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Interviews

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Interviews

Hier beantworten Autoren Eure Fragen. Hast Du auch eine Frage, so kannst Du sie auf der jeweiligen Autorenseite über den kleinen Fragezeichen-Button einreichen. Eine Auflistung der Autoren, die Fragen beantworten, findest Du hier.

  • Persönliches

    Dein Buch Shit happens ... aber das Leben geht weiter hat mir sehr gut gefallen. Ist die ganze Geschichte Wahrheit?
    Portrait
    Hallo, Ja es ist eine wahre Geschichte. Es ist wirklich so passiert. Unglaublich, nicht? Es freut mich dass das Buch dir gefällt. mfG JWS.
  • Persönliches

    In jedem Ihrer Romane kommt ein ausgeprägter Sinn für Humor zum Vorschein. Können wir diesen auch privat antreffen? Oder ist er dort anders?
    Portrait
    Wenn der Humor in den Bücher nicht der Humor des Autors ist, dann sollte man schon mißtrauisch werden und das Copyright checken. Ich bin meine Bücher, meine Bücher bin ich. Ob jetzt grausam oder witzig, das alles schläft in einer Seele und diese Seele schreibt die Bücher.
  • Persönliches

    Ein Großteil Ihrer Bücher spielt in der Hauptstadt Berlin. Sie selbst leben jedoch eher abgeschieden und einsam. Sehnen Sie sich manchmal nach der Lebendigkeit und dem Lärm der Großstadt?
    Portrait
    Keineswegs. Aber ich erinnere mich sehr gut daran. Die Stadt ist nahe und ich bin nicht jemand, der Orte nur erfindet. Ich lebe aus der Erinnerung heraus und es ist viel einfacher sich durch Straßen und Häuser zu bewegen, die einem vertraut sind. Es spart Recherche, es ist wie ein zweites Zuhause, denn ich bin in Berlin aufgewachsen und kenne die Gerüche, die Geräusche und auch die Menschen.
  • Persönliches

    Zum Schluss möchten wir gerne wissen: Alles richtig gemacht im Leben?
    Portrait
    Das wäre ja langweilig! (Lacht) Und nicht menschlich! Und ich würde sogar noch weiter gehen: Fehler, Bauchlandungen, Krankheiten – gerade sie bringen uns weiter, weil sie uns dabei helfen, uns weiter zu entwickeln und zu erkennen, worauf es im Leben wirklich ankommt. Man darf sich nur nicht unterkriegen lassen!
  • Persönliches

    Sie machen einen ausgeglichenen, fröhlichen, lebensbejahenden Eindruck. Welche Themen stimmen Sie nachdenklich und traurig?
    Portrait
    Eines dieser Themen habe ich ja gerade schon angesprochen: der respektlose, egoistische Umgang mit unserer Umwelt und unseren Mitmenschen, womit ich nicht zuletzt gerade die Menschen meine, die nicht, wie wir Europäer, mit einem "goldenen Löffel" zur Welt gekommen sind. Damit will ich nicht behaupten, alle Europäer besäßen den berühmten goldenen Löffel. Auch hier gibt es große Unterschiede, aber ernsthaft mit den vielen, in größter Not lebenden Menschen der Dritte-Welt-Länder (welch grauenhaftes Wort!) wird sich kaum jemand ernsthaft vergleichen wollen. (Achtung: ich sage "kaum jemand", nicht "niemand"!) Kriege, Attentate, Vergewaltigungen und Kindesmisshandlungen machen mich traurig, betroffen und wütend - und diese Liste ist damit noch lange nicht vollständig. Und trotzdem, ja, auch ich selbst würde mich als ausgeglichenen, fröhlichen und lebensbejahenden Menschen bezeichnen. Das "Zauberwort" heißt Hoffnung. Die habe ich noch lange nicht verloren.
  • Persönliches

