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Daheimbleiben kann jeder: Das etwas andere Re...
von Thomas Baumann

Art: Broschiert

Verlag: Piper

ISBN-10: 3492253393
ISBN-13: 9783492253390

Termin: Juni 2009

Bewertung: [ Anzeigen ]
5 Buchbesitzer:
 
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Beiträge: 916

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: auf der Durchreise...

Bevorzugte(s) Bücher-Genre: Thriller, Erzählungen, Comedy, Psychothriller, Science Fiction.....und so vieles andere....

1

Sonntag, 24. Mai 2009, 13:51

Thomas Baumann - Daheimbleiben kann jeder

Mein Leseexemplar von vorablesen kam gestern an, als ich grad auf dem Weg zu einer Freundin war. Da wir den Tag lesenderweise in einem Park verbrachten, hab ich es dann auch gestern fast durchlesen können und heute kam dann der Rest dran...

Zuerst mal- ich reise gerne (ich weiß nun, dass ich zu dem Typ "Pilger" gehöre :loool: - reisen an einen Ort und möglichst alle Sehenswürdigkeiten abhaken) und ich lese auch gerne Reisebücher, Reisebeschreibungen, Reiseführer, Reiseromane- ich hab da querbeet einen ganz guten Überblick (soweit man angesichts der schieren Anzahl entsprechender Bücher in diesem Genre überhaupt einen Überblick haben kann), und so habe ich mich dann auch sehr gefreut, dieses Buch zu bekommen. Es geht gar nicht richtig um das Reisen, sondern mehr um das "Drumherum". Es gibt Interviews mit einer Mitarbeiterin von einer Kofferfirma, einem Mann, der gerne als Toter auf Mallorca posiert,ausprobieren von Billigüberraschungsflüge, Kauf von nicht geländefähige Geländewagen.......

Mir gefielen die vielen Anspielungen auf Orte oder Begebenheiten, die ich aus anderen Büchern kannte- sei es mit der Straßenbahn durchs ganze Ruhrgebiet (seen it, done it), Tristan da Cunha, Moldawien, Transsib, David Foster Wallace zum Thema Kreuzfahrten, Rotel........usw. usf. - einfach schön,

Mir fehlten etwas die historischen Bezüge, da wäre doch mehr dringewesen zum Thema Reisen früher und fasse es immer noch nicht, dass der Autor z.B Alexandra David-Neél nicht mal erwähnt hat und auch einige andere Themen, die ich auf jeden Fall erwähnt hätte (Pitcairn Island- gehört das nicht zwingend in so einen Reiseüberblick?), aber ist wohl klar, dass so ein Buch immer nur eine Auswahl bieten kann.

Also, mir hat es gefallen und kann es weiterempfehlen!
The only way to unwind the future is to follow the path.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »K.-G. Beck-Ewe« (24. Mai 2009, 19:06)

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Beiträge: 794

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Bevorzugte(s) Bücher-Genre: Fantasy, Krimi

2

Samstag, 30. Mai 2009, 19:59

Mir hat "Daheimbleiben kann jeder" gar nicht gefallen ... [-(

Was erfährt man in diesem Buch? Zum Beispiel dass es in Köln außer dem Dom eigentlich nichts zu besichtigen gibt und dem Autor Thomas Baumann diese Stadt anscheinend sehr peinlich ist. Außerdem hat er in einem Selbsttest erfahren, dass man in Reisesendungen nichts dazulernt und die verschiedenen "Winkmöglichkeiten" beim Abschied auf einem Bahnhof werden auch beschrieben. Nun kann ich also in jeder Situation mit der besten Winkmethode dienen. Diese Aufzählung könnte ich jetzt noch beliebig lange fortführen, denn die Anzahl der Kapitel und somit der Themen in "Daheimbleiben kann jeder" ist wirklich groß. Der Informationsgehalt, der in den einzelnen Kapiteln steckt, ist hingegen sehr gering. Dass ich in diesem Buch nichts neues und/oder Interessantes erfahren habe, wäre ja noch nicht so schlimm, wenn es den Leser wenigstens auf eine humorvolle Weise unterhalten würde. Aber von Witz und Ironie ist weit und breit nichts zu sehen. Ich hatte vielmehr das Gefühl, das hier zwanghaft versucht worden ist lustig zu sein, so nach dem Motto "Witz komm raus, du bist umzingelt".
Auch scheint der Autor innerhalb der einzelnen Kapitel permanent den roten Faden zu verlieren, er kommt vom Hölzchen aufs Stöckchen und wieder zurück, schiebt irgendwelche Zwischenthemen ein, und am Ende der meisten Kapitel habe ich mich nur gefragt, worum es jetzt eigentlich ging. Das war konfus, verwirrend und hat gar keinen Spaß gemacht!

Somit kann ich auch nur sagen, dass "Daheimbleiben kann jeder" meinen Humor nicht getroffen hat. Aber vielleicht kann das Buch andere ja mehr begeistern als mich...
Von mir gibt es jedenfalls nur einen Stern. :bewertung1von5:
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3

Montag, 1. Juni 2009, 18:40

Mir hat das Buch auch nicht besonders gut gefallen. Ich hatte humorvolle Abhandlungen übers Reisen erwartet, aber der Humor, den Herr Baumann in seinem Buch zum Vorschein bringt, hat mir kein bisschen zugesagt. Gewollt flapsig, gewollt witzig - nichts für mich. Irgendwie scheint Reisen, in welcher Form auch immer, immer schrecklich zu sein. Und dass dann noch die Reisen von Tieren, Astralreisen und mehr hinzugefügt werden, nur um mehr Kapitel zu haben, nein danke. Einen roten Faden, den ich mir sehr gewünscht hätte, hat das Buch leider auch nicht zu bieten.
Besonders genervt haben mich diese eingedruckten etwa halbseitigen Texte, die immer mitten in den Kapiteln auftauchten, in denen es immer um irgendwas Anderes ging, die mit dem Kapitel nichts zu tun hatten und leider meist auch nicht lustig waren, sondern den Lesefluss unterbrochen haben. Wozu sollte das gute sein? Weiterhin führt Baumann in diesem Buch noch einige Interviews, bei denen ich die Fragen oft bescheuert oder die Kommentare zu den Interviews unangemessen fand.
Daheimbleiben kann jeder - lustige Reisebücher schreiben aber nicht!
Nett gemeinte :bewertung1von5: :bewertung1von5:
:study: Patrick Redmond: Die Gottesanbeterin
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4

Freitag, 5. Juni 2009, 16:03

Thomas Baumann hat sein Buch „Daheimbleiben kann jeder“ in 48 kurze Geschichten unterteilt, die den Leser unterhalten sollen.
Jede Geschichte behandelt ein eigenes Thema, dass irgendeinen Bezug mit Urlaub hat. Auch ist der Schreibstil sehr locker und einfach gehalten, doch sind das auch die einzigen positiven Aspekte, die dieses Buch vorzuweisen hat.
Denn statt guter Unterhaltung erhält der Leser gähnende Langeweile und platte Witze, die ihren Zweck auch nicht erfüllen konnten. Das fand ich sehr schade, denn das Thema hat doch so einiges versprochen.
Das Buch war für mich eine sehr große Enttäuschung, von der ich mir wünschte, dass sie mir durch nicht lesen dieses nichtssagenden Buches erspart geblieben wäre!

:bewertung1von5: von :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :thumbdown: :sleep:
:study: Jonathan Littell: Die Wohlgesinnten
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:study: Tommy Jaud: Resturlaub
Booklooker
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5

Dienstag, 23. Juni 2009, 15:07

Meine Meinung:

