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Schöne neue Welt, Fischer Taschenbücher, Bd.2...
von Aldous Huxley

Art: Taschenbuch

Verlag: Fischer (Tb.), Frankfurt

ISBN-10: 3596200261
ISBN-13: 9783596200269

Termin: 1981

Bewertung: [ Anzeigen ]
77 Buchbesitzer:
 
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Ähnliche Bücher:

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1

Dienstag, 11. Juli 2006, 16:20

Aldous Huxley - Schöne neue Welt

Schöne neue Welt von Aldous Huxley

Ich bin mir allerdings nicht ganz sicher ob das Buch hier in der Richtigen Kategorie ist. Sollte ich mich geirrt haben, bitte verschieben. :) danke schon mal im voraus.

Kurzbeschreibung von Amazon
Die schöne neue Welt, die Huxley hier beschreibt, ist die Welt einer konsequent verwirklichten Wohlstandsgesellschaft »im Jahre 632 nach Ford«, einer Wohlstandsgesellschaft, in der alle Menschen am Luxus teilhaben, in der Unruhe, Elend und Krankheit überwunden, in der aber auch Freiheit, Religion, Kunst und Humanität auf der Strecke geblieben sind. Eine totale Herrschaft garantiert ein genormtes Glück. In dieser vollkommen »formierten« Gesellschaft erscheint jede Art von Individualismus als »asozial«, wird als »Wilder« betrachtet, wer - wie einer der rebellischen Außenseiter dieses Romans - für sich fordert: »Ich brauche keine Bequemlichkeit. Ich will Gott, ich will Poesie, ich will wirkliche Gefahren und Freiheit und Tugend. Ich will Sünde!«

Meine Meinung
Das Buch regt auf alle Fälle zum nachdenken an. Auch wenn es dich nicht um eine Utopie, sondern um eine Antopie handelt. Es liest sich sehr flüssig und teilweise kann man nur über die Definitionen der Familie, wie sie vor Ford war, nur schockiert sein. Allerdings stimmen sie eigentlich bei näherer Betrachtung. Eigentlich finde ich es schade, dass wir es nicht als Schullektüre hatten, im gegensatz zu vielen anderen Schulen. Es bietet auf jedenfall viel Diskussionsstoff und ich muss es mir nochmal richtig durch den Kopf gehen lassen.
Es ist aber auf alle Fälle empfehlenswert. :thumleft:

Lg Arthea
Wer sich viel mit Menschen herumärgern muß, erholt sich am besten davon in Büchern.
(Adolf Spemann)


:study: seduced by moonlight :study:
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2

Dienstag, 11. Juli 2006, 20:58

Auch wenn ich den Lehrer raushängen lasse:
Nenn es DYSTOPIE nicht "Antopie".
Wo hast du den Ausdruck gefunden??
Neue Lektüre:
John Norman : Die Nomaden (Gor-Reihe, Bd 4 )
Wo man liest, da lass dich ruhig nieder,
böse Menschen lesen keine Bücher
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3

Dienstag, 11. Juli 2006, 21:05

@Arthea,

vielen Dank für deine schöne Rezi! :thumright: Wir hatten ja erst kürzlich im Chat darüber gesprochen und ich bin wirklich gespannt auf dieses Buch. Werde es auf meiner Wunschliste notieren!
Grüßle

Andrea

Nichts ist gerechter verteilt als die Intelligenz. Jeder glaubt, er habe genug davon. - René Descartes


Ich lese gerade:
Owen Meany von John Irving
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4

Dienstag, 11. Juli 2006, 21:24

@Hans im Schnok:
Sorry bitte vielmals um Entschuldigung. :uups: :(
Habe das irgendwo so gehört bzw. hat mir das eine Bekannte so gesagt

@andrea2208
Schön zu hören. :) Hoffe, es wird dir gefallen. Bin gespannt was du dazu sagst

LG Arthea
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5

Mittwoch, 10. Januar 2007, 23:04

Hallo
Bei diesem Buch gibt es nur ein Problem die Übersetzung ist schrecklich, es ist eines der Bücher bei denen ich mich durch das Original gequält habe (mein Englisch ist nicht so besonders), aber auf Deutsch ist es fast ein anderes Buch, ich weis nicht woher Übersetzer die Frechheit nehmen Handlungsorte einfach zu ändern und das Buch plötzlich in Deutschland handeln zu lassen nur weil sie es in die deutsche Sprache übersetzen und leider gibt es nur diese eine Übersetzung.
Also wenn Ihr Englisch könnt lest es im Original
Mara
Ich bin alt genug, um zu tun, was ich will und jung genug, um daran Spaß zu haben. :bounce:
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mosh

unregistriert

6

Montag, 27. August 2007, 04:32

Wir haben das Buch damals im Englisch Leistungskurs gelesen und dann habe ich mir für das Abi noch ein paar Infos auf Deutsch geholt. Ehrlich gesagt kann ich mich, abgesehen davon, dass es in Deutschland spielt und die Figuren dt. Namen haben, nicht daran erinnern, dass die Handlung von der im engl. Original abweicht. Kannst du da vielleicht ein konkretes Beispiel nennen?

