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Der Schatten des Windes - Carlos Ruiz Zafón
SUB: 65 (Start: 76)
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Mir tat es so unendlich leid, als Tian gestorben ist.War nicht auch er es, der diese Erinnerungen an Berlin hatte? Und dann - dann spielt diese zweite Welt des Labyrinths auch noch ausgerechnet in Berlin. Ich glaube zwar nicht, dass es Tian in dieser kalten und grauen Welt gefallen hätte, aber wenigstens wäre er so seinen Erinnerungen auf die Spur gekommen.
Jaa, der Vergleich drängt sich irgendwie auf - schon allein wegen des Titels. Und wenn man Parallelen finden möchte, findet man die sicherlich auch. Aber ich hab "Das Labyrinth erwacht" trotzdem während des Lesens durchweg als etwas Eigenständiges betrachtet und hab dabei gar nicht an die Reihe von James Dashner gedacht.Erinnert mich sehr stark an dieses Buch hier.![]()
Jaa, der Vergleich drängt sich irgendwie auf - schon allein wegen des Titels. Und wenn man Parallelen finden möchte, findet man die sicherlich auch. Aber ich hab "Das Labyrinth erwacht" trotzdem während des Lesens durchweg als etwas Eigenständiges betrachtet und hab dabei gar nicht an die Reihe von James Dashner gedacht.Erinnert mich sehr stark an dieses Buch hier.![]()

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Ich muss unbedingt noch was zum Inhalt loswerden für die, die das Buch schon gelesen haben:
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Mir tat es so unendlich leid, als Tian gestorben ist.War nicht auch er es, der diese Erinnerungen an Berlin hatte? Und dann - dann spielt diese zweite Welt des Labyrinths auch noch ausgerechnet in Berlin. Ich glaube zwar nicht, dass es Tian in dieser kalten und grauen Welt gefallen hätte, aber wenigstens wäre er so seinen Erinnerungen auf die Spur gekommen.
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Über Tians Tod war ich gar nicht traurig. Für mich zählte er eher zu den blasseren Charakteren. Da weisen ein paar andere Personen charakteristischere Züge auf.
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Kathy gestorben ist. Sie fand ich zwar nicht sympathisch, aber doch sehr Ausdrucksstark. Sie hätte ich gerne noch in den weiteren Welten erlebt. Finde es immer spannend, wenn es jemanden in der Gruppe gibt, der diese ein wenig aufmischt und versucht einen Keil dazwischen zu treiben.
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das Anbändeln von Jeb und Jenna. Ich mag es nicht, wenn immer eine Liebesgeschichte miteingebaut werden muss. Ich hätte es besser gefunden, wenn alle sieben Jugendlichen mehr oder weniger freundschaftlich miteinander umgehen würden. ...aber nein, es muss immer eine Liebelei geben![]()
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Außerdem stört es mich immer ein wenig, wenn alle eine ganz schlimme Vergangenheit haben. Ich hoffe sehr, dass dies alles einen Sinn und Zweck in der Geschichte hat. Vielleicht, dass die sieben Jugendlichen die Möglichkeit haben aus ihrem alten Welt zu fliehen und in einer neuen einen Neubeginn zu starten?! Denn sonst wären die schlimmen Vergangenheiten (Mörder, Missbrauchsopfer etc.) doch ein wenig zu viel des Guten.
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Mir ist Tian gerade zum Ende hin sehr sympatisch geworden, als es darum ging, die Schlucht zu überqueren. Dass er Höhenangst hat, habe ich irgendwie schon geahnt, als er darauf bestanden hat, als letzter über die Schlucht zu klettern. Und richtig toll fand ich ihn, als er dann tatsächlich am Seil hing. Es war auch nicht so, dass er mein Lieblingscharakter war. Es war eher die Tragik, dass ausgerechnet er, der Erinnerungen an Berlin hat, diese zweite Welt nicht mehr erreichen sollte.
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Mh, das finde ich schwierig. Ich fand Kathy sehr, sehr unsympathisch. Sie hat sich Sachen geleistet, die einfach nicht gehen, um es mal harmlos auszudrücken. Und irgendjemand musste ja auch in der zweiten Welt zurückbleiben. Da war es mir doch lieber, dass Kathy diejenige war und keiner der anderen.![]()
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Ach, die Liebelei zwischen Jeb und Jenna ist doch noch harmlos und so unschuldig. Ich fand die Szenen zwischen den beiden eigentlich sehr schön. Stimmt schon, kaum ein Buch (vor allem im Jugenbuchbereich) kommt ohne eine Liebesgeschichte aus. Aber irgendwie passt es doch in diese einsame Welt, in der die Charaktere niemanden haben außer sich selbst. Da finde ich es ganz natürlich, dass sich so eine zarte Liebe entwickelt.
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Die Erinnerungen sind ja wirklich nicht gerade schön.Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass sie noch eine besondere Bedeutung bekommen werden. Sonst wären sie ja völlig überflüssig.
Vielleicht soll den Charakteren die Chance gegeben werden, ihre Fehler wieder gutzumachen.
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Natürlich war es alles andere als harmlos, was sie sich geleistet hat. Doch solche Charakteren machen auch immer die Spannung aus. Die Menschen dir nicht mit der Gruppe arbeiten, sondern gegen sie. So hat man nicht nur die Feinde außerhalb, sondern in den eigenen Kreisen. Fand ich schon sehr spannend und hat vorallem auch zu der Spannung beigetragen.
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Ja, die Liebelei ist noch sehr unschuldig und harmlos. Zum Glück. Bitte lass keine großen Liebesschwüre folgen! Und bitte, bitte, lasst es nicht Jeb und Jenna sein, die am allerletzten Protal stehen und der eine sich für den anderen opfert oder noch schlimmer und klischeehafter, sie irgendwie einen Weg finden, zusammen durch ein Protal zu gehen![]()
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Jup, da hast du natürlich recht. Kathy hat für große Spannung gesorgt, das stimmt. Durch sie war immer eine zusätzliche unterschwellige Bedrohung da.
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Du hast wohl die "Tribute von Panem"-Reihe gelesen.Ich befürchte fast, dass deine Vermutungen tatsächlich so eintreten könnten. Aber vielleicht sind wir da auch auf einer ganz falschen Spur. Mal abwarten.
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Bevorzugte(s) Bücher-Genre: Thriller, Krimis, lustige Frauenromane, Jugendbücher, Fantasy, ...
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ich muss sagen das hat mir auch leid getan, aber irgendwie musste es ja anfangen das einer stirbt
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Hm, ich sehe dieser Liebelei auch noch gespalten entgegen, auf der einen Seite ganz nett, aber irgendwie … ich hoffe auch das es keine „Panem“ Geschichte wird. Allerdings scheint sich ja zwischen Mary und León auch was anzubandeln, DAS fände ich dann doch ein wenig überzogen
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ich denke auch das dies noch eine größere Rolle spielen wird
Hm, ich muss ganz ehrlich sagen, dass mir das außer bei Leon bei niemandem sonst aufgefallen ist und die Grundcharakterzüge bei den anderen eigentlich gleich geblieben sind.Es macht Spaß, die Figuren zu beobachten, ihr Verhalten zu analysieren, um dann doch wieder vor den Kopf geschlagen zu werden, wenn sie sich um 180 Grad drehen.
Ich musste sehr oft an diese Reihe denken, nicht nur wegen des Titels und ich fand, dass es schon viele Parallelen gibt: Jugendliche befinden sich plötzlich in einer fremden, feindlichen Welt, sie wissen nicht woher sie kommen und wer sie sind, alles wirkt irgendwie virtuell und jemand scheint im Hintergrund irgendwelche Knöpfchen zu drehen und ein Spiel zu spielen, man fühlt sich irgendwie beobachtet, es hat einen gewissen Computerspieltouch wenn man sozusagen ein neues Level erreichen muss.Jaa, der Vergleich drängt sich irgendwie auf - schon allein wegen des Titels. Und wenn man Parallelen finden möchte, findet man die sicherlich auch. Aber ich hab "Das Labyrinth erwacht" trotzdem während des Lesens durchweg als etwas Eigenständiges betrachtet und hab dabei gar nicht an die Reihe von James Dashner gedacht.Erinnert mich sehr stark an dieses Buch hier.![]()
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Helft mir mal auf die Sprünge. gaensebluemche hat geschrieben, dass die zweite Welt Berlin sein soll. Vermutlich hab ich nicht aufmerksam gelesen, aber wo wurde das erwähnt?Vielleicht könnte es ja dann sogar so sein, dass die Jugendlichen immer in eine Welt kommen, die mit der des letzten Gefallenen zu tun hat? Ich fand's allerdings auch sehr traurig als Tian starb. Er tat mir die ganze Zeit über schon Leid weil er nicht richtig klar gekommen ist und ich hatte schon den Verdacht, dass er das erste Opfer sein könnte.
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Sind das wirklich unsere Protagonisten oder ist da jemand anderes gemeint? Sie werden als "Jäger" bezeichnet, aber das sind doch nicht unsere Hauptfiguren, oder? Sie sind doch eher die Gejagten. Oder gibt es gar noch eine ähnliche Gruppe, die unsere Helden vielleicht jagen müssen?
für "Das Labyrinth erwacht". Ich bin mit dem Buch erst ab der Hälfte so richtig warm geworden, aber dann wurde es richtig spannend. Nun bin ich sehr gespannt wie es in der Fortsetzung weitergeht.
Kevin O'Brien - Die Toteninsel
2013 gelesen: 45
SUB: 16 Deine Theorie dazu finde ich übrigens total interessant.
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Direkt erwähnt wird nicht, dass der zweite "Level" in Berlin wohnt. Aber es wird angedeutet. Denn das Einkaufszentrum sind die "Potsdamer Platz Arkaden", die es auch wirklich in Berlin gibt. Ganz am Anfang dieses Levels steht Mary vor dem Einkaufszentrum und da wird die verwitterte Schrift an dem Gebäude erwähnt.

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Der kommt ja, nachdem die fünf Charaktere alle schon in die dritte Welt gewechselt sind. Erst dann erheben sich die im Epilog erwähnten fünf schemenhaften Gestalten. Ich denke, das sind die fünf Jäger / die fünf Ängste - für jeden Charakter ist eine da -, die ihnen dann in die dritte Welt folgen.![]()
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Ach, jetzt erinnere ich mich. Ich habe überlegt, was die Schrift bedeuten soll, bin aber nicht draufgekommen.Somit wirst Du mit Berlin sicherlich recht haben.
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Ja, so könnte man das vermutlich verstehen. Den Epilog muss ich heute abend nochmal lesen. Ich war etwas verwirrt weil ich schon dachte, dass eine erneute winterliche Welt kommen könnte.
Kevin O'Brien - Die Toteninsel
2013 gelesen: 45
SUB: 16
Erinnert mich sehr stark an dieses Buch hier.![]()
) Rainer Wekwerths Buch hingegen hat mich vollkommen überzeugt. Die erste Hälfte fand ich noch "nur" gut, dann war ich allmählich richtig gefesselt und fand es super.
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Denkt ihr, die Beiden sind wirklich "tot"? Bin mir da nicht so sicher. Also innerhalb des Labyrinths - dieses Spiels, Tests, wie immer man es nennen möchte - vielleicht schon, aber ist das Ganze überhaupt wirklich real? Auf mich wirkt alles wie ein - zugegebenermaßen ziemlich fieser - Test. Die Teilnehmer müssen bis an ihre Grenzen gehen, sich ihren Ängsten stellen, ihre inneren Dämonen besiegen...aber wenn das alles real wäre, würde ja am Schluss der Trilogie wirklich nur noch einer leben. Das kann ich mir irgendwie nicht vorstellen. Ich denke, dass es ganz am Schluss (spätestens) ein Wiedersehen mit allen Charakteren geben wird. Aber jetzt fragt mich bitte nicht, wie das genau aussehen soll, soweit ist meine Theorie dann doch nicht ausgegoren.Ist mehr so eine Art Gefühl. Ja, ich weiß, die Weiber halt immer mit ihrem "Bauchgefühl"!
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Jeb & Jenna stören mich nicht weiter, aber besonders interessant finde ich die Paarung nun auch nicht. Da sieht es für mich mit einem möglichen Anbandeln zwischen Léon und Mary schon anders aus. Denn die Beiden sind a) eigentlich total gegensätzlich, sowas finde ich grundsätzlich spannend, und b) schon einzeln als Charaktere für mich die vielversprechendsten und ambivalentesten. (Kathy fand ich auch sehr spannend - man wollte sie eigentlich immer hassen, aber dann zeigte sich doch auch immer wieder eine andere Seite von ihr. Toll gemacht!)
Noch ein Tag und eine Nacht - Fabio Volo
Nashville oder Das Wolfsspiel - Antonia Michaelis
An so etwas habe ich noch gar nicht gedacht. Meinst du, es könnte so sein, dass
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die Charaktere und das Labyrinth virtuell sind und ihre echten Körper irgendwo in einem Labor liegen und dort mit der virtuellen Welt vernetzt sind? Das würde mich dann wiederum an ein anderes Buch erinnern, bei dem das so war. Ich nenn jetzt mal lieber nicht den Titel, da ich nicht weiß, ob du das schon gelesen hast.![]()
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