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121

Dienstag, 6. April 2010, 19:59

Vergessene Lied

Hätte nie gedacht
dass du deine Wurzeln
in mir geschlagen hast
die Luft ist hier so anders
ohne dich
habe deine Stimme bereits vergessen
oh wie hört sie sich nur an?

Dein Gesicht eine verblassene Erinnerung
verschmiert zusammen mit meinen
Tränen
bist verschwommen
bist verschwommen
bist ein vergessenes Lied
das verklungen ist
irgendwo
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122

Dienstag, 6. April 2010, 20:00

Suche


Groß ist dieses land
weit weg von deinem auch
laufe barfuß im haus entlang
wie lang der tag
in dem ich gehe?
Falle und stehe auf
wie ein kind
füße auf frischem gras
das nach sauren kirschen riecht
arme nach vorn gestreckt
wollen finden
was nicht ist.
Mitten im hof bleibe ich stehen
was machst du
wenn ich verloren gehe?
allein unter dem himmel
wie lang das leben wie lang?
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123

Dienstag, 6. April 2010, 20:00

Refrain: Ich liebe dich


Hab' dich gefunden
aus dem Nichts
unsere Blicke
aneinandergeklebt
sie gingen fast Hand in Hand
ich hab' nie weggesehen
saßen am Fenster
und schauten auf erloschene Sterne
unterm dunklen Himmel
meine Geste um dir zu sagen
zuviel von dir ist nie genug
Refrain: Ich liebe dich
murmelte von Kriegen die ich sah
oh ich hab' den Krieg gesehn'
von Engeln und von
blutschweißverschmierten
Träumen
wie man Tränen mit Küssen trocknet
du bist der Wind gewesen
der die Wolken treibt
am Himmel blau
Refrain: Ich liebe dich
mein schönes Lied
mein schönes Lied
nun jetzt vorbei
Bridge: beweine den kranken Tag
am anderen Fenster
das zersprungen ist
wurde dem Schatten geopfert
um allein unterm Himmel mit
herzförmigen Sternen
zu übernachten
hab' dich verloren
auf ein mal
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124

Dienstag, 6. April 2010, 20:01

Eiszapfen


Weiß nicht wo ich bin
an einem Ort an der die Liebe erstarrt
und mein Körper erfriert
zittert und zittert
nur du kannst still stehen
und siehst
die Eiszapfen über uns

Jetzt hast du deine Krone aufgesetzt
du bist der Eiskönig
der Eiskönig
der sein Befehl erteilt
bist kälter als der Schnee
oh kälter als jener Winter
so kalt so kalt bei dir

Ich dein Sklave
ohne Mantel
in deinem Land
zitter unt zitter
und warte auf meine Strafe
habe Angst und fürchte
die Einszapfen über mir
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125

Dienstag, 6. April 2010, 20:02

Kieselsteine


An einem gelben Vormittag
unter grünen Bäumen
saßen wir auf einer Bank
der Blick nach unten
und neben dich
roch ich den süßen Wind
der meine Haare fliegen ließ.

Ich werfe Kieselsteine auf den Weg
während du von Liebe erzählst
ich tat nur so
aber war entzückt
da hörte ich jedes Wort
das du mit einem Schulterzucken sagtest

Immernoch neben dich
werfe ich Kieselsteine in die Luft
und ab und zu mal riechts nach Rosen
oder Tee
zupfst jetzt an einem Blatt
und der Tag kriegt langsam Falten
und sitzend gehen wir
durch den Garten der Gefühle

So süß
hast du von Liebe erzählt
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126

Dienstag, 6. April 2010, 20:02

Liebesfilm


Ein Sommerstück.
Eine Geschichte von zwei,
wo du hattest so grüne Augen,
vielleicht waren sie auch blau.
Die perfekten Szenen
mit Blicken
Magenkribbeln
und Puddingbeinen.
Nur Küsse gab's noch keine.
Applaus. Applaus.
Die Zuschauer begeistert.

Ein Film von zwei,
wo Junge hatte Augen
wie das Meer,
in dem das Mädchen baden ging.
Die unvollendeten Szenen,
wo beide ihren Text vergaßen.
Der süßsaure Wind
wehte durch die Straßen.
Kamera aus. Nachspann. Ende.
Die Zuschauer schüttelten den Kopf.
Manche sogar
weinten.
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127

Dienstag, 6. April 2010, 20:03

Vogel


So früh am Morgen
vor dem Fenster
betrachte ich
die weißen weißen Dächer
die glänzen und
kaum zu sehen
in seiner Pracht
der Vogel
der zwitschert und singt
vom kommenden Winter
der Himmel grau und weiß

Ich seh ihr nach
der Schönheit des Vogels
wenn ich durch mein
eisernes Fenster blicke
in meinem kalten kalten Haus
und hier trage ich meine Ketten
an den
Füßen und Händen
und schaue durch die Gitterstäbe
wenn er wegfliegt
der schöne Vogel
so früh am Morgen
so kurz das Leben
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128

Dienstag, 6. April 2010, 20:04

Mein Leben

Das was ich wollte,
habe ich nie gekriegt.
Das was ich hatte,
schätzte ich nicht.

Mein Leben
mein Leben
war das Buch
das ich nie gelesen habe
war der Ort
den ich nur auf Bildern sah
war die Sprache
die ich nicht beherrschte
verstehe sie noch immer nicht

Mein Leben
das Instrument
das ich nicht spielen kann
die Person
der ich nie begegnet bin
die Liebe
die ich nie kannte
habe nie geliebt

Mein Leben
ist nur eine Strophe lang
bedeutungslos

Ich
mit leeren Händen
am Ende dieser Reise
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129

Dienstag, 13. April 2010, 17:21

ah des letzte is toll =) du schreibst insgesamt echt tolle sachen!
Ich hab als ich 15 oder 16 war mal angefangen - aber es sind nur worte... nichts besonderes ;-)

eines der ersten (nachfolgend nahezu chronologisch hehe)


Mein buntes schwarzes Leben

Es ist in strahlendes Schwarz getaucht,
Umgeben von düsteren Strahlen,
Vom dunkelsten Blut angehaucht;
Bilder, die sich in meine Seele malen.

Sie windet sich nach Innen,
um sich von allem zu verbergen;
Quält mich mit all meinen Sinnen,
mein Körper will sterben!

Doch mein Bewusstsein ist stärker
Ich gebe mich noch nicht auf;
Das Leben wird härter,
der reinste Hindernislauf.

Ich habe gelebt, ohne zu leben.
Ich bin gestorben, ohne zu sterben.
Gelaufen auf den dunkelsten, schwarzen Wegen.
Sieh zu, wie sich die Rosen mit den Dornen färben.

Alles wir bunt um mich herum.
Meine Gefühle schweigen, sie sind stumm.
Ich bin glücklich und dreh’ mich um.
Ein Traum krempelt meine Gefühle um.

Ich öffne die Augen und sehe Nichts
Nur das Schwarze der Dunkelheit.
Ich blicke in den Spalt des kleinen Lichts.
Es zieht sich so weit!

Ein kleiner Strahl hat mein Leben verändert.
Er zieht sich durch die ganze Zeit.
Der Hass verschwindet, er weicht.
Es zieht sich so weit!

Mein Leben hat begonnen wieder farbig zu sein
Ich laufe durch einen hellen Rosengarten.
Alles wegen dem kleinen Lichtschein.
Wie lange musste ich darauf warten?

Der Moment kommt aber nicht von allein
Man muss damit einverstanden sein.
Warte nicht auf Hilfe, hilf dir selbst!
Entscheide dich jetzt – für eine bessere Welt!
If all my friends were
to jump off a bridge,
I wouldn't follow.
I'd be at the bottom
to catch them
when they fall.
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130

Dienstag, 13. April 2010, 17:25

Engelshände

Wenn meine Seele so sehr leidet.
Lege ich mich hin und schlafe, träume, vergesse.
Ich lasse meine Seele über die Wolken fliegen.
Unbefangen und frei.
Manchmal wünschte ich ich könnte in die Ewigkeit gleiten.
Doch dann führt ein Engel ganz sacht
meine Seele zurück zu mir.
Und umgeben von der sanften Berührung des Engels
schöpfe ich Kraft.
Dort liege ich dann,
geküsst von einem Engel,
verloren in diesem Moment.
Wenn meine Seele so sehr leidet,
legt ein Engel seine schützenden Hände darum
und wartet bis sie heilt.
Niemals vergesse ich diese Berührung.
Meine Seele erwärmt sich
Lässt mein Herz schneller schlagen.
Ich bin wieder ganz.


