eigentlich noch viel zu jung und kindlich für eine solche Heirat ist. Es führt dem Leser auch vor Augen, wie es damals üblich war. Wenn dieser Abschnitt verkürzt worden wäre, wäre es dem Leser bei weitem nicht so eindeutig gewesen, was Effi für ein Mensch ist, wie lebenslustig sie war, etc. Und die Zeit danach finde ich auch absolut passend. Mir war sie an keiner Stelle zu kurz, sondern irgendwie genau richtig. :wink:
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76

Sonntag, 3. Januar 2010, 15:00

Wenn ich sage, dass ich nach der Lektüre von Effi Briest sofort mehr von Fontane lesen wollte, sagt das wohl eine Menge. Ich bin begeistert von diesem Roman, und sehr froh, ihn gelesen zu haben. Als emotionslos würde ich Fontanes Schilderungen nicht bezeichnen. Es war sein Anliegen, die Handlung in Form des poetischen Realismus umzusetzen. Vielleicht war es auch gerade das, was ich an dem Roman so mochte.

Ich erinnere mich immer wieder gerne an Effi. Mein zweiter Fontane war dann Irrungen, Wirrungen. Mochte ich beinah ebenso sehr, wenn die beiden Schicksale auch nicht direkt miteinander zu vergleichen sind.
Jedenfalls, normalerweise lese ich Bücher kein zweites Mal, dieses aber wird sich bestimmt noch einmal auf meinen Nachtschrank verirren.
in another way, from another point of view...
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77

Mittwoch, 17. März 2010, 22:12

Vor kurzem habe ich das Buch gelesen. Allerdings war ich nicht besonders angetan, sodass es sich ziemlich in die Länge zog mit dem Lesen und ich damit vielleicht auch entscheidende Stellen nicht richtig zur Kentniss genommen habe.
Möglicherweise sollte ich es nochmal wagen (allerdings erst zu einem späteren Zeitpunkt) und versuchen es in einem Zug zu lesen.


Mir war es inhaltlich etwas zu fad. Die Zeit war wie von einigen bereits erwähnt gut geschildert, aber die Handlung ging in meinen Augen nicht recht voran.


Aber wie gesagt, vllt. hatte ich zu früh das Interesse zu verloren um noch aufmerksam gelesen zu haben.
Liebe Grüße
Julia
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