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Morgan Matson - Amy on the Summer Road / Amy & Roger's Epic Detour

    • ab 10-13 Jahre
      Ich muss mich da @Rapunzel leider anschliessen. Ich habe das ganz genauso wie sie empfunden.
      Mir hat es auch nur sehr mässig gefallen. Den Anfang fand ich noch gut aber ich habe mich dann ab der Hälfte fast schon durchgequält. Auch die beiden Hauptcharaktere Amy und Roger bleiben für mich irgendwie farblos.
      Langweilig irgendwie auch der Erzählstil, langatmig. Vielleicht bin ich einfach nicht mehr die richtige Zielgruppe für dieses Buch obwohl ich durchaus auch schon Jugendbücher las welche mir gut gefielen.
      Mit diesem hier konnte ich nicht wirklich viel anfangen. Daher von mir leider nur :bewertung1von5: :bewertung1von5: Sterne.
      "Ein gutes neues Buch ist wie ein frisches wohlriechendes Brot." (Paul Schibler)

      Jessy1963 schrieb:

      Den Anfang fand ich noch gut aber ich habe mich dann ab der Hälfte fast schon durchgequält. Auch die beiden Hauptcharaktere Amy und Roger bleiben für mich irgendwie farblos.


      Obwohl ich dem Buch vier Sterne gegeben habe, kann ich das schon sehr gut nachfühlen. Irgendwie ging es mir ähnlich, nur hat es mich nicht gestört. Die ganze Handlung plätschert so vor sich hin und Amy und Roger sind jetzt auch keine Stimmungskanonen, trotzdem hat es mich ganz gut unterhalten. Wenn ich jetzt mit ein paar Tagen Abstand drüber nachdenke, frage ich mich aber doch, was mich eigentlich so gut unterhalten hat. :scratch:
      Von der Geschichte ist eigentlich nicht mehr hängengeblieben als diverse Fast-Food-Läden und laaaaange, einsame und gerade Straßen. Was mich beim Lesen schon gestört hat, waren irgendwann die fehlenden Infos über die Plätze und Orte, die die beiden besuchen. Ich hatte das Gefühl, am Anfang hat die Autorin da noch ein Auge drauf gehabt (z.b. Yosemitepark) und es dann irgendwann vergessen, gerade bei einem Roadtrip schon sehr schade...
      Das klingt jetzt alles so negativ, dennoch fand ich es doch gut. Gerade die Art und Weise, wie sie Amy über ihren Verlust denken und fühlen lässt, hat mir sehr gut gefallen. Auch Roger war mir irgendwie sympathisch, die beiden sind so die typischen Kids-von-nebenan...
      Ich habe das Buch heute gelesen und fand es richtig klasse.
      Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen und das Lesen hat sehr viel Spaß gemacht, obwohl ich eigentlich kein so großer Fan von Road-Trip-Geschichten bin.
      Ich konnte mich auch sehr, sehr gut in Amy reinversetzen und verstehen wieso sich so fühlt. Auch ihre Weiterentwicklung fand ich einleuchtend und war nicht so schnell oder ähnliches.
      Die Geschichte plätscherte so daher, aber war nie langatmig oder langweilig. Ich wollte immer wissen wie es weiter geht - auch völlig ohne Cliffhanger an den Kapitelenden.
      Schade fand ich, dass nicht genauer auf die Beziehung von Amy und Roger eingegangen wurde und auch ihrer beste Freundin überhaupt keine Beachtung geschenkt wurde.
      Spoiler anzeigen
      ​Ich fand es kam etwas plötzlich, dass die beiden dann zusammen waren. Vorher hatten sie eine Beziehung wie Geschwister zueinander und dann waren sie zusammen und das Buch war auch noch zu Ende. Mich hätte zB auch interessiert was Roger Hadlay über Amy erzählt hat :D


      Trotzdem gebe ich :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: weil mich das Buch wirklich gut unterhalten hat. Ich würde es am liebsten gleich noch mal lasen :D

      Gelesen 2014 : 77 :P

      Die Welt ist wie ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon.

      :tanzensolo:

      Neu

      Amy hat Sommerferien und überhaupt keine Lust darauf. Seit dem Unfalltod ihres Vaters ist in ihrem Leben alles aus den Fugen geraten, und nun muss sie auch noch ihr Zuhause verlassen. Ihre Mutter hat in Connecticut eine neue Stelle gefunden und arbeitet dort bereits, und Amy soll nun das Familienauto von Kalifornien an den neuen Wohnort überführen. Für das kleine Problem, dass Amy seit dem fatalen Unfall nicht mehr selbst fahren will, hat die Mutter eine ganz praktische Lösung gefunden: Roger, der Sohn einer Freundin, der in Amys Alter ist und sowieso in Richtung Osten muss, um den Sommer bei seinem geschiedenen Vater zu verbringen, wird den Chauffeur spielen.

      Amy ist alles andere als begeistert von der Aussicht, tagelang mit einem Jungen, den sie zum letzten Mal als Kind gesehen hat, auf engstem Raum eingepfercht zu sein und in den vorgebuchten Hotels an den langweiligsten Orten auf der Strecke zu übernachten.

      Doch, man ahnt es, die Reise läuft ganz anders, als es sich Amy (und ihre Mutter!) vorgestellt haben. Die beiden Weggefährten wider Willen steuern einige Ziele an, die ihnen am Herzen liegen, und werden bei ihrer Ankunft einiges über Musik, diverse Bundesstaaten der USA und nicht zuletzt über sich selbst gelernt haben.

      Diese Roadnovel für Jugendliche hat mir ausgesprochen gut gefallen, nicht nur wegen meiner Schwäche für literarische Roadtrips und für Musik und Playlists in Büchern. Amy und Roger sind zwei sympathische Protagonisten, die beide ein paar Probleme mit sich herumschleppen, und auch wenn relativ schnell klar ist, dass die zwei am Ende gute Freunde werden, hält ihre Reise quer durch die USA doch so einige Überraschungen bereit, mit denen ich so nicht gerechnet hatte. Ich habe die beiden sehr gerne auf ihrem Weg begleitet und mich richtig mitreißen lassen von dieser Geschichte, die gleichzeitig witzig, berührend und gefühlvoll ist.

      Was ich überdies richtig klasse fand: die Aufmachung des Buches, mit wohldosiert eingestreuten E-Mails, "handgeschriebenen" Playlists (die ich mir demnächst noch etwas näher ansehen möchte), kleinen Zeichnungen und Auszügen aus Amys Reisetagebuch mit Notizen und Fotos. Sehr gelungen.
      Wer Bücher kauft, kauft Wertpapiere.
      (Erich Kästner)
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