© Tamara
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131

Dienstag, 13. April 2010, 17:28

Stille Gedanken
Schwarze Nacht
Depressiv -
Übermacht

Stummer Schrei
Dunkles Licht
Hoffnungsstrahl -
Zerbricht

Fließende Tränen
Steigendes Wasser
Seelenbruch -
Lebenshasser





© Tamara
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132

Dienstag, 13. April 2010, 17:32

Kaltes Wasser windet sich durch meinen Körper
Bahnt sich seinen Weg.
Kaltes Wasser umschließt meine Seele
Lässt mich erstarren
In einem Augenblick von
Einsamkeit und Dunkelheit
Nur die helfende Hand eines
Freundes kann mir helfen...
Mein Herz erwärmen,
die Starre schmelzen.
Denn sonst muss ich warten
In diesem Gefühl tiefer
DEPRESSION
Bis der Sommer kommt...
Damit ich Angst vor der
Nächsten Starre habe,
weil ich weiß,
dass mir die helfende Hand
eines Freundes fehlt.
Kaltes Wasser berührt
Meine Seele...
Ich warte...
Und warte...
Auf das Gefühl der
BEFREIUNG,
Das nur ein
FREUND
Mir geben kann...




© Tamara
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133

Dienstag, 13. April 2010, 17:36

SchwarzeSonne
wirft ihr dunkles Licht,
wirft unendlich große Schatten
versteckt die Tränen
die Wahrheit
badet in schwarzen Tränen,
um sich rein zu waschen,
läuft im schwarzen Regen,
um die schwarzen Tränen zu verstecken
ein Tropfen schwarzes Wasser
ein Tropfen schwarze Dunkelheit
ein Tropfen unendliche Leere
schwarze Tränen
schwarzer Regen
schwarze Sonne
schwarze Tage
schwarzes Leben
Fallen in ein Loch
Unendlicher Weite
Unendlicher Dunkelheit
Undnelicher Einsamkeit
so unendlich - schwarz...




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134

Dienstag, 13. April 2010, 17:39

Angst des Lebens...

Ich habe Träume, aber wie sollen sie jemals war werden?
Träume, die im selben Moment, in dem sie geschaffen wurden
Wieder verschwinden, zerplatzen, Luft werden.
Sie lösen sich ins Nichts auf.

Ich habe Ziele, aber wie soll ich sie jemals erreichen?
Ziele, die mir vor den Augen verschwimmen,
bevor ich sie erst erreicht habe.
Ziele, die nichts wert sind.

Ich habe Angst, aber wie soll ich sie besiegen?
Angst, die jede Minute größer wird.
Die Angst, die mich erreicht, wenn wieder
ein Traum zerplatzt und ein Ziel verschwindet.
Die Angst, das Leben falsch zu verstehen
oder vom Leben falsch verstanden zu werden.




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135

Dienstag, 13. April 2010, 17:43

Gedanken der Leere...

Das einzige, was ich hören kann, ist mein Atmen;
Das einzige, was ich fühlen kann, ist der Schmerz in meiner Seele;
Das einzige, was ich sehen kann, ist die unendliche Leere.

In mir ist es still. Still wie in einem leblosen Körper.
Einem Körper, den man einfach so liegen gelassen hatte,
ohne ihm einen Hauch Beachtung zu schenken.

Ich fühle mich nutzlos und unbrauchbar,
der Sinn meines Lebens existiert nicht mehr.
Ein jeder Gedanke an das Gute verschwindet.

Es schien, als ob Hass und Abneigung herrschen würden,
als ob ich anders als die anderen wäre.
Der Wunsch nach Aufmerksamkeit wurde zu groß.

Meine Persönlichkeit verschwindet in der Erde
Und passt sich dem Leben an...
Ich schwimme nun im Strom der breiten Masse.