Grüße
Mosh
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7

Montag, 15. September 2008, 21:43

Ich habe das Buch vor über zehn Jahren gelesen und eben jetzt wieder. Ich hatte es als ziemlich schrecklich in Erinnerung und konnte mich deswegen lange nicht motivieren, es wieder zu lesen (ging jetzt aber nicht anders). Nun gut, meine Meinung zu dem Roman hat sich ziemlich geändert.
Das Buch ist durchaus interessant, spannend, meiner Meinung nach lesenswert. Erschreckend, dass einige von Huxleys Zukunftsvisionen bei uns schon längst "schöne Wirklichkeit" sind. Auf jeden Fall ist das ein Roman, der einen zum Nachdenken anregt, auch dazu, nicht einfach immer alles hinzunehmen, sondern auch gewissen "Gegebenheiten" zu hinterfragen.
Vier Sterne von mir. :)
:study: Kai Meyer: Die Alchimistin
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Glocke

unregistriert

8

Montag, 15. September 2008, 22:05

Also ich bin ein bekennender "Brave New World"-Fan. Auch ich finde die Vorstellung dieser schönen neuen Welt ziemlich erschreckend, wobei es in manchen Ländern ja diese Form der Hierarchien gibt (siehe Kastenwesen in Indien) und auch teilweise in die westliche Gesellschaft übergehen (wie beispielsweise die Klassengesellschaft im Sektor Gesundheitswesen).

Irgendwie schon bemerkenswert, dass Huxley Anfang der 30-er Jahre schon eine solche Voraussicht hatte. :thumleft:
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9

Sonntag, 21. September 2008, 12:46

Das Buch war Pflichtlektüre für meine Englisch LK Abiturprüfung... :evil:
Deshalb konnte ich mich mit dem Buch auch nicht so auseinandersetzen, wie ich es sonst tue.
Wenn man Bücher "aufgedrückt" bekommt, verlieren sie manchmal den eigentlich Wert.
Vorallem war es leider auch oft nicht besonders leicht alles auf Englisch zu verstehen.

Dennoch: Das Buch ist äußerst interessant und es ist wichtig, dass der Menschheit immer wieder vor Augen geführt wird, was passieren kann.
Die Vorstellung ist erschreckend, aber nicht neu. Dass Menschen besonders von Gefühlen und Emotionen geleitet werden, ist uns allen klar - wenn diese nicht wären, wäre es vielleicht tatsächlich einfacher zu leben. Aber wäre es dann noch ein richtiges Leben?
Und Menschen, die bestimmten Politikern nicht ins Konzept gepasst haben, wurden schon immer auf eine Art entsorgt - und werden es leider auch heute noch.
Also ist das alles leider gar nicht so abwegig. :pale:
Bücher werden, wenn man will, lebendig.
Über Bücher kann man ganz befehlen.
Und wer Bücher kauft, der kauft sich Seelen,
Und die Seelen können sich nicht wehren.


- Joachim Ringelnatz
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10

Montag, 27. Oktober 2008, 20:49

Hallo,
ich hoffe ich bin in diesem Brave New World - Thread richtig? Ich habe das Buch erst vor kurzem gelesen, nachdem es in der Schule irgendwie nie meinen Weg gekreuzt hat, und bin nun froh, dass ich es nachgeholt habe. Ich habe es übrigens auf Englisch gelesen, und fand nicht, dass es stilistisch schlecht war, wie jemand geschrieben hatte - obwohl das wahrscheinlich im Auge des Betrachters liegt.
Ohne jetzt nochmal alles wiederholen zu wollen - für mich waren besonders die weniger offensichtlichen Stellen an diesem Buch am spannendsten, bei denen man etwas nachdenken muss, um zu merken, welche Entwicklungen Huxley ablehnt... wie zum Beispiel das Wegwerfen von Kleidung, weil die Leute sie nicht mehr nähen können, die Überflutung mit Reizen (Radios etc) oder der Verlust von Allgemeinbildung durch die extreme Spezialisierung. Sehr schön fand ich auch die Stelle, in der die Verspätung der Transatlantischen Verbindung um sieben Minuten bemängelt wird... da musste ich an den typischen deutschen Kommentar denken: "Kann ja nicht wahr sein, der Zug aus (beliebiger weit entfernter Ort) hat doch tatsächlich fünf Minuten Verspätung!" :loool:

LG schnakchen
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11

Sonntag, 30. November 2008, 21:28

Das Buch ist wirklich große Klasse und ich kann es nur empfehlen!