    Angenommen, es würde die Möglichkeit bestehen, mit einer Zeitmaschine in die Vergangenheit oder Zukunft zu reisen, welches Jahr oder Jahrzehnt würden Sie dann als Reiseziel wählen? In welche Region ginge es?
    Portrait
    Oh, da muss ich überlegen, darüber habe ich noch nie nachgedacht. Obwohl ... eigentlich würde ich genau so weiter leben wollen. Ja, bestimmt sogar. Ich bin mit meinem Leben, so wie es ist, sehr zufrieden; es ist genau das und genau so, wie ich es haben wollte. Und in die Zukunft würde ich schon gar nicht reisen wollen! Da wage ich nicht einmal drüber nachzudenken, wie das alles werden wird, und mir tun die künftigen Generationen schon heute leid. Ein Satz fällt mir dazu ein, den ich mal irgendwo gelesen habe: "Wir haben die Erde nicht von unseren Vorfahren geschenkt bekommen, sondern nur von unseren Kindern geliehen."
  • Persönliches

    Deutschland und Spanien im direkten Vergleich: Wo liegen die greifbaren Unterschiede zwischen ihrer Heimat und ihrer Wahlheimat?
    Portrait
    Wenn ich "gemein" wäre, würde ich jetzt mit der Sonne und dem Meer anfangen oder den milden Wintern, aber ich bin ja nicht gemein. Also rede ich lieber von etwas anderem, was ich in Spanien sehr schätze: die größere persönliche Freiheit und der entspannte Umgang miteinander. Fünf sind hier allemal noch eine ziemlich gerade Zahl; was nicht heute passiert, könnte ja immerhin noch morgen passieren und wenn nicht, geht die Welt auch nicht unter. Die Leute regen sich nicht so schnell auf. Sie lachen lieber, nehmen weder sich noch das Leben allzu ernst. Das empfinde ich als sehr angenehm.
  • Persönliches

    Geboren als Deutsche, in Spanien lebend, mit einem Franzosen verheiratet - ein wahrhaft europäisches Leben. Wie ist die Geschichte zu diesem Verlauf?
    Portrait
    Vor knapp 20 Jahren bin ich nach Spanien gezogen. Das war für mich ein Muss, seit ich mit meinen Eltern als 12-Jährige zum ersten Mal an der Costa Brava war. Irgendwie habe ich immer gedacht, DER Mann meines Lebens müsste zum einen Franzose sein (ich liebe die Sprache und das Land) und mir zum anderen eines Tages an meinem Lieblingsstrand über den Weg laufen. Und genau so war es dann auch! Übrigens war es sogar im wortwörtlichen Sinne ein "über den Weg laufen": Ich bin ihm (versehentlich!) auf die Strandschuhe getreten, als er aus dem Strandcafé herausging und ich hinein wollte. Daraufhin hat er mich angesehen und ich ihn ... und in dem Moment hat es bei uns beiden gefunkt.
  • Persönliches

    Es gibt schon viele beantwortete Fragen über die schreibende Lea Korte. Womit beschäftigen Sie sich, wenn Sie mal nicht schreiben?
    Portrait
    Ja, es gibt schon viele beantwortete Fragen – aber trotzdem ist jedes Interview wieder anders und diese Frage ist mir so auch noch nicht gestellt worden! Womit ich mich also beschäftige: Zum einen ist Schreiben und noch mehr das Schreiben historischer Romane eine sehr zeitintensive Angelegenheit, so dass man gut damit beraten ist, wenn der Beruf zugleich auch das Hobby ist – was bei mir der Fall ist. Ich lese auch privat sehr gern, interessiere mich (wen wundert es?) [lacht] für Geschichte, und wenn ich aus meinen Büchern herausschaue, dann verbringe ich meine Zeit am liebsten mit meiner Familie. Ich liebe Skat und Tischspiele, bei denen man mitdenken muss, spiele Klavier, gehe mit unserem Hund spazieren, und ich liebe es, im Meer schwimmen zu gehen! Für mich ersetzt ein Bad im Meer locker drei Stunden Yoga (das ich übrigens auch fast täglich mache). Das Meer ist für mich Entspannung pur: für die Augen und die Seele.
  • Persönliches

    Zum Schluss: Ihr bester Witz oder Sketch?
    Portrait
    ...würde kläglich versagen, wenn ich ihn jetzt hier hinschreiben würde. Da müssen Sie schon zu einem meiner Auftritte kommen. Übrigens wird es auch auf meinen Lesungen lustig zugehen, ein Comedian kann schließlich nicht aus seiner Haut.
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