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136

Dienstag, 13. April 2010, 17:46

Eine Wolke

Eine Wolke
unbeschwert und frei
Weit entfernt von der Welt des Alltags
Überblickend alle Zeiten - ewig
Vergangenheit - Gegenwart - Zukunft
Ein Traum
Ein nie enden wollendes Verlangen
Verlangen nach
Geborgenheit, Vertrauen, Wärme und Liebe
Eine Wolke als Pol des Unglaublichen

Eine Wolke
Schwer und beladen
Hinabhängend zum Alltag
Überblickend auch die schlechten Zeiten
Weinend, schreiend, leidend!
Bis zur Befreiung vom
ewig drückenden Schmerz ihres Inneren
Eine Wolke... jetzt wieder
Weiß, unschuldig, geliebt...

Eine Wolke mit Höhen und Tiefen...
Und doch findet sie immer den Weg nach oben...

Eine Wolke. Nur eine Wolke.
Ein Beispiel der erschreckenden Vollkommenheit.




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137

Dienstag, 13. April 2010, 17:56

*räusper* sryy - ich hör scho auf... nur noch 2, die die letzten Tage entstanden sind:

Die Tränen des Engels

Die Tränen des Engels zerrissen mein Herz
DIe Tränen gewaschen von Unschuld so rein
Meine Seele wand sich - so groß war der Schmerz.
Die Tränen des Engels - ganz klein.

Doch meine Augen sehen tief in seine Seele hinein
Ein schwarzer Schleier, eine eiskalte Hand
Die Tränen des Engels - ganz klein.
Das ist es, das ich in seiner Seele fand.

Die Tränen des Engels - siehst du sie nicht?
Ein stummer Schrei erschüttert mich.
Die Tränen des Engels schimmern im Licht.
Der Schmerz durchfährt mich wie ein Stich.

Die eiskalte Hand umschließt meinen Geist.
Die Tränen des Engels gefrieren.
Du weißt nicht, was leiden heißt!
Du weißt nicht, wie es ist sich zu verlieren!

Die Tränen des Engels zerrissen mein Herz
Die Tränen gewaschen von Unschuld so rein
Meine Seele wand sich - so groß war der Schmerz.
Die Tränen des Engels - sind nun mein.

__________________________________________

Du hast mir gezeigt, was es bedeutet zu fliegen.
Du hast meinen Blick aufgerichtet und mir gezeigt,
worin die Schönheit der Dinge wirklich liegt.
Du hast mir gezeigt, dass das Leben lebenswert sein kann,
denn du hast mich gelehrt mit dem Wind zu fliegen.
Dank dir weiß ich, was Leben wirklich bedeutet,
denn erst du hast meinen Gedanken Flügel verliehen,
sodass sie wann immer sie es wollen
an Orten verweilen können,
an denen ich einmal glücklich war.
Du hast mir mein Leben zurückgebracht.

Du hast mir bewiesen,
dass das Leben bloßer Gedanke ist.
Es liegt an uns ihm Flügel zu verleihen.




© Tamara
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138

Mittwoch, 2. Juni 2010, 14:02

Wirklich sehr, sehr schöne Werke hast du da. Mir gefallen alle im Großen und Ganzen. Einige mehr, andere weniger. Doch im Gesamtbild bin ich sehr beeindruckt. Hut ab ;] Vielleicht, weil ich mich im Moment oder generell sehr schnell in ihnen wieder finden kann. Ich weiß es nicht. Sie gefallen mir einfach. Punkt. :]
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Wohnort: Sachsen Anhalt

Bevorzugte(s) Bücher-Genre: Fantasy, Horror, bin offen für alles

139

Samstag, 12. Juni 2010, 17:48

020 Keeping a Secret - ein Geheimnis behüten

Ich habe Angst die Wahrheit zu sagen,
oder soll ich es vielleicht doch wagen.
Die Gefahr dich ausrasten zu sehen,
lässt mich lieber von dir gehen.

Seit ein paar Tagen weiß ich jetzt,
meine Gefühle haben mein Ich verletzt.
Ich versuche es einfach zu verbergen,
dass mein Herz anfängt zu sterben.

Ich bin glücklich mit dir seit Monaten,
wollte in ein neues Leben starten.
Doch dann kam er und machte mich verrückt,
gewöhnte mich an ihn, Stück für Stück.

Würdest du davon erfahren,
müsste ich die Haltung bewahren.
Das Geheimnis behalte ich für mich,
denn trotz der Lüge liebe ich dich.
Das kostbarste auf der Welt ist vor deinen Augen, doch du bemerkst es nicht. Du siehst es erst dann, wenn du schon verloren hast.
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