Die Vorstellung, in so einer Welt leben zu müssen ist aber in jedem Fall der blanke Horror. Vorallem, wenn man sich überlegt, dass es garnicht so utopisch ist, was da beschrieben wird...
lg Schattenlady
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12

Donnerstag, 11. Juni 2009, 12:19

Aldous Huxley erzählt in "Schöne neue Welt" von einer Utopie-Welt, einer Gesellschaft der Zukunft, wo es keinen Gott gibt, sondern einen Ford. Wo Menschen künstlich hergestellt werden, um dann entkorkt zu werden - und nicht geboren. Eltern, Vater, Mutter gelten als Schimpfwörter in dieser Welt. Die "Menschen" sind in Kasten aufgeteilt und werden entsprechend dem Zweck, zu dem sie "erzogen" werden, hergestellt. Doch es gibt 3 Wesen, die sich nicht an die Regeln halten, die beginnen, über die schöne, neue Welt, in der sie leben, nachzudenken...
Eine relativ komplizierte Science-Fiction-Story, die Huxley im Jahre 1935 erschaffen hat. Bis man sich in die Geschichte eingelesen hat, dauert es eine Weile, da der Schreibstil und die Hadlung doch etwas komplex und schwer zu verstehen sind.
Da ich einfach solche Geschichten über die Zukunft nicht mag und die Protagonisten sich in der Handlung so merkwürdig benehmen, fand ich das Buch jetzt nicht so besonders gut. Es gibt sicher Leute, denen das Buch gefallen könnte, aber ich habe den Sinn oder das, was das Buch mir sagen möchte, einfach nicht verstanden. Besonder das Ende ergibt überhaupt keinen Sinn und ist sehr zusammenhangslos mit dem Rest der Handlung.
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13

Donnerstag, 11. Juni 2009, 12:21

Brave new world - englische Schullektüre

Ich fand es sehr schwer "Brave new world" zu lesen, obwohl ich ansonsten keine großen Probleme mit Büchern auf englisch habe. Es sind einfach sehr viele unbekannte Fachwörter vorhanden, die mit Science-Fiction und Wissenschaft zu tun haben - diese gehören einfach nicht zum alltäglichen Grundwortschatz des Englischen. Bestimmt hätte ich die meisten Wörter nicht mal im Deutschen verstanden.
Die Thematik des Buches, die Zukunft einer Utopie-Welt, fand ich zu kompliziert und sinnlos, insbesondere das Ende, das in die Handlung überhaupt nicht reinpasst und mir völlig sinnlos erscheint.
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Freitag, 12. Juni 2009, 00:09

Wieso hattest Du dann für diesen Titel noch zusätzlich einen neuen Thread eröffnet - den ich dann hier angehängt habe? 8)
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Montag, 29. Juni 2009, 20:21

Ich habe dieses Buch vor Jahren mal begonnen auf Deutsch zu lesen. Heute muss ich sagen, dass ich zu dem Zeitpunkt einfach noch zu jung war, um mich mit dieser schweren Kost und diesem Thema auseinanderzusetzen. Hab das Buch dann auch ziemlich schnell abgebrochen. Als wir es dann im Englisch LK besprochen haben, fand ich es einfach nur GENIAL. Wenn man es so intensiv bespricht und sich mit den Hintergründen auseinandersetzt, wie man es nun mal in der Schule macht, kann man dieses Buch wesentlich besser verstehen. Außerdem finde ich das englische Original auch deutlich besser als die deutsche Übersetzung. Es wäre jedoch interessant zu wissen, ob andere Übersetzer die Namen und Handlungsorte auch in die jeweilige Sprache übersetzt haben... :-k
:study: Umberto Eco - Das Foucaultsche Pendel

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16

Dienstag, 30. Juni 2009, 21:38

Wieso hattest Du dann für diesen Titel noch zusätzlich einen neuen Thread eröffnet - den ich dann hier angehängt habe? 8)


Weil das eine auf englisch war und das andere auf deutsch?!
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17

Dienstag, 30. Juni 2009, 23:25

Ich hab das Buch während meiner Abi-Zeit parallel auf Englisch und Deutsch gelesen und kann meinen Vorrednern nur zustimmen. Es wurde so viel in der Übersetzung geändert. Die Orte, die Namen etc. , nichts blieb erhalten. Vom englischen Original war ich fasziniert. Obwohl das Buch schon älter ist, bleibt es immer noch aktuell. Dieses Buch gehörte zu den sehr wenigen, die den Schülern in meiner Klasse gefallen haben.
:study: David Safier - Plötzlich Shakespeare
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18

Mittwoch, 1. Juli 2009, 00:20

@jess020, ah, ja. Diese Trennung haben wir vor ein paar Monaten aufgehoben. Schönen Abend noch, Klaus 8)
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