In 48 zum Teil recht kurzen Geschichten schneiden Thomas Baumann und zwei Gastautoren Themen an, die sich im weitesten Sinne mit dem Reisen beschäftigen. Das auf der Buchrückseite angekündigte "köstliche" und "komische" sucht man aber weitgehend vergebens.
Über Internetadressen raucherfreundlicher Gastronomiebetriebe konnte ich mich ebenso wenig amüsieren wie über die Unterschiede zwischen Besitzern von SUVs und Minivans. Auch die Reservierungsmöglichkeiten für Weltraumtouristen oder die Betriebsphilosophie von Starbucks wecken weder das Interesse noch laden sie zum Schmunzeln ein.
Überhaupt erschließt sich mir der Sinn der kurzen Interviews mit so wichtigen Personen wie der Pressedame einer Kofferfirma, dem Bundestourismusbeauftragten oder einem Tester von Kreuzfahrtschiffen nicht.
Wie Thomas Baumann beim Interview mit dem Honorarkonsul in Lissabon selbst schreibt, könnte man "sich nebenbei diverser Handarbeiten widmen, vielleicht mit Hinterglasmalerei anfangen oder alte Schulfotos aussortieren" (hätte man beim Lesen die Hände frei).
Einzig wenn der Autor selbst unterwegs ist, z.B. einen Überraschungsflug nach Kattowitz bucht, mit der Straßenbahn durchs Ruhrgebiet fährt oder bei einer Reise von Köln nach St. Petersburg Opfer eines Eisenbahnstreiks wird, lässt sich erkennen, Baumann könnte auch witzig sein.
Aber rechtfertigen diese kleinen Highlights ein Buch mit einer Ansammlung überwiegend völlig unnützer Geschichten? In meinen Augen Nein!

Mehr als ein :bewertung1von5: ist das Buch wirklich nicht wert.
Liebe Grüße,
Sigrid
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Morgaine

unregistriert

6

Montag, 28. Dezember 2009, 07:50

Der Autor widmet sich einem beliebten Freizeitvergnügen: dem Reisen. Fast jeder hat es schon getan oder will es noch tun und natürlich nicht nur in Deutschland, sondern gerne auch an exotischere ziele. Und so handelt dieses Buch dann auch komplett vom Reisen, wie man reist, der Unterkunft, was man so erleben kann.
Klingt eigentlich recht interessant, doch in der Umsetzung liest es sich ziemlich trocken. Es sind eher wahllos aneinander gereihte, voneinander unabhängige Episoden. Dabei kommen andere Reisende zu Wort und dürfen von den unterschiedlichsten Reisearten (per Zug, Flugzeug, auf dem Pferderücken, mit dem Geländewagen und was es sonst noch alles gibt) und Reisezielen und was sie da erlebt haben, berichten.
Leider ist das in etwa so interessant, als wenn einem jemand völlig Fremder auf der Straße erzählen will, was er in seinem dreiwöchigen Mallorca-Urlaub so gemacht hat.

Auf dem Klappentext wird erwähnt, dass Thomas Baumann ein Comedyautor ist. Doch nachdem ich das Buch gelesen habe, bin ich zu dem Schluss gekommen, dass er wohl einen anderen Humor hat als ich. Lustig fand ich es nämlich nicht, zwar lesen sich die Seiten schnell weg (zumal auch noch recht viele schwarzweiß Fotos mit drin sind), aber man verpasst nichts, wenn man dieses Buch nicht liest. Als Reiselektüre auch eher nicht zu empfehlen, da wirkliche Reisetipps fehlen.

Da mir zumindest die eine oder andere Passage gefiel und es sich wirklich sehr schnell lesen ließ: :bewertung1von5: :bewertung1von5:
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Beiträge: 134

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7

Mittwoch, 13. Januar 2010, 11:56

Sehr enttäuschend!

Die Leseprobe des Buches fand ich ja noch ganz
unterhaltsam und dachte mir,es sei in so humorvollem Stil geschrieben
wie "Senk ju vor träwelling".Leider trifft dies ganz und gar nicht
zu,ich habe mich über die ersten drei Kapitel hindurchgequält und dann
entnervt aufgegeben.Ich bin sonst nie der Typ,der Bücher
abbricht,normalerweise zwinge ich mich dazu,Bücher komplett zu Ende zu
lesen,aber bei diesem Buch war es mir schlicht unmöglich weiter zu
lesen.

Entweder hat Thomas Baumann eine seltsame Art von Humor oder ich verstehe diese Art von Humor leider nicht.

Man hätte aus diesem Buch viel mehr machen können,aber es ist
(zumindest bei den ersten drei Kapiteln,den Rest habe ich mir nicht
mehr angetan...) sowas von langatmig und langweilig geschrieben,man
sollte sich wirklich die Zeit sparen,um bessere Bücher zu lesen.

Es ist kein Reiseführer,es ist kein heiterer Roman,vielleicht soll
es ein ironisch geschriebener Roman über das Reisen sein,aber diese Art
von Ironie verstehe ich leider nicht...

Absolut nicht empfehlenswert! :thumbdown: :thumbdown: :thumbdown:
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