Dark Love

Buch von Lia Habel, Diana Bürgel

Zusammenfassung

Serieninfos zu Dark Love

Dark Love ist der 1. Band der Nora und Bram Reihe. Diese umfasst 2 Teile und startete im Jahr 2011. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2012.

Bewertungen

Dark Love wurde insgesamt 18 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 3,7 Sternen.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Dark Love

    Nach einer Eiszeit und den aufgrund der Wanderungen ausgelösten Kriegen haben sich die Menschen in der Äquatornähe angesiedelt. Das neu entstandene Reich heißt Neuviktoria, die Menschen haben sich auf alte Werte wie Etikette und vornehmer Umgangsforen besonnen. Der Beitrag der Frauen beschränkt sich im große und ganzen darauf, hübsch auszusehen und viel männlichen Nachwuchs zu gebären.
    Eine andere Gruppe, die Punks, sind gegen dieses formelle Leben und führen Krieg gegen Neuviktoria.
    Nora Dearly, Tochter eines angesehenen Militärarztes, hat den Tod ihres Vaters immer noch nicht verwunden. Sie ist von der Kriegsführung fasziniert und ein Freigeist, sie will sich den strengen Bräuchen nicht komplett unterordnen. Ihre beste Freundin Pam erhält hingegen starken Druck von ihrer Familie.
    Eines Tages spricht sie ein seltsam aussehender junger Mann auf der Straße an und fordert sie auf mitzugehen. Als Nora sich weigert, wird der Fremde handgreiflich, doch dann können ihn zwei Polizisten vertreiben. In der darauffolgenden Nacht wird Nora zuhause überfallen und verschleppt. Sie muss erkennen, dass viele Wahrheiten, die sie geglaubt hat, nicht wahr sind und dass die Welt vor einer schrecklichen Gefahr steht, die vollbringen könnte, was die Eiszeit nicht geschafft hat: der Untergang der Menschheit...
    Seit einiger Zeit sind Zombies für einen Steampunk-Roman anscheinend obligatorisch. Auch hier wird einiges zusammengewürfelt: eine starre viktorianische Zeit, aber sehr viele Zukunftselemente wie Hologramme, Identitätschips und Supercomputer. Einige Zombies sind recht menschlich und haben ihre Denkfähigkeit behalten. Trotzdem werden sie nach kurzer Zeit verfallen.
    Eine Liebesgeschichte zwischen einem jungen Mädchen und einem verwesenden Zombie? Schwer vorstellbar. Nora mag Bram und er ist von ihr fasziniert, aber Bram ist tot und wird bald "richtig" sterben. Trotzdem bauen die beiden eine Beziehung auf und das scheinen sogar alle gut zu finden. Das Frauenbild im Roman hat mich auch sehr gestört. Die allermeisten sind dumme Püppchen- und finden das sogar gut. Intelligent dürfen Frauen und Mädchen nur im Geheimen sein, wie in der dortigen Internetversion.
    Die Handlung ist nicht sehr gradlinig. Man beleuchtet extrem viele unterschiedliche Perspektiven- Bram, Nora, Pam, ihr Vater und noch einige mehr, alle aus der Ich-Perspektive in kurzen Kapiteln geschildert. Durch den ständigen sprunghaften Wechsel ist es manchmal schwer der Handlung zu folgen. Die Geschichte ist ein wenig überfrachtet: die Autorin scheint unbedingt Elemente aus allen zur Zeit angesagten Genres einbauen zu wollen.
    Die Geschichte an sich ist zwar interessant, aber man hätte sie anders angehen können. Ich gebe 3/ 5 Sternen.
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  • Rezension zu Dark Love

    Ich bin eben fertig geworden mit "Dark Love". Was ein Glück, dass der deutsche Verlag das Cover so komplett anders gestaltet hat, als es im Original der Fall war! Sonst hätte ich das Buch nämlich niemals gelesen.
    Zum Inhalt sage ich nichts mehr, dann das wurde ja schon in den beiden vorherigen Rezensionen zusammengefasst. Nur meine Meinung zu diesem tollen Buch möchte ich euch noch aufdrücken.
    "Dark Love" ist für mich mal etwas ganz anderes. Ja, eine Liebesgeschichte. Ja, ein Jugendbuch (wenn auch schon stellenweise sehr brutal und bildreich beschrieben). Ja, es geht um Zombies. Ja, es gibt auch unter den Zombies Vegetarier. Und ja, schon allein damit erinnert es an Twilight. Aber es ist so viel besser, als ich erwartet habe!
    Bram und Nora sind zwei fantastische Charaktere, stark und wild und sympathisch und eigen. Und die Umgebung, in der die beiden sich befinden, ist mal eine ganz andere. Denn die meiste Zeit über spielt sich die Handlung im Stützpunkt der Kompanie Z, der Zombie-Armee ab. Es geht dementsprechend viel um Wissenschaft, denn die geheimnisvolle Lazarus-Krankheit, die die Zombies zu dem macht, was sie sind, wird erforscht, es geht viel um Kriegsführung, aber auch um Moral und um Werte und darum, was es heißt, ein guter Mensch zu sein - egal ob tot oder lebendig. Und natürlich geht es auch um die Beziehung zwischen Nora und Bram, die sich gegen deren Willen doch irgendwie entwickelt und die einfach nicht sein darf, denn schließlich ist Bram tot.
    Lia Habel hat ein wundervolles Werk geschaffen, das teils witzig, teils nostalgisch und meiner Meinung auch teils sehr gesellschaftskritisch, in jedem Falle aber mit voller Hingabe und Einfallsreichtum eine Dystopie beschreibt, die sich positiv von den vielen anderen, die uns derzeit überschwemmen, abhebt. Ich habe gelacht, ich habe geweint, und ich habe mich in all ihre fantastischen Charaktere verliebt.
    Ein Buch, das absolut nach meinem Geschmack war, und für das ich eine uneingeschränkte Leseempfehlung ausspreche. Daher von mir 5 Sterne: .
    Was meinen Enthusiasmus ein wenig dämpft: Ich habe erst am Ende des Buches aufgrund des riesigen Cliffhangers gemerkt, dass es sich wohl um den ersten Band einer Reihe handelt. Eigentlich dachte ich, dass es ein abgeschlossenes Buch ist. Aber das geht so mit dem Ende gar nicht. Und natürlich bin ich ja doch froh, dass ich Nora und Bram noch nicht los bin. Ich hoffe, dass der zweite Band auf deutsch bald erscheint. In den USA kommt er in wenigen Tagen, am 25.09.2012, raus.
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  • Rezension zu Dark Love

    Die Autorin:
    Lia Habel wurde in einer kleinen Stadt im Westen des Bundesstaates New York geboren. Sie trinkt viel zu viel Kaffee und besitzt drei Katzen, denen sie in ihrem Debüt ein Denkmal setzt. Die Idee zu »Dark Love« hatte Lia während einer Busfahrt nach New York, als ihr der Lesestoff ausging und sie sich fragte, warum die Monster in Büchern immer gut aussehen und warum sie noch nie eine Liebesgeschichte mit Untoten gelesen hatte. Weiteres zur Autorin: www.liahabel.com
    (Quelle: Verlag)
    Inhalt:
    Man schreibt das Jahr 2195. Die Menschheit hat sich nach einer Eiszeit im neuviktorianischen Stil neu organisiert. Es existieren nebeneinander alte Werte und Lebensweisen und Fragmente des digitalen Zeitalters.
    Noar Dearly, 17 Jahre jung und eher aufmüpfig, lebt in einem Internat für wohlerzogene Mädchen, erlebt all die Freuden und Leiden ihres Alters, gemeinsam mit ihrer besten Freundin, Pamela, die nicht so gut betuchte Eltern hat und somit teilweise unter den doch sehr von sich eingenommenen Mädchen in dem Internat zu leiden hat.
    Eines Tages wird Nora entführt und findet sich unter sehr merkwürdigen Menschen wieder. Als sie erkennt, dass diese Menschen Untote sind, die sich teilweise langsam in ihre Bestandteile auflösen, muss sie ihr bisheriges Leben doch sehr überdenken.
    Was sie erlebt und sieht, sind die Folgen eines Virus, der sich immer mehr ausbreitet und zu dem ihr eigener Vater eine ganz eigene Verbindung hat.
    Zu allem Übel verliebt sie sich rettungslos in einen ihrer Entführer, einen Untoten und als ein Ausbruch des Virus alles zusammenbrechen droht, entbrennt ein Kampf, dessen Ausgang zunächst mehr als fragwürdig scheint und der das Leben aller bedroht, der Menschen und der Untoten, die sich einen großen Teil ihrer Menschlichkeit bewahrt haben. Im Zuge dieser großen Katastrophe entwickelt sich die kleine, scheue Pamela zu einer Amazone, die völlig aus sich herausgeht und ihr Leben endlich selbst in die Hand nimmt.
    Da es sich ja um den ersten Teil einer Serie handelt, gibt es kein wirkliches Ende und so darf man gespannt sein, wie die Geschichte für Nora und Bram, den Untoten, der einem ans Herz wächst, weitergeht.
    Meine Meinung:
    Gewöhnungsbedürftige Form der Romanze
    Ich gebe zu, bei diesem Buch habe ich mich erst einmal von dem schönen Äußeren anlocken lassen. Das Cover ist für mich persönlich mit das schönste, was ich die letzten Jahre gesehen habe, einfach bestechend durch das glänzende Silber auf einem unergründlichen Schwarz. Wundervoll!
    Noch mehr angelockt wurde ich dann durch eine Leseprobe und den Klappentext, es sollte um Zombies gehen, Steampunkmäßig. Gut, ich finde Zombies schon spannend, habe bisher ein Buch gelesen, was mich absolut fasziniert hat und zu meinen Favoriten gehört, Steampunk war mir bisher noch nicht so untergekommen, aber genau deswegen wollte ich mich darauf einlassen.
    Gut, dass ich’s getan habe! Ich war ganz ganz schnell gefangen, von der ersten Seite an, von für mich und sie selbst befremdlichen Gefühlen der 17jährigen Nora für einen „Zombie“, der so gar nicht dem Klischee entspricht, aber eben doch ein Untoter ist. Von den unterschiedlichen Perspektiven der beteiligten Personen. Vom Kampf der Menschheit. Von teilweise übelst brutalen, blutigen und ja auch ekligen Szenarien.
    Und das ließ in mir die Frage aufkommen, ob dieses Buch tatsächlich uneingeschränkt für Jugendliche gedacht sein sollte. Ich finde nämlich nicht. Es hatte doch etliches, was bei zartbesaiteten Seelen nicht gerade gut ankommt und vielleicht Ängste auslöst. Filme solcher Art werden auf jeden Fall nicht für Jugendliche zugelassen!
    Auch wenn ich das alles bedenke, ich war und bin hellauf begeistert von der Geschichte, dem Stil der Autorin und freue mich ziemlich auf die Fortsetzung und kann nur hoffen, dass sie nicht allzu lange auf sich warten lässt.
    Insofern spreche ich schon eine Empfehlung aus, für Liebhaber des Außergewöhnlichen aber keinesfalls für Jugendliche und hoffe auf ein baldiges Wiedersehen mit Nora und Bram.
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Ausgaben von Dark Love

Taschenbuch

Seitenzahl: 512

E-Book

Seitenzahl: 510

Besitzer des Buches 50